Sekretariat Anästhesie und Intensivmedizin
Sekretariat
Öffnungszeiten
Montag:
08:00-16:00
Dienstag:
08:00-16:00
Mittwoch:
08:00-16:00
Donnerstag:
08:00-16:00
Freitag:
08:00-14:00
Unsere Intensivstation der Asklepios Paulinen Klinik verfügt über zwölf Bettplätze und einen angeschlossenen Schockraum, in dem unsere Ärzt:innen Schwerverletzte erstversorgen.
Dank der zentralen Lage der Klinik können unsere Expert:innen Patient:innen, die lebensbedrohlich gefährdet sind, rasch und zuverlässig erstversorgen. Nach Unfällen, nach Vergiftungen oder bei schweren internistischen Krankheitsbildern wie Störungen des Herz‑Kreislauf‑ und Atmungssystems sowie dem Versagen anderer lebenswichtiger Organe versorgt unser interdisziplinäres Team unsere Patient:innen kompetent und rasch. Des Weiteren behandeln wir Patient:innen nach großen chirurgischen Eingriffen sowie Notfallpatient:innen aller anderen medizinischen Fachdisziplinen in der Asklepios Paulinen Klinik. Dank unserer Kooperation mit der Druckkammer Rhein‑Main, einer Spezialeinrichtung für Sauerstofftherapie, können an der Klinik auch Rauchvergiftungen und Tauchunfälle optimal versorgt werden.
Unsere interdisziplinäre Intensivstation verfügt über zwölf modern ausgestattete Behandlungsplätze und bietet ein umfassendes Spektrum moderner intensivmedizinischer Diagnostik, Therapie und Pflege. Die Versorgung unserer Patient:innen erfolgt nach den aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften sowie nach klar definierten klinikinternen Standards. Rund um die Uhr werden unsere Patient:innen von mindestens einem Arzt oder einer Ärztin und drei erfahrenen Fachpflegekräften betreut.
Die kontinuierliche Fort‑ und Weiterbildung unseres Teams ist ein zentraler Bestandteil unseres Qualitätsanspruchs. In Zusammenarbeit mit dem Asklepios Bildungszentrum können Pflegekräfte bei uns die Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivmedizin absolvieren. Unser Ziel ist es, Patient:innen sicher durch ihre Therapie zu begleiten und gleichzeitig ihre individuellen Bedürfnisse bestmöglich zu unterstützen.
Beatmung & Weaning
Invasive und nicht‑invasive Beatmungstherapie mit modernen Beatmungsgeräten
Beatmungsgeräte auf dem neuesten Stand der Technik
Komplexe Beatmungsentwöhnung (Weaning)
Behandlung von Patient:innen der Neurophase B im Rahmen des Weanings
Bronchoskopie
Punktions‑Tracheotomie
CPAP‑ und Helmbeatmung
Nierenersatzverfahren
CVVHDF
Hämodialyse (HD)
Citratdialyse
Kreislauf- und Organüberwachung
PiCCO‑Monitoring
Hypothermie‑Therapie nach Kreislaufstillstand
Hirndruckmessung
Herzrhythmusmanagement
Passagere Herzschrittmacher‑Anlage
Diagnostische Verfahren
Echokardiografie (transthorakal und transösophageal)
Endoskopische Untersuchungen von Körperöffnungen und Körperhöhlen
Thorax‑ und Lungeninterventionen
Dieser Bereich umfasst alle Eingriffe am Rippenfell und Lungenfell, die zur Entlastung, Diagnostik oder Therapie notwendig sind:
Pleuradrainagen (z. B. bei Pneumothorax, Pleuraerguss)
Pleurodese zur dauerhaften Verklebung des Rippenfells
Weitere interventionelle Maßnahmen im Bereich des Thorax nach klinischer Indikation
Pflege, Sedierung und Therapie
Lagerungstherapie
Moderne Analgosedierungsstrategien
Anwendung etablierter Scores zur Beurteilung der Intensivpflichtigkeit
Hygiene, Qualität und Dokumentation
Infektionsüberwachung mittels KISS
Nutzung eines integrierten Krankenhausinformationssystems (KIS)
Reanimation, Transport und Diagnostik durch geschultes Intensivpersonal
Notfallversorgung für die gesamte Klinik
Für ambulante Eingriffe gelten klare und sichere Nüchternheitsregeln. Klare Flüssigkeiten dürfen bis zum Abruf in den OP getrunken werden. Ab zwei Stunden vor dem Eingriff sollten Patient:innen jedoch nichts mehr trinken, um eine sichere Narkoseeinleitung zu gewährleisten. Ausnahmen gelten nur für kleine Wassermengen zur Einnahme ärztlich verordneter Medikamente.
Ein wichtiger Bestandteil der perioperativen Versorgung ist die Akutschmerztherapie, die wir individuell auf die Bedürfnisse unserer Patient:innen abstimmen. Darüber hinaus besteht eine enge Anbindung an eine Praxis für chronische Schmerztherapie, sodass auch Patient:innen mit komplexen oder länger bestehenden Schmerzsyndromen umfassend betreut werden können.
Die Organisation des gesamten Operations‑Managements liegt in den Händen der verantwortlichen Ärzt:innen unserer Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Unsere Chefärztin bzw. unser Chefarzt trägt die organisatorische, personelle und budgetäre Verantwortung für die OP‑ und Anästhesiepflege sowie für die Mitarbeitenden der Sterilisation.
Auf Grundlage Ihrer individuellen Bedürfnisse führen wir Ihre Narkose und Ihren operativen Eingriff in einem sicheren, professionellen und zugleich freundlichen Umfeld durch. Unser Team sorgt dafür, dass Sie sich während des gesamten perioperativen Prozesses gut begleitet und bestens versorgt fühlen.
In akuten Notfallsituationen – etwa bei einer plötzlichen Verschlechterung der Herz‑ oder Lungenfunktion – wird über eine zentral festgelegte Notrufnummer sofort unser Notfallteam alarmiert. Dieses besteht aus einer Ärztin oder einem Arzt der Intensivstation sowie einer erfahrenen Fachpflegekraft. So stellen wir sicher, dass Patient:innen innerhalb weniger Minuten qualifiziert versorgt werden.
Nach einer erfolgreichen Reanimation erfolgt die weitere Behandlung auf unserer Intensivstation. Unsere Fachärzt:innen führen dabei die Hypothermie‑Therapie (kontrollierte Absenkung der Körpertemperatur) gemäß den aktuellen Leitlinien durch.
Alle Bettenstationen unseres Hauses sind mit modernen halbautomatischen Defibrillatoren und Notfallkoffern ausgestattet. Dadurch kann bereits vor dem Eintreffen des Notfallteams mit lebensrettenden Maßnahmen begonnen werden. Jede frühzeitige Minute zählt: Die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Wiederherstellung der Hirnfunktion steigt pro versorgter Minute um etwa 10 %.
Um die Qualität der Notfallversorgung kontinuierlich zu sichern, führen wir regelmäßige Reanimationsschulungen durch. Im sogenannten Megacode‑Training trainieren unsere ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitenden realitätsnah mit Simulator‑Dummies, um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein.
Unsere Intensivstation wurde von der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) als „Angehörigenfreundliche Intensivstation – Bezugspersonen jederzeit willkommen“ zertifiziert. Diese Auszeichnung bestätigt, dass auf unserer Station besondere Strukturen, Abläufe und Angebote etabliert wurden, die Angehörige aktiv einbeziehen, unterstützen und transparent informieren.
Ziel des Konzeptes ist es, die Situation für Patient:innen und deren Angehörige nachhaltig zu verbessern. Gerade im Hinblick auf das Post Intensive Care Syndrom (PICS), das häufig mit psychischen Belastungen einhergeht, kommt Angehörigen eine wichtige unterstützende Rolle zu. Eine strukturierte Einbindung vermittelt Sicherheit, schafft Orientierung und kann den Genesungsprozess positiv beeinflussen.
Die Zertifizierung dient als Qualitätsnachweis dafür, dass unsere Intensivstation Maßnahmen umsetzt, die sowohl Patient:innen als auch deren Angehörigen mehr Sicherheit, Orientierung und eine verbesserte Begleitung bieten.
Um die Einbindung von Angehörigen zu stärken, wurden unter anderem folgende Angebote etabliert:
Flexiblere und individueller gestaltete Besuchszeiten
Informationsmaterialien wie Flyer und Visitenkarten für Angehörige
Eine pflegerische Hotline als zusätzliche Kontaktmöglichkeit
Intensivere Integration des Intensivtagebuchs in den Stationsalltag
Bewusst strukturierte Gespräche zwischen Ärzt:innen, Pflege und Angehörigen
Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass diese Maßnahmen sehr positiv angenommen werden und zu mehr Austausch, Transparenz und Einbindung führen. Wir freuen uns über diese Entwicklung und darüber, die erreichten Qualitätsstandards sichtbar machen zu können.
Sekretariat
Montag:
08:00-16:00
Dienstag:
08:00-16:00
Mittwoch:
08:00-16:00
Donnerstag:
08:00-16:00
Freitag:
08:00-14:00