Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden

Ihre Versorgung in der Intensivmedizin

Ihre Versorgung in der Intensivmedizin

Ganz auf Sie abgestimmt

Unsere Intensivstation der Asklepios Paulinen Klinik verfügt über zwölf Bettplätze und einen angeschlossenen Schockraum, in dem unsere Ärzt:innen Schwerverletzte erstversorgen. 

Dank der zentralen Lage der Klinik können unsere Expert:innen Patient:innen, die lebensbedrohlich gefährdet sind, rasch und zuverlässig erstversorgen. Nach Unfällen, nach Vergiftungen oder bei schweren internistischen Krankheitsbildern wie Störungen des Herz‑Kreislauf‑ und Atmungssystems sowie dem Versagen anderer lebenswichtiger Organe versorgt unser interdisziplinäres Team unsere Patient:innen kompetent und rasch. Des Weiteren behandeln wir Patient:innen nach großen chirurgischen Eingriffen sowie Notfallpatient:innen aller anderen medizinischen Fachdisziplinen in der Asklepios Paulinen Klinik. Dank unserer Kooperation mit der Druckkammer Rhein‑Main, einer Spezialeinrichtung für Sauerstofftherapie, können an der Klinik auch Rauchvergiftungen und Tauchunfälle optimal versorgt werden.

Unser Behandlungsangebot

Die Versorgung unserer Patient:innen findet anhand der Leitlinien der Fachgesellschaften strukturiert und unter Beachtung klinikinterner Behandlungsgrundsätze statt. Rund um die Uhr werden Sie von mindestens einem:r Ärzt:in und drei Fachpflegekräften betreut. Die kontinuierliche Fort‑ und Weiterbildung unserer Mitarbeiter:innen ist uns sehr wichtig.

Wir möchten Sie sowohl durch Ihre Therapie führen als auch in Ihren individuellen Bedürfnissen unterstützen. In Zusammenarbeit mit dem Asklepios Bildungszentrum an unserer Klinik können Pflegekräfte hier auch die Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivmedizin absolvieren.

Unser Leistungsspektrum

  • alle Maßnahmen der speziellen Intensivtherapie und ‑pflege

  • Beatmungstherapie (invasiv / nicht‑invasiv) mit modernen Beatmungsgeräten der Firma Dräger (z. B. Evita 4 und Evita XL), Helmbeatmung, Masken‑CPAP, Nasen‑CPAP

  • Nierenersatzverfahren: CVVHDF, HD, Citratdialyse

  • künstliche Absenkung der Körpertemperatur um einige Grad (Hypothermie) nach Kreislaufstillstand

  • PiCCO‑Verfahren zur erweiterten Überwachung der Blutströmung (hämodynamisches Monitoring)

  • LiMON‑Verfahren zur direkten Bestimmung der Leberfunktion

  • Leberersatztherapie (MARS)

  • Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall (Echokardiografie, transthorakal und transösophageal)

  • Spiegelung der Atemwege (Bronchoskopie)

  • schonende Untersuchung von Körperöffnungen und Körperhöhlen mittels Endoskopie

  • punktierter Luftröhrenschnitt (Punktionstracheotomie)

  • Behandlungen im Bereich des Rippen- oder Lungenfells (Pleuradrainagen, Pleurodese)

  • Herzschrittmacher‑Anlage durch Vene (passagere Herzschrittmacher‑Anlage)

  • Lagerungstherapie

  • moderne Strategien der Analgosedierung, die Kommunikation und Kooperation zwischen Patient:in, Ärzt:in und Pflegepersonal ermöglichen

  • Anwendung verschiedener Scores zur Überprüfung der Intensivpflichtigkeit von Patient:innen

  • Infektionsüberwachung mithilfe des Krankenhaus‑Infektions‑Surveillance‑Systems (KISS)

  • Notfallmanagement für die gesamte Klinik (Transport, Reanimation, Diagnostik)

  • Krankenhausinformationssystem (KIS), integriertes Online‑Dokumentationssystem

Sichere Abläufe und bestmögliche Versorgung

Das Operations‑Management realisieren unsere verantwortlichen Ärzt:innen der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Unser:e Chefarzt:ärztin trägt die organisatorische, personelle und budgetäre Verantwortung für die Operations‑ und die Anästhesiepflege sowie für die Mitarbeiter:innen der Sterilisation.

Basierend auf Ihren individuellen Bedürfnissen führen wir Ihre Narkose und Ihre Operation in einem sicheren und freundlichen Umfeld durch.

Schnelle Hilfe im Ernstfall

Tritt in unserer Klinik eine Notfallsituation mit akuter Verschlechterung der Vitalzeichen – beispielsweise der Herz‑ oder Lungenfunktion – auf, so alarmieren wir umgehend unser Notfallteam über unsere zentral festgelegte Notrufnummer. Dieses Team besteht aus einem:r Ärzt:in der Intensivstation und einer Fachpflegekraft. Patient:innen werden so im Notfall innerhalb weniger Minuten vor Ort qualifiziert versorgt. Nach einer erfolgreichen Reanimation behandeln wir die Patient:innen auf unserer Intensivstation weiter. Unsere Fachärzt:innen führen eine Hypothermie‑Therapie (künstliche Kühlung des Körpers um einige Grad) gemäß den geltenden Richtlinien durch.

Alle Bettenstationen unseres Hauses sind mit halbautomatischen und modernen Defibrillatoren (Geräte zur Schockabgabe bei Herzstillstand) sowie Notfallkoffern ausgestattet. Damit kann bereits vor dem Eintreffen des Notfallteams mit der elektrischen Reanimation begonnen werden. Dadurch gewinnen wir in einem Notfall wichtige Sekunden und Minuten: Jede versorgte Minute erhöht die Wahrscheinlichkeit der vollständigen Wiederherstellung der zerebralen (das Gehirn betreffenden) Funktion um rund 10 %.

Regelmäßig finden Reanimationsschulungen mit Simulator‑Dummies (menschenähnliche Puppen) im sogenannten Megacode‑Training für unsere ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter:innen statt.

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