Empfang Druckkammerzentrum
Anmeldung & Auskunft

Die Druckkammer Wiesbaden bietet seit 1998 die hyperbar‑medizinische Sauerstofftherapie (HBO‑Therapie) an. Hyperbare Sauerstofftherapie bedeutet, vereinfacht gesagt, das Einatmen von medizinisch reinem Sauerstoff unter Überdruck, also erhöhtem Umgebungsdruck. Das Ganze ist vergleichbar mit einem Tauchgang – nur ohne Wasser.
Wir sind für Sie da! 24 Stunden täglich für Ihre Gesundheit!
Seit 2005 sind wir im Asklepios Gesundheitszentrum in der Schiersteiner Straße 42 angesiedelt. Die unmittelbare Nähe zur Asklepios Klinik bietet viele Vorteile durch die verschiedenen Fachrichtungen.
Neben dem klassischen Praxisbetrieb steht unser Therapiezentrum seit Februar 2012 für die hyperbare Notfallmedizin im Rhein‑Main‑Gebiet und weit darüber hinaus bereit.
Rauchgasvergiftungen, Tauchunfälle, arterielle Gasembolien und Gasbrand – vier Indikationen, die dringend einer hyperbaren Sauerstofftherapie (HBOT) bedürfen und in Zusammenarbeit mit der Asklepios Klinik Wiesbaden behandelt werden.
Tagsüber werden z. B. diabetische Füße, Osteomyelitiden, Hörsturz, Knochenmarködeme sowie COVID‑Symptome behandelt, während meist nachts Notfallpatient:innen aus einem Umkreis von bis zu 250 km zu uns gesendet werden.
Die Behandlung sollte unverzüglich, idealerweise innerhalb von vier Stunden nach dem Unfall, beginnen. Die hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) ist die bestmögliche Therapie, bewirkt eine raschere Entgiftung und verringert Spätkomplikationen. Ihre Wirksamkeit basiert auf physikalischen Gasgesetzen.
Gasbrand ist eine lebensbedrohliche „Superinfektion“ mit Bakterien. Verantwortlich für diese seltene Infektion ist der Erreger Clostridium perfringens und (seltener) einige seiner Unterarten. Dieses Bakterium ist nahezu überall vorhanden – auf der Haut, im Darm, an und in Körperöffnungen sowie im Boden oder Staub. Der Name „Gasbrand“ stammt daher, dass die Bakterien Gas produzieren, das sich in den befallenen Geweben sammelt und dort sogar ertastet werden kann.
Der „Tauchunfall“ (oder Taucherunfall) ist ein Sammelbegriff für alle Vorkommnisse, die Taucher:innen im Wasser oder nach dem Tauchgang betreffen. Die Ursachen müssen unmittelbar mit den veränderten Druckverhältnissen beim Tauchen oder am Arbeitsplatz zusammenhängen. Der klassische Tauchunfall ist entweder eine Dekompressionskrankheit (Caissonkrankheit), eine Überdehnung der Lunge oder eine andere durch Druckunterschiede hervorgerufene Verletzung bzw. Erkrankung.
Verunfallte Taucher:innen benötigen ab dem ersten Moment Sauerstoff – idealerweise 100 % über eine Maske mit Reservoir bei maximalem Flow (i. d. R. 15 l/min).

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