Asklepios Klinik Nord - Psychiatrie Wandsbek

Station W8 – Affektive Störungen

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Asklepios Klinik Nord – Wandsbek

Station W8 – Affektive Störungen

Depressionen verstehen, behandeln und neue Stabilität gewinnen

Auf der Station W8 behandeln wir insbesondere Patient:innen mit Depressionen. Eine Depression kann sich auf Stimmung, Antrieb, Schlaf, Denken und körperliches Wohlbefinden auswirken und die Bewältigung des Alltags erheblich erschweren. Zu Beginn der Behandlung nehmen wir uns Zeit für eine diagnostische Einordnung der Beschwerden. Gemeinsam mit unseren Patient:innen legen wir anschließend die individuellen Behandlungsschwerpunkte fest und entwickeln einen darauf abgestimmten Therapieplan. Unsere Behandlung ist überwiegend verhaltenstherapeutisch ausgerichtet.

Depressionen erkennen

Eine Depression kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Zu Beginn fallen häufig eine verminderte Belastbarkeit oder Schlafstörungen auf. Im weiteren Verlauf können unter anderem folgende Beschwerden auftreten:

  • depressive Stimmung
  • Verlust von Freude und Interesse
  • verminderter Antrieb
  • Ängste
  • Grübeln
  • Hoffnungslosigkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl
  • Schuldgefühle
  • Appetitstörungen
  • verminderte Libido
  • innere Anspannung und Unruhe
  • innere Leere oder das Gefühl, nichts mehr empfinden zu können

Bei schweren Depressionen können auch Suizidgedanken auftreten.

 

Unser Therapieangebot

Die Behandlung verbindet psychotherapeutische, ärztliche, pflegerische und weitere therapeutische Angebote. Einmal wöchentlich findet ein psychotherapeutisches Einzelgespräch statt. Darüber hinaus gehören Gesprächsgruppen und Bewegungstherapie zum Behandlungskonzept.

Je nach individuellem Behandlungsbedarf können Patient:innen außerdem an verschiedenen Therapieangeboten teilnehmen. Dazu gehören:

  • Entspannungstraining
  • Achtsamkeitstraining
  • soziales Kompetenztraining
  • Depressionsbewältigungsgruppen
  • Lachtherapie
  • Ergotherapie

Einmal wöchentlich findet außerdem eine oberärztliche Visite statt. Hier können medizinische Fragen und weitere Anliegen im Behandlungsverlauf besprochen werden.

Medikamentöse Behandlung

Wenn es medizinisch sinnvoll ist und die Patient:innen dies wünschen, kann die Behandlung durch Medikamente ergänzt werden.

Zum Einsatz kommen beispielsweise Antidepressiva und bei Bedarf vorübergehend Medikamente zur Unterstützung des Schlafs. Im Rahmen der medikamentösen Behandlung führen wir bei entsprechender Indikation Kontroll-EKGs und Blutuntersuchungen durch, um die Behandlung sicher zu begleiten.

Bezugspflege: verlässliche Begleitung im Alltag

Das Pflegeteam arbeitet angelehnt an das Bezugspflegesystem Primary Nursing nach Marie Manthey. Möglichst feste pflegerische Bezugspersonen begleiten die Patient:innen während ihres Aufenthalts und sind wichtige Ansprechpartner:innen im Behandlungsverlauf.

Die Bezugspflege unterstützt dabei, therapeutische Veränderungen auch im Alltag zu erproben und neue Erfahrungen zu machen.

Zu den pflegetherapeutischen Angeboten gehören unter anderem:

  • Aromatherapie
  • Akupunktur
  • Skills-Übungsgruppe
  • Achtsamkeitsgruppe
  • Koch- und Backgruppe

Behandlung im multiprofessionellen Team

Auf der W8 arbeiten verschiedene Berufsgruppen eng zusammen. Zum Behandlungsteam gehören Ärzt:innen, Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen und Pflegefachkräfte sowie weitere therapeutische Berufsgruppen. Zu Beginn steht häufig zunächst eine diagnostische Phase. Dabei klären wir, welche Beschwerden im Vordergrund stehen und welche Faktoren zu ihrer Entstehung oder Aufrechterhaltung beitragen können.

Darauf aufbauend planen wir gemeinsam mit den Patient:innen die weitere Behandlung und setzen geeignete verhaltenstherapeutische Strategien und Methoden ein.

Aufnahme und Kontakt

Wenn Sie sich über eine Behandlung auf der Station W8 informieren möchten, erreichen Sie die Station unter: Telefon: 040 18 18-83 78 15 Asklepios Klinik Nord – Psychiatrie Wandsbek Jüthornstraße 71 22043 Hamburg