Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll

Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Zentrum für Neurostimulation

Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Nicht-invasive Neurostimulation bei Depressionen und akustischen Halluzinationen

Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist ein nicht-invasives Behandlungsverfahren, bei dem bestimmte Bereiche des Gehirns mithilfe magnetischer Impulse gezielt stimuliert werden. Im Zentrum für Neurostimulation der Asklepios Klinik Nord am Standort Ochsenzoll setzen wir die rTMS bei unipolaren Depressionen sowie bei akustischen Halluzinationen im Rahmen einer Schizophrenie ein.

Was ist eine repetitive transkranielle Magnetstimulation?

Bei der rTMS wird eine Magnetspule außen am Kopf positioniert. Sie erzeugt kurze magnetische Impulse, die bestimmte Bereiche des Gehirns erreichen und dort die Aktivität von Nervenzellen beeinflussen können.

Die Behandlung erfolgt bei wachen Patient:innen und erfordert keine Narkose.

Wann kommt eine rTMS infrage?

Am Standort Ochsenzoll wird die rTMS zur Behandlung von unipolaren Depressionen eingesetzt. Ein weiteres Einsatzgebiet sind akustische Halluzinationen bei Patient:innen mit Schizophrenie. Ob das Verfahren im individuellen Fall geeignet ist, wird vor Beginn der Behandlung geprüft.

Wie läuft die Behandlung ab?

Vor Beginn wird die individuell erforderliche Stimulationsstärke bestimmt und die Position der Magnetspule festgelegt. Während der Behandlung sitzen Patient:innen in einem Behandlungsstuhl. Die Magnetspule wird am Kopf angelegt und gibt wiederholt kurze magnetische Impulse ab.

Eine Behandlung dauert je nach eingesetztem Stimulationsprotokoll unterschiedlich lange. Für einen therapeutischen Effekt sind mehrere Sitzungen erforderlich.

Theta-Burst-Stimulation

Neben der klassischen rTMS bieten wir im Zentrum für Neurostimulation auch die Theta-Burst-Stimulation (TBS) an. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form der transkraniellen Magnetstimulation mit einem veränderten Stimulationsmuster.

Ein Vorteil ist die deutlich kürzere Behandlungsdauer pro Sitzung gegenüber der klassischen rTMS.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die rTMS wird in der Regel gut vertragen. Während oder nach der Behandlung können beispielsweise vorübergehend Kopfschmerzen oder unangenehme Empfindungen im Bereich der Kopfhaut auftreten. Vor der Behandlung prüfen wir mögliche Gegenanzeigen und besprechen das Verfahren mit den Patient:innen.

Behandlung im Zentrum für Neurostimulation

Die rTMS wird im Zentrum für Neurostimulation am Standort Ochsenzoll durchgeführt. Welches Stimulationsverfahren geeignet ist und wie die Behandlung in das jeweilige psychiatrische Gesamtkonzept eingebunden wird, entscheiden wir individuell.

Sprechen Sie uns an