Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll

Station O52A – Persönlichkeitsstörungen und Abhängigkeitserkrankungen

Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen

Station O52A – Persönlichkeitsstörungen und Abhängigkeitserkrankungen

Unser Angebot im Überblick

Persönlichkeitsstörung und Abhängigkeit gemeinsam behandeln

Wenn neben einer Persönlichkeitsstörung ein problematischer Substanzkonsum oder eine Abhängigkeit besteht, beeinflussen sich beide Erkrankungen häufig gegenseitig. Unsere Behandlung berücksichtigt deshalb sowohl die psychotherapeutischen als auch die suchtspezifischen Aspekte und verbindet sie in einem gemeinsamen Behandlungsplan.

Psychotherapeutische Behandlung

Je nach individuellem Bedarf kommen unterschiedliche psychotherapeutische Verfahren zum Einsatz. Dazu gehören:

  • psychodynamisch-interaktionelle Einzel- und Gruppentherapie
  • Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP)
  • verhaltenstherapeutische Elemente, insbesondere Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
  • ärztliche und psychologische Einzelgespräche
  • psychologische Testdiagnostik
  • Skillsgruppen und weitere therapeutische Gruppenangebote.

Suchtspezifische Behandlung

Die Behandlung des Substanzkonsums wird in das therapeutische Gesamtkonzept integriert. Abhängig von der individuellen Situation können dazu unter anderem gehören:

  • Entzugsbehandlung
  • Substitutionsbehandlung
  • Rückfallprophylaxe
  • Auseinandersetzung mit Konsummustern und Auslösern
  • Entwicklung alternativer Bewältigungsstrategien. 

Weitere therapeutische Angebote

Ergänzend können Körper- und Sporttherapie, Bezugspflege, Psychopharmakotherapie und weitere Gruppenangebote eingesetzt werden. Bei sozialen oder sozialrechtlichen Problemen unterstützen wir Patient:innen gemeinsam mit dem Sozialpädagogischen Fachdienst.

Ziele unserer Behandlung

Gemeinsam mit unseren Patient:innen arbeiten wir unter anderem daran,

  • Emotionen besser zu regulieren und die Selbststeuerung zu verbessern
  • Suizidalität zu reduzieren
  • Substanzmissbrauch und andere belastende Verhaltensmuster wie selbstverletzendes Verhalten zu verringern
  • Beziehungsmuster besser zu verstehen und zu verändern
  • akute soziale Probleme zu bearbeiten
  • eine tragfähige therapeutische Perspektive zu entwickeln
  • eine geeignete außerstationäre Weiterbehandlung anzubahnen. 

Stationäre, teilstationäre und ambulante Behandlung

Neben den 24 stationären Behandlungsplätzen gibt es zudem sechs tagesklinische Plätze und ein ambulantes Angebot. Damit kann die Behandlung je nach Situation in unterschiedlichen Settings erfolgen. 

Kontakt zur Station O52A

Bei organisatorischen Fragen zur Station O52A oder zu einem geplanten Aufenthalt wenden Sie sich bitte direkt an das Stationsteam. Station O52A Persönlichkeitsstörungen und Abhängigkeitserkrankungen Haus 5, 2. Obergeschoss Langenhorner Chaussee 560 22419 Hamburg

Kerstin Helms

Abteilungsleitung Pflege

Kontakt zum Chefarztsekretariat

Sie haben Fragen zur Klinik, zu unseren Behandlungsangeboten oder zu einer geplanten Aufnahme? Das Chefarztsekretariat unterstützt Sie gern und vermittelt bei Bedarf an die passende Behandlungseinheit.

Sabine Otto

Chefarztsekretariat