Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll

O6A – Gedächtnisstörungen und Demenz

Gedächtnisstörungen und Demenz

Demenz und Verhaltensveränderungen

Station O6A

Behandlung von Demenzerkrankungen im höheren Lebensalter

Auf der Station O6A der Klinik für Gerontopsychiatrie am Standort Ochsenzoll behandeln wir ältere Patient:innen mit Demenzerkrankungen und ausgeprägten Verhaltensveränderungen. Dazu gehören zum Beispiel Unruhe, Orientierungsschwierigkeiten oder abwehrendes Verhalten.

Solche Veränderungen können für Betroffene und Angehörige sehr belastend sein. Häufig stehen dahinter Bedürfnisse, Schmerzen, Ängste oder andere Beschwerden, die aufgrund der Demenz nicht mehr klar geäußert werden können.

Unser multiprofessionelles Team untersucht deshalb nicht nur die psychiatrische Symptomatik, sondern auch körperliche Ursachen und die individuelle Lebenssituation. Gemeinsam mit Angehörigen entwickeln wir Wege, die Patient:innen besser zu verstehen, Belastungen zu reduzieren und die weitere Versorgung zu planen.

Die Station ist hell und übersichtlich gestaltet und verfügt über einen geschützten Innenhof. Eine klare Umgebung unterstützt die Orientierung und kann helfen, zusätzlichen Stress durch den Krankenhausaufenthalt zu vermeiden.

Auch auf individuelle Gewohnheiten stellen wir uns ein. Für Patient:innen mit verändertem Schlaf-Wach-Rhythmus gibt es zum Beispiel ein Nachtcafé, in dem sie sich aufhalten und Begleitung finden können.

Unser Behandlungsangebot

  • verstehende Diagnostik mit psychiatrischer und körperlicher Abklärung
  • personenzentrierte und validierende Pflege
  • Ergotherapie
  • Physiotherapie
  • Logopädie
  • Milieutherapie
  • kognitive Aktivierung
  • basale Stimulation
  • Training und Erhalt von Alltagsfähigkeiten
  • Musiktherapie
  • psychopharmakologische Behandlung
  • sozialpädagogische Beratung
  • Angehörigenvisite und Angehörigenberatung
  • Sozialpädagogischer Fachdienst

Angehörige einbeziehen

Angehörige sind ein wichtiger Teil der Behandlung. In der Angehörigenvisite betrachten wir die Situation der Patient:innen gemeinsam aus ärztlicher, pflegerischer, therapeutischer und sozialpädagogischer Sicht.

Dabei können auch praktische und organisatorische Fragen geklärt werden, zum Beispiel zur Unterstützung zu Hause, zu Pflegeangeboten oder zur weiteren Versorgung nach dem stationären Aufenthalt.

Behandlungsziele

  • Beschwerden und belastende Verhaltenssymptome lindern
  • Orientierung und Sicherheit fördern
  • vorhandene Fähigkeiten möglichst erhalten
  • Selbstständigkeit und Lebensqualität unterstützen
  • Angehörige entlasten und einbeziehen
  • die weitere Versorgung gemeinsam vorbereiten

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