Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll

Station O32A: Schwerpunktbehandlung Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit

Station O32A

Schwerpunktbehandlung Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit

Oberarzt Stefan Schöneberger, Stationsleitung Janine Sternberg

Die Station O32A ist auf die Behandlung von Menschen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit spezialisiert. Ein Schwerpunkt ist der qualifizierte Entzug. Neben der körperlichen Stabilisierung geht es darum, die Abhängigkeit und ihre Folgen besser zu verstehen, Rückfällen vorzubeugen und gemeinsam zu klären, welche weiteren Behandlungsschritte sinnvoll sind. Wenn zusätzlich psychische Erkrankungen bestehen, beziehen wir diese in Diagnostik und Therapie ein.

Für wen ist die Station geeignet?

Eine Behandlung auf der O32A kann insbesondere sinnvoll sein:

  • bei Alkoholabhängigkeit
  • bei Medikamentenabhängigkeit
  • für einen qualifizierten Entzug von Alkohol oder Medikamenten
  • nach einem Rückfall
  • in einer suchtbezogenen Krise
  • wenn neben der Abhängigkeit weitere psychische Erkrankungen bestehen

Welche Behandlung notwendig ist, klären wir zu Beginn des Aufenthalts gemeinsam mit unseren Patient.

Unser Therapieangebot

Die Behandlung wird individuell zusammengestellt. Zum Angebot der Station gehören:

  • qualifizierter Entzug von Alkohol und Medikamenten
  • Krisenintervention
  • Rückfallunterbrechung
  • Diagnostik und Behandlung psychiatrischer Begleiterkrankungen
  • psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Angehörigen- und Paargespräche
  • Therapiegruppen, unter anderem Psychoedukation und offene Gesprächsgruppen
  • Bezugspflege
  • Unterstützung bei der Tagesstrukturierung
  • Bewegungstherapie
  • Kunsttherapie
  • sozialarbeiterische Unterstützung
  • Angehörigenarbeit
  • Schuldnerberatung im Haus
  • Unterstützung bei der Organisation einer weiterführenden Behandlung

Ergänzend werden auf der Station Akupunktur, Aromapflege und Lachyoga angeboten.

Angehörige einbeziehen

Eine Abhängigkeit betrifft häufig nicht nur die erkrankte Person selbst. Deshalb können Angehörigen- und Paargespräche Teil der Behandlung sein. Dabei geht es darum, Belastungen und Veränderungen im persönlichen Umfeld anzusprechen und gemeinsam zu überlegen, welche Unterstützung nach dem stationären Aufenthalt hilfreich sein kann.

Wie geht es nach dem Aufenthalt weiter?

Bereits während der Behandlung planen wir gemeinsam, welche Unterstützung anschließend sinnvoll ist. Je nach persönlicher Situation kann das beispielsweise eine medizinische Rehabilitation, eine ambulante psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung, die Weiterbehandlung in einer Psychiatrischen Institutsambulanz, ein therapeutisches Wohnangebot, eine Suchtberatungsstelle oder eine Selbsthilfegruppe sein.

Unsere Sozialarbeiter unterstützen bei der Organisation der passenden Anschlussbehandlung.

Aufnahmebüro

Telefon: 040 18 18 87-23 60

Telefonische Erreichbarkeit:

Montag bis Freitag: 10:00 bis 12:00 Uhr
Montag und Dienstag zusätzlich: 14:00 bis 16:00 Uhr

Klinik für Abhängigkeitserkrankungen
Station O32A
Haus 3, 2. Obergeschoss
Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg

Station O32A
Telefon: 040 18 18 87-23 93

Foto: Einblicke in die Station O32A

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