Kathrin Müller
Chefarztsekretariat
Im Neuroonkologischen Zentrum der Asklepios Klinik Nord – Heidberg bieten wir eine umfassende Diagnostik und Behandlung gutartiger und bösartiger Tumoren des Gehirns, der Hirnhäute sowie des Rückenmarks und Wirbelkanals. Unser interdisziplinäres Team aus Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiologie und Onkologie entwickelt für jede Patientin und jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. Dabei setzen wir auf moderne bildgebende Diagnostik, mikrochirurgische Operationsverfahren und eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Fachabteilungen. Unser Ziel ist es, Tumorerkrankungen gezielt zu behandeln und gleichzeitig wichtige neurologische Funktionen sowie die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten bestmöglich zu erhalten.
In der Regel fallen Gehirntumoren durch epileptische Anfälle, anhaltende Kopfschmerzen oder durch neurologische Ausfälle auf. Dies kann auch bei Tumoren des Wirbelkanals oder Rückenmarks der Fall sein.
Manchmal werden diese Tumoren auch zufällig entdeckt.

Das ärztliche Leitungsteam unseres Neuroonkologischen Zentrums mit dem Beauftragten für Qualitätsmanagement
Unser Neuroonkologisches Zentrum bietet ein umfassendes Behandlungsspektrum bei Tumorerkrankungen des zentralen Nervensystems. Von der Diagnosestellung über die individuelle Therapieplanung bis zur weiteren Behandlung begleiten wir Sie fachübergreifend.
Gutartige und bösartige Gehirntumoren
Gliome und Glioblastome
Meningeome (Hirnhauttumoren)
Akustikusneurinome (Tumoren des Hör- und Gleichgewichtsnervs)
Hypophysentumoren (Tumoren der Hirnanhangdrüse)
Hirnmetastasen
Tumoren des Rückenmarks und Wirbelkanals
Interdisziplinäre Tumordiagnostik und Therapieplanung
Mikrochirurgische und navigationsgestützte Tumoroperationen
Intraoperative Magnetresonanztomographie (MRT)
Neuromonitoring und Wachoperationen
Strahlen- und Chemotherapie in interdisziplinärer Zusammenarbeit
Tumoren des Gehirns und Rückenmarks können unterschiedliche Beschwerden verursachen. Dazu gehören beispielsweise anhaltende Kopfschmerzen, epileptische Anfälle, Sprachstörungen, Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen. Manche Tumoren werden auch zufällig bei einer bildgebenden Untersuchung entdeckt.
Für eine präzise Diagnosestellung stehen uns moderne Untersuchungsverfahren zur Verfügung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Magnetresonanztomographie (MRT), mit der sich Tumoren und ihre Lage zu wichtigen Strukturen des Nervensystems detailliert darstellen lassen.
Ergänzend können weitere neurologische Untersuchungen oder eine Gewebeentnahme erforderlich sein, um die Art der Erkrankung genauer zu bestimmen.
Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse entwickeln unsere Spezialistinnen und Spezialisten gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan.
Die operative Behandlung von Hirntumoren und Rückenmarkstumoren erfordert besondere Präzision. Ziel ist es, den Tumor möglichst vollständig zu entfernen und dabei gesundes Nervengewebe sowie wichtige neurologische Funktionen bestmöglich zu schützen. Dafür stehen uns verschiedene moderne Operationsverfahren und technische Hilfsmittel zur Verfügung.
Mithilfe leistungsfähiger Operationsmikroskope und computergestützter Neuronavigation können unsere Neurochirurginnen und Neurochirurgen Tumoren präzise lokalisieren und entfernen.
Die Neuronavigation unterstützt die räumliche Orientierung während des Eingriffs und ermöglicht eine gezielte Operationsplanung.
Eine Besonderheit unseres Zentrums ist die Möglichkeit, bereits während einer Gehirnoperation hochauflösende MRT-Aufnahmen anzufertigen.
Dadurch können unsere Operateurinnen und Operateure den Operationsfortschritt unmittelbar überprüfen, verbliebenes Tumorgewebe erkennen und das weitere Vorgehen entsprechend anpassen.
Bei Operationen in der Nähe wichtiger Nervenbahnen oder empfindlicher Hirnregionen setzen wir bei Bedarf das intraoperative Neuromonitoring ein.
Dabei werden ausgewählte Nerven- und Gehirnfunktionen während des Eingriffs überwacht.
Liegt ein Tumor in unmittelbarer Nähe des Sprachzentrums, kann in geeigneten Fällen eine sogenannte Wachkraniotomie durchgeführt werden. Dabei wird die Sprachfunktion während bestimmter Operationsphasen überprüft, um das Risiko einer Schädigung wichtiger Hirnareale zu reduzieren.
Bei ausgewählten Tumoren können spezielle Fluoreszenzverfahren eingesetzt werden. Sie unterstützen die Unterscheidung zwischen Tumorgewebe und gesundem Gewebe und helfen bei der gezielten Entfernung des Tumors.
Die Behandlung eines Hirntumors richtet sich nach seiner Art, Größe und Lage sowie nach dem Gesundheitszustand der betroffenen Person.
Deshalb besprechen unsere Spezialistinnen und Spezialisten die Untersuchungsergebnisse in einer interdisziplinären Tumorkonferenz.
Fachärztinnen und Fachärzte verschiedener Disziplinen entwickeln gemeinsam eine individuelle Therapieempfehlung.
Abhängig von der Tumorerkrankung können neben einer Operation auch eine Strahlentherapie, Chemotherapie oder eine Kombination verschiedener Behandlungsverfahren erforderlich sein.
Durch die enge Zusammenarbeit der Fachabteilungen ermöglichen wir eine abgestimmte Behandlung und begleiten Sie durch die einzelnen Phasen Ihrer Therapie.
Wenn bei Ihnen ein Hirntumor oder Rückenmarkstumor festgestellt wurde, stehen wir Ihnen für eine fachärztliche Untersuchung und Beratung zur Verfügung.
Bei Ihrem ersten Termin besprechen wir Ihre bisherigen Untersuchungsergebnisse, sichten vorhandene MRT- oder CT-Aufnahmen und erläutern Ihnen die möglichen weiteren Behandlungsschritte.
Bitte bringen Sie vorhandene Arztbriefe, Untersuchungsbefunde und Bildaufnahmen zu Ihrem Termin mit.
Gerne können Sie auch eine vertraute Person zu Ihrem Gespräch begleiten lassen.
Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir einen individuellen Behandlungsplan und besprechen das weitere Vorgehen.
Sie haben Fragen zur Behandlung eines Hirntumors oder Rückenmarkstumors oder möchten einen Termin vereinbaren?
Chefarztsekretariat