Asklepios Klinik Nord - Heidberg

Pränataldiagnostik und fetale Therapie

Pränataldiagnostik und fetale Therapie

Sicherheit und Orientierung während der Schwangerschaft

Pränataldiagnostik kann helfen, die Entwicklung Ihres ungeborenen Kindes genau zu beurteilen, Risiken frühzeitig zu erkennen und offene Fragen zu klären. In unserer spezialisierten Pränataldiagnostik begleiten wir Sie mit moderner Ultraschalltechnik, individueller Beratung und viel Erfahrung durch Ihre Schwangerschaft.

Unser Angebot im Überblick

Ersttrimesterscreening

Zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche können wir bereits wichtige Hinweise auf die Entwicklung Ihres Kindes und mögliche Risiken gewinnen. Dabei beurteilen wir unter anderem Nackentransparenz, Nasenbein, Herzfunktion und bestimmte Blutflüsse. Ergänzend können Blutuntersuchungen und bei entsprechender Fragestellung ein NIPT durchgeführt werden.

Präeklampsie-Screening

Bereits im ersten Trimester können wir das individuelle Risiko für eine Präeklampsie einschätzen. Dafür werden Blutdruckmessung, Doppler-Ultraschall der Gebärmutterarterien und bestimmte Blutwerte miteinander kombiniert. Zeigt sich ein erhöhtes Risiko, besprechen wir mit Ihnen, welche weiteren Kontrollen oder vorbeugenden Maßnahmen sinnvoll sind.

Feindiagnostik und Organ-Ultraschall

Zwischen der 18. und 23. Schwangerschaftswoche untersuchen wir die Entwicklung der Organe Ihres Kindes besonders genau. Dabei beurteilen wir unter anderem Herz, Gehirn, Nieren und Harnwege, Gesicht, Knochen und Gliedmaßen sowie Plazenta und Fruchtwassermenge. Bei Bedarf ergänzen wir die Untersuchung durch Dopplerdiagnostik oder weitere Tests.

Wachstum und Versorgung im weiteren Schwangerschaftsverlauf

Im dritten Trimester stehen Wachstum, Lage und Versorgung Ihres Kindes im Mittelpunkt. Wir kontrollieren unter anderem das geschätzte Gewicht, die Fruchtwassermenge, die Funktion der Plazenta und bei Bedarf die Blutversorgung über Doppler-Untersuchungen.

Invasive Pränataldiagnostik

Wenn eine weiterführende genetische Abklärung erforderlich ist, bieten wir auch invasive Untersuchungen an. Dazu gehören die Chorionzottenbiopsie ab der 12. Schwangerschaftswoche und die Amniozentese ab der 15. Schwangerschaftswoche. Welche Untersuchung sinnvoll ist, besprechen wir individuell mit Ihnen.

Mehrlingsschwangerschaften

Zwillings- und Mehrlingsschwangerschaften benötigen eine besonders sorgfältige Überwachung. Wir beurteilen Wachstum, Lage und Versorgung jedes Kindes individuell und achten frühzeitig auf mögliche Wachstumsunterschiede oder Durchblutungsstörungen.

Frühgeburtsprävention

Bei erhöhtem Frühgeburtsrisiko begleiten wir die Schwangerschaft engmaschig. Je nach Befund können unterschiedliche Maßnahmen sinnvoll sein, beispielsweise eine Pessar-Therapie, eine Cerclage oder in ausgewählten Fällen ein Muttermundverschluss.

Fetale Wachstumsrestriktion

Wenn ein Kind sein Wachstumspotenzial nicht erreicht, überwachen wir Entwicklung, Plazentafunktion und Blutversorgung besonders eng. So können wir Risiken frühzeitig erkennen und die weitere Betreuung der Schwangerschaft gezielt planen.

Fetale Fehlbildungen

Zeigen sich Auffälligkeiten, bieten wir eine weiterführende differenzierte Ultraschalldiagnostik und interdisziplinäre Beratung an. Bei Bedarf können weitere Fachdisziplinen frühzeitig in die Planung der Versorgung einbezogen werden.

Fetale Therapie

In ausgewählten Fällen kann eine Behandlung bereits während der Schwangerschaft sinnvoll sein. Zu den möglichen Verfahren gehören unter anderem fetale Bluttransfusionen, die Behandlung des fetofetalen Transfusionssyndroms, Shunt-Verfahren bei fetalen Harnabflussstörungen, die Regulation der Fruchtwassermenge und die medikamentöse Behandlung kindlicher Herzrhythmusstörungen.

Welche Therapie infrage kommt, hängt immer von der individuellen Diagnose ab und wird sorgfältig mit Ihnen besprochen.

Termin vereinbaren

Für einen Termin in unserer Pränataldiagnostik und fetalen Therapie erreichen Sie uns unter:

Telefon: 040 1818 87-9393