Tiziana Trillo
Chefarztsekretariat
Bei bestimmten Erkrankungen der Netzhaut und Makula können Medikamente direkt in den Glaskörper des Auges eingebracht werden. Dieses Verfahren wird als intravitreale operative Medikamenteneingabe, kurz IVOM, bezeichnet.
In der Augenklinik der Asklepios Klinik Nord – Heidberg führen wir diese Behandlung ambulant unter sterilen Bedingungen durch.
Eine IVOM kann unter anderem bei folgenden Erkrankungen eingesetzt werden:
Welche Behandlung für Sie geeignet ist, hängt von der jeweiligen Erkrankung und den Befunden am Auge ab. Dazu beraten wir Sie individuell in unserer Augenambulanz.
Bei der IVOM wird das Medikament mit einer sehr dünnen Kanüle direkt in den Glaskörper des Auges gegeben. Die Behandlung erfolgt ambulant in einem Operationssaal unter sterilen Bedingungen.
Die Wirkung der eingesetzten Medikamente ist zeitlich begrenzt. Deshalb können wiederholte Behandlungen erforderlich sein. In welchen Abständen die Medikamentengabe erfolgt, richtet sich nach der Erkrankung und ihrem Verlauf.
Vor und während der Behandlung untersuchen wir die Netzhaut und Makula. Eine wichtige Rolle kann dabei die optische Kohärenztomografie (OCT) spielen. Sie ermöglicht hochauflösende Schichtaufnahmen der Netzhaut und unterstützt sowohl die Diagnostik als auch die Verlaufskontrolle bei Makulaerkrankungen.
Ob eine IVOM für Sie infrage kommt und welches Medikament eingesetzt werden kann, besprechen wir mit Ihnen im Rahmen der Vorstellung in unserer Augenambulanz.
Chefarztsekretariat