Asklepios Klinik Nord - Heidberg

Intensivstationen

Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, und Schmerzmedizin

Unsere Intensiveinheiten

Rund um die Uhr für schwer erkrankte oder schwer verletzte Patient:innen

Auf unseren Intensivstationen H21 und H41 sowie der Intermediate-Care-Station (IMC) versorgen wir Patient:innen, die aufgrund einer schweren Erkrankung, nach einer Operation oder nach einem Unfall besonders engmaschig überwacht und behandelt werden müssen.

Ärzt:innen, speziell ausgebildete Intensivpflegekräfte und weitere Berufsgruppen arbeiten dabei rund um die Uhr zusammen. Unser Ziel ist es, lebenswichtige Körperfunktionen zu stabilisieren, die Ursache der Erkrankung gezielt zu behandeln und Patient auf ihrem Weg zurück in eine möglichst selbstständige Versorgung zu begleiten.

 

Unsere Intensiveinheit

Zur Intensiveinheit am Standort Heidberg gehören:

  • Intensivstation H21, Zugang über Haus 2, 1. Obergeschoss

  • Intensivstation H41, Zugang über Haus 4, 1. Obergeschoss

  • Intermediate-Care-Station (IMC), Zugang über Haus 4, 1. Obergeschoss

Auf der IMC werden Patient:innen betreut, die eine engmaschige Überwachung benötigen, jedoch keine vollumfängliche intensivmedizinische Behandlung.

Behandlung und Überwachung

Auf unseren Intensivstationen können lebenswichtige Körperfunktionen kontinuierlich überwacht und bei Bedarf unterstützt werden. Dazu stehen moderne Verfahren der Intensivmedizin zur Verfügung. Hierzu gehören unter anderem die maschinelle Beatmung, spezielle Lagerungsverfahren sowie Verfahren zur Unterstützung oder zum vorübergehenden Ersatz von Organfunktionen.

Monitore, Infusionspumpen, Beatmungsgeräte und weitere technische Systeme gehören deshalb zum Alltag auf einer Intensivstation. Viele dieser Geräte geben akustische Signale. Ein Alarm bedeutet nicht automatisch, dass eine akute Gefahr besteht. Die Systeme reagieren bereits auf kleine Veränderungen und ermöglichen es unserem Team, frühzeitig zu handeln.

Gemeinsam für unsere Patient:innen

Intensivmedizin ist Teamarbeit. Neben Intensivmediziner:innen und Intensivpflegekräften sind je nach Erkrankung und individuellem Bedarf weitere Fachdisziplinen und Berufsgruppen beteiligt. Dazu gehören beispielsweise Physiotherapeut:innen und Logopäd:innen sowie die behandelnden Fachabteilungen des Hauses.

Auch unser Sozialdienst und die Krankenhausseelsorge können einbezogen werden. Wenn Sie für sich oder Ihre Angehörige Unterstützung wünschen, sprechen Sie uns gerne an.

Angehörige sind wichtig

Ein Aufenthalt auf der Intensivstation ist auch für Angehörige häufig mit Unsicherheit und Belastung verbunden. Gleichzeitig können vertraute Stimmen, Berührungen und persönliche Gegenstände für Patient hilfreich sein – auch dann, wenn sie aufgrund ihrer Erkrankung oder einer notwendigen Behandlung selbst nur eingeschränkt reagieren können.

Sprechen Sie mit Ihrer oder Ihrem Angehörigen, lesen Sie etwas vor oder nehmen Sie die Hand, wenn es die Behandlungssituation zulässt.

Bitte achten Sie dabei auch auf sich selbst. Intensivmedizinische Behandlungen können über einen längeren Zeitraum notwendig sein und der Gesundheitszustand kann sich im Verlauf verändern.

Besuch auf der Intensivstation

Unsere regulären Besuchszeiten sind täglich von 15:00 bis 19:30 Uhr.

Wenn Ihnen ein Besuch zu diesen Zeiten nicht möglich ist, können Sie nach vorheriger Absprache auch zu einem anderen Zeitpunkt kommen.

Wir bitten darum, mit höchstens zwei Personen gleichzeitig an das Patientenbett zu treten. Auch Kinder können nach vorheriger Rücksprache die Station besuchen.

Notwendige Untersuchungen, pflegerische Maßnahmen oder akute medizinische Situationen können dazu führen, dass Sie vorübergehend warten müssen oder ein Besuch unterbrochen werden muss.

Auskünfte zum Gesundheitszustand

Unser ärztliches und pflegerisches Team informiert Sie über den Gesundheitszustand Ihrer oder Ihres Angehörigen.

Bitte bestimmen Sie möglichst eine feste Bezugsperson innerhalb der Familie. Diese kann die Informationen aus der Klinik entgegennehmen und an weitere Angehörige weitergeben. So schützen wir die persönlichen Daten unserer Patient und vermeiden gleichzeitig unterschiedliche Informationsstände.

Ausführliche Gespräche mit den behandelnden Ärzt:innen sind nach Absprache möglich.

Was Sie mitbringen können

Persönliche Gegenstände können Patient:innen Orientierung und Vertrautheit geben. Nach Rücksprache mit dem Behandlungsteam können Sie beispielsweise mitbringen:

  • Brille, Hörgerät oder Zahnprothese

  • Fotos und andere vertraute persönliche Gegenstände

  • Bücher, Zeitschriften oder Musik

  • persönliche Pflegeprodukte

Blumen dürfen aus hygienischen Gründen nicht mit auf die Intensivstation gebracht werden.

Besonders wichtig sind vorhandene medizinische Unterlagen und Dokumente, beispielsweise ein aktueller Medikamentenplan, Allergiepass oder Schrittmacherausweis.

Bitte bringen Sie außerdem vorhandene Dokumente zur/zum Patient:in möglichst frühzeitig mit. Dazu gehören insbesondere Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung.

Intensivstation H41

Zugang Haus 4

Nicole Fröhlich-Janßen

Stationsleitung

Intensivstation H21

Zugang Haus 2 Telefon: 040 181887-3183