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Bauchaortenaneurysma - Aussackung der Bauchschlagader

In Deutschland erkranken jährlich 40 von 100 000 Einwohnern an einem Aortenaneurysma. Darunter versteht man eine krankhafte Erweiterung der Gefäße - meist im Bereich der Bauchaorta. Zumeist tritt diese Erkrankung lange Zeit nicht in Erscheinung und der Patient ist Beschwerdefrei.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

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Prof. Donas und Dr. Abu Bakr im Fachgespräch

Oft entdecken Ärzte ein Aortenaneurysma eher zufällig im Rahmen einer Routineuntersuchung. Ein Bauchaorten- aneurysma wird beispielsweise häufig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung des Bauches erkannt. Auch beim Abhören mit einem Stethoskop können Gefäßver- änderungen über Strömungsgeräusche entdeckt werden

Details über die Größe und Gefährlichkeit eines Aortenaneurysmas liefern bildgebende Maßnahmen wie eine Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) .

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Um den Verlauf der Erkrankung günstig zu beeinflussen, gibt es Medikamente die, die Risikofaktoren einschränken können. Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Übergewicht. Die Behandlung zielt darauf ab, kritische Vergrößerung des Aortenaneurymas zu vermeiden. Dabei sind regelmäßige Kontrollen durch eine Ultraschalluntersuchung unabdingbar.

Wenn die Größe des Aneurysmas jedoch einen bestimmten Durchmesser erreicht hat, ist eine Operation angezeigt. Ob diese minimal-invasiv komplett perkutan mit Punktion der Leistenschlagader oder offen chirurgisch durchgeführt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab und wird von den behandelnden Ärzteteam in der Zusammenschau aller Faktoren getroffen.

Bis Anfang der 90er Jahre wurde ein Bauchaortenaneurysma ausschließlich operativ versorgt,  indem die Aussackung mit einer Kunststoffprothese überbrückt wurde. Inzwischen gibt es eine weniger invasive Behandlungsmöglichkeit: Eine durch die Leistenaterien eingebrachte "Stent-Graft-Prothese" wird bis zur erkrankten Stelle geführt und so platziert, dass das Aneurysma ausgeschaltet wird. Als Vorteile dieser Methode sind eine kürzere Verweildauer im Krankenhaus, geringere Schmerzen sowie eine schnellere Rückkehr in das alltägliche Leben zu nennen. Ob diese oder die offene OP-Methode angewendet werden kann, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, die Ihnen Herr Prof. Donas und sein Team ausführlich erläutern werden.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Wir sind mit Einfühlungsvermögen für Sie da

Am Entlassungstag führen wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch und weisen Sie dabei auf die besonderen Dinge hin, die Sie zukünftig beachten sollten. Sie erhalten einen Brief für Ihren weiterbehandelnden Arzt, in dem neben der Entlassungsmedikation diese Empfehlungen nochmals  schriftlich festgehalten sind.

Nach einer erfolgreichen Behandlung sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen erfolgen, die Sie jederzeit gerne bei uns im Haus oder bei einem niedergelassenen Kollegen vornehmen lassen können. 

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