
Dr. med. Nikos Stergiou
Chefarzt
Um eine hohe Behandlungsqualität für die sich uns anvertrauenden Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, ist es erforderlich, gut ausgebildete Assistenzärztinnen und Assistenzärzte im Team zu haben und darüber hinaus sich selbst regelmäßig durch Fortbildungen auf dem aktuellen Wissensstand der Medizin zu halten. Wir gewährleisten genau dies:
Die AusbildungsAkademie mit ihrem strukturierten Konzept eines internistischen Lehr- und Lernprogramms (SKILL®) ist der Garant für Aus-, Weiter- und Fortbildung in unserer Klinik.
Sie wurde als erste Einrichtung ihrer Art nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO zertifiziert und zwischenzeitlich im Rahmen der Überwachungsaudits auch rezertifiziert. Dies ist einmalig in Deutschland und führte zu Auszeichnungen, sowohl innerhalb des Konzerns (Asklepios-Award 2012 in der Kategorie Mitarbeiterorientierung und soziale Verantwortung), als auch außerhalb des Konzerns durch Nennung des Projekts im Positionspapier der Kommission für Aus-, Weiter und Fortbildung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin.
„Schändlich ist ein Schüler, der nicht versucht, seinen Meister zu übertreffen“, mit diesen Worten zitieren wir Leonardo da Vinci, glauben aber fest daran, dass noch schändlicher ein Lehrer ist, der seinen Schüler hierbei nicht unterstützt.
Ein strukturiertes Ausbildungskonzept, basierend auf den Vorgaben der Landesärztekammer und ihrer Weiterbildungsordnung.
Ein paritätisch erarbeitetes Kerncurriculum, welches regelmäßiger Überprüfung unterzogen wird, mit
Hinter SKILL® verbirgt sich ein strukturiertes Konzept eines internistischen Lehr- und Lernprogramms, welches parallel zur klinischen Ausbildung die Intensivierung des Wissens, aber auch der praktischen Fähigkeiten bei der Durchführung von Untersuchungsmethoden an Patient:innen ermöglicht. Es folgt den Anforderungen der Landesärztekammer.
Durch die Festlegung von Standards analog der DIN ISO 9001 wird die Grundlage geschaffen, dass ein hohes Maß an Qualität durch regelmäßige Überprüfung der Inhalte und der Struktur sowohl der AusbildungsAkademie aber auch des Ausbildungskonzeptes aufrecht erhalten wird.
Eine Modifikation der Ausbildungsinhalte kann durch die regelmäßige zweijährige Evaluation des Gesamtkonzeptes sowie die durch Evaluation der einzelnen Module erfolgen und dadurch die Aktualität der Themen und der Lehrinhalte einer Anpassung zugeführt werden.
Aktuelle Studien, Kongressberichte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Leitlinien, evidenzbasierte medizinische Verfahrensanweisungen, klinikinterne Neuerungen sind die zentralen Themen der Donnerstags-Fortbildung, an denen auch die auszubildenden Assistenzärztinnen und Assistenzärzte aktiven Anteil haben sollen, um dadurch die eigenen Vortragsfähigkeiten und Kommunikationserfahrungen zu verbessern respektive zu sammeln.
Die wöchentliche Veranstaltung bietet gleichfalls Raum für die Vorstellung interessanter Fälle, die Ergebnisse aus den einzelnen Klinikgremien (Arzneimittelkommission, Hygienekommission etc.) und wird nach entsprechender Datenvorbereitung auch als Plattform für die Mortalitäts- und Morbiditätskonferenz genutzt, um hier den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein luzides Bild der klinischen Qualitätsmerkmale zu gewähren.
In Kooperation mit der Onkologischen Schwerpunktpraxis in Hanau erfolgt im 14-tägigen Intervall die Tumorboard-Besprechung, bei welcher interdisziplinär die Vorgehensweise bei Patienten mit Tumorerkrankungen festgelegt wird.
Hier besteht für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, eigene Patient:innen vorzustellen und aktiv an der weiteren Behandlungsplanung und Therapiegestaltung teilzunehmen.
Die Veranstaltung ist offen auch für externe Ärzt:innen, insbesondere die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen des Umkreises, und dient der Förderung der onkologischen Ausbildung während der Facharztausbildung zum Internisten, vor dem Hintergrund der gerade in diesem Fachbereich sich stets rasch aktualisierenden Empfehlungen zur Förderung und Sicherstellung einer leitliniengerechten Behandlungsstrategie.
In Kooperation mit der Abteilung für Anästhesiologie und perioperative Intensivmedizin erfolgt im zweimonatlichen Rhythmus das Intensiv-medizinische Curriculum, welches seine Schwerpunkte in der Vermittlung des intensiv-medizinischen Lehrinhaltes hat. Zur Förderung des interdisziplinären Verständnisses wird die Teilnahme von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege gefördert und auf diese Art und Weise ein Beitrag geleistet, der Intensivmedizin in ihrer Interdisziplinarität und Multiprofessionalität ein Forum zu geben.
Das Spannungsfeld zwischen ambulanter und stationärer Behandlung stellt von je her ein Problem ärztlicher Tätigkeit dar. Gegenseitiges Verständnis für die Aufgaben des anderen aber auch für die diagnostischen wie therapeutischen Möglichkeiten kann nur Förderung erfahren, wenn mit Hilfe einer Kommunikationsplattform Vertreter beider Bereiche in Dialog treten.
Die Klinische Visite hat ihre Aufgaben darin, spezielle Probleme aber auch Behandlungsfälle und Patient:innen gemeinsam zu diskutieren und hierbei auch Verbesserungsvorschläge und Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen, um sie im weiteren Verlauf zur Umsetzung bringen zu können.
Die Veranstaltung bietet die Chance, insbesondere im kollegialen Gespräch Beziehungen gleichermaßen zu pflegen wie Behandlungs- und Kommunikationssicherheit zu erlangen.
Die Elektrokardiographie ist eine der häufigsten technischen Untersuchungen in der Medizin und Grundlage für die Erfassung von Störungen der Herztätigkeit und damit für jede:n Arzt/Ärztin von Interesse.
In dem Kurs werden die von der Erstellung bis zur Beschreibung und Beurteilung, sowohl des Normalbefundes bis hin zu den wichtigsten pathologischen Veränderungen, notwendigen Erkenntnisse vermittelt.
In dem halbtägigen Kurs werden die Grundlagen zur Beurteilung von Röntgenaufnahmen des Thorax vermittelt.
Zielsetzung ist es, die Sicherheit zu erlangen, um aus pathologischen Veränderungen, die es vom Normalbefund zu differenzieren gilt, die notwendigen internistisch-therapeutischen Konsequenzen ziehen zu können.
Der halbtägige Kurs dient zur Einführung in die Beurteilung von Röntgenaufnahmen des Abdomens, mit der Zielsetzung, aus den häufigsten pathologischen Veränderungen, die es vom Normalbefund zu differenzieren gilt, die notwendige weitere diagnostische aber auch therapeutische Konsequenz sicher einschätzen zu können.
Der aus insgesamt vier Halbtages-Veranstaltungen (Block I – IV) bestehende Kurs zur Einführung in die Diabetologie, welcher in Kooperation mit dem Diabetes-Netzwerk hein-Main und der Diabetologischen Schwerpunktpraxis in Offenbach veranstaltetet wird, vermittelt die Grundkenntnisse zum Verständnis des Diabetes mellitus in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen sowie die aktuellen diagnostischen Algorithmen zur Erfassung des Erkrankungsstatus sowie die Darstellung der optimalen, den jeweiligen Krankheitssituationen angepassten Therapieformen.
Der Diabetes mellitus als eine der häufigsten (und hinsichtlich der Mortalitätsrate von zunehmender Wichtigkeit) Erkrankungen konfrontiert den Arzt aller Fachrichtungen regelmäßig mit Problemen, was eine Auseinandersetzung mit dieser Krankheitsentität unabdingbar macht.
Nicht zuletzt aufgrund der demographischen Entwicklung gewinnt die Behandlung von Menschen im Senium an zunehmender Bedeutung. Die Geriatrie als interdisziplinäre und multiprofessionelle aber von der inneren Medizin in besonderem Maße geprägte Fachdisziplin, soll in diesem zweitägigen Basiskurs in ihrem facettenreichen Spektrum dargestellt werden, um auch den Einsatz in diesem Bereich qualitativ vorzubereiten.
Der Multiprofessionalität dieses Fachgebietes Rechnung tragend, ist der Kurs auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege sowie der unterstützenden Berufsgebiete (Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie etc.) ausgelegt.
Zwischen dem Fachbereich der Inneren Medizin und anderen Teilgebieten ergeben sich viele Schnittmengen.
Gerade die Neurologie als sehr verwandte Disziplin hat in den Krankheitsbildern der cerebralen Durchblutungsstörungen und des Kopfschmerzes Beispiele hierfür, so dass das Verständnis der neurologischen Diagnostik sowie einiger beispielhafter Krankheitsbilder auch für den Internisten von großer Bedeutung ist.
Der halbtägige Kurs richtet sich durch seine Gliederung mit der Zielsetzung an die Kursteilnehmer, systematisch von der Neuroanatomie über die Untersuchungstechnik bis hin zur Einschätzung und leitliniengerechten Therapie einen Überblick zu vermitteln.
Erkrankungen der Atemwege stellen in zunehmendem Maße einen großen Anteil der Erkrankungen im internistischen Alltag dar. Durch die pneumologische Funktionsdiagnostik kann differentialdiagnostisch eine Einschätzung erfolgen, die eine Optimierung des therapeutischen Regimes und damit der Lebensqualität vieler Patient:innen ermöglicht.
In diesem Theoriekurs mit praktischen Übungen soll die Grundlage geschaffen werden, um pneumologische Erkrankungen besser zu verstehen und auch besser hinsichtlich ihrer Prognose, ihres Stadiums und der sich hieraus ergebenden Therapieoptionen einschätzen zu können.
Kommunikation in all ihren Facetten ist von der Anamnese bis hin zur Vermittlung von auch unangenehmen Untersuchungsergebnissen sowie Konfliktbearbeitung das zentrale Handwerkszeug des Arztes oder der Ärztin. Eine Auseinandersetzung oder die Vermittlung spezifischer Kenntnisse moderner Kommunikationslehre erfolgt in der Regel allerdings bis zum Ende des Studiums nur unzureichend.
Jungen Assistenzärztinnen und Assistenzärzten hier eine Hilfestellung zu geben, im täglichen Umgang mit den ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten durch richtige Wortwahl, entsprechende Kommunikationsführung und Konfliktvermeidung sowie Krisenmanagement vorbereitet zu sein, ist die Aufgabe dieser unregelmäßig, mit unterschiedlichem Zeitkontingent geführten Veranstaltung.
Der Einsatz externer Referenten mit entsprechender ausgewiesener Expertise unterstützt das Ausbildungsteam hierbei.
Ähnlich wie die Elektrokardiographie stellt die Sonographie des Abdomens aufgrund ihrer fehlenden Invasivität, guten Reproduzierbarkeit sowie der rasanten Entwicklung der Ultraschalltechnik eine der zentralen Untersuchungsmethoden für nahezu alle großen medizinischen Fachdisziplinen dar.
In dem zweitägigen Kurs, der sich aus einem Theorie-Teil und praktischen Anleitungen am Modell sowie am Patienten/ an der Patientin zusammensetzt, werden die Grundlagen vermittelt, um damit die Möglichkeit zu schaffen, im Klinikalltag diese Untersuchungsmethode mit zunehmender Expertise einzusetzen.
Grundkenntnisse in der Echokardiographie sind für den angehenden Internisten von Bedeutung, da sie auch Grundlage für das Verständnis von Erkrankungen des Herzens sind.
In dem zweitägigen Kurs wird das theoretische Basiswissen ebenso vermittelt wie die Untersuchungstechnik am Gesunden. Darüber hinaus wird die Möglichkeit gegeben, ausgesuchte Befunde am Patienten/ an der Patientin zu erarbeiten.
Die cerebralen Durchblutungsstörungen unterschiedlicher Genese gehören zum klinischen Alltag des Internisten. Eine Methode zur Erfassung arteriosklerotischer Veränderungen als Ursache für den apoplektischen Insult stellt die Carotis-Doppler-Untersuchung dar.
Das theoretische Basiswissen sowie die Untersuchungstechnik werden in dem zweitägigen Kurs, bestehend aus Theorie- und Praxisteil mit Anleitung und Einsatz am Patienten/ an der Patientin, gelehrt, um dadurch den Weg in den klinischen Alltag der auszubildenden Assistenzärztinnen und Assistenzärzte zu ebnen.
Die Beherrschung internistischer Notfälle, insbesondere die kardiopulmonale Reanimation (CPR), muss nicht nur einmalig erlernt, sondern durch regelmäßiges Training immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden. Hierzu dient das speziell auf die klinische Situation ausgerichtete Megacode-Training mit Übungen der notfallmäßigen Intubation, des Einsatzes der Defibrillation sowie der Herzdruckmassage, und dies in unterschiedlichen Settings innerhalb des Klinikgebäudes, um eine möglichst der Realität angepasste Situation zu simulieren.
Dieser ganztägige Kurs an zwei Terminen des Jahres, bestehend aus einem praktischen Teil und einem vorgeschalteten Theorie-Block mit entsprechender Vermittlung aktualisierter Leitlinieninhalte, schließt die interdisziplinäre multiprofessionelle Kooperation in der Notfallsituation ein.
Der erste Schritt in die Endoskopie erfolgt durch den zweitägigen Gastroskopie-Kurs, bei welchem die Grundlagen der Gastroskopie theoretisch vermittelt werden und darüber hinaus der Einsatz der Untersuchungstechnik am Modell erlernt wird. Der Kurs ist Grundlage für den Einsatz des Assistenzarztes/der Assistenzärztin in der Endoskopie-Abteilung.
Einsereits für die pneumologische Diagnostik, andererseits im Einsatz am/an der intubierten Patienten/Patientin auf der Intensivstation, ist die Bronchoskopie ein wichtiges Verfahren. Die theoretischen Kenntnisse sowie erste Übungen am Modell sollen im Rahmen eines zweitägigen Grundkurses vermittelt werden.
Der Basiskurs Bronchoskopie ist damit die Grundlage für die Assistenzärzt:innen, diese Untersuchungstechnik ist sinnvoll auf der Intensivstation und in Notfallsituationen zur Anwendung zu bringen und darüber hinaus nachfolgend auch in der pneumologischen Diagnostik unter Supervision einzusetzen.
In Kombination mit dem Lungenfunktionskurs/Bodyplethysmographie-Kurs (siehe dort) kann hierbei der maßgebliche Teil der pneumologischen Funktionsdiagnostik erlernt werden.
Als Lehrkrankenhaus der Universitätsklinik Frankfurt/M. kommt unserer Klinik die Aufgabe zu, der Ausbildung von Student:innen der Humanmedizin eine zentrale Bedeutung zu geben. Hierbei ist es wichtig, die erforderlichen Ausbildungsinhalte ebenso darzustellen wie durch ein interessant gestaltetes Ausbildungsangebot die Qualität der Ausbildung auf ein möglichst hohes Niveau zu heben und darüber hinaus das Interesse der Studentinnen und Studenten an der Ausübung des ärztlichen Berufes zu vergrößern, um damit die Aufrechterhaltung einer hohen Behandlungsqualität zu gewährleisten.
Die Sicherstellung der Ausbildung der Studenten im Rahmen des internistischen Blockpraktikums sowie die Ausbildung während des Praktischen Jahres erfolgt über das Chefarztsekretariat und ist Bestandteil der Aufgaben des für das Akademische Lehrkrankenhaus zuständigen Ausbildungsbeauftragten.
Über diese klinische Ausbildung hinaus erfolgt die Durchführung von Kursen, die durch die Lehrbeauftragung im Vorlesungskatalog der Universitätsklinik Frankfurt veröffentlicht werden und durch die AusbildungsAkademie organisiert und durchgeführt werden.

Chefarzt