Asklepios Institut für Notfallmedizin - IfN

Meilensteine

Meilensteine des Instituts für Notfallmedizin

Was uns antreibt

Unser Antrieb seit 1998: Training, das wirkt. Simulation, die bewegt. Sicherheit, die bleibt.

Seit 1998: Notfallmedizin weiterdenken

Seit fast drei Jahrzehnten entwickelt sich das Asklepios Institut für Notfallmedizin (IfN) kontinuierlich weiter – von einem Institut für notfallmedizinische Fort- und Weiterbildung zu einem bundesweit tätigen Kompetenzzentrum für Training, Simulation, Patientensicherheit und innovative Versorgungskonzepte.

1998 – Die Gründung

Am 1. Juli 1998 wurde das Institut für Notfallmedizin von Prof. Dr. Heinzpeter Moecke gegründet. Von Beginn an stand die Frage im Mittelpunkt, wie die Qualität der Notfallversorgung durch fundierte Ausbildung, klare Strukturen und praxisnahe Fortbildung nachhaltig verbessert werden kann.

Prof. Dr. Moecke leitete das Institut bis November 2015 und prägte damit die ersten Jahre und die Entwicklung des IfN maßgeblich.

 

2005 – Internationale Standards und akademische Kooperation

Ein wichtiger Meilenstein folgte 2005: Das IfN wurde als International Training Center (ITC) der American Heart Association (AHA) für Notfall- und Reanimationsmedizin akkreditiert.

Seitdem bietet das Institut international anerkannte Reanimationsschulungen für Erwachsene und Kinder an – darunter BLS, ACLS und PALS – und bildet auch zertifizierte AHA-Instruktor:innen aus.

Im selben Jahr begann die Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). Das IfN vertritt die Asklepios Kliniken Hamburg als Kooperationspartner im Bachelorstudiengang Rescue Engineering.

2005 – Das Manchester Triage System

Ebenfalls seit 2005 ist das Deutsche Netzwerk Ersteinschätzung am IfN angesiedelt. Als einzige von der britischen Manchester Triage Group anerkannte Institution in Deutschland übernimmt das Netzwerk eine zentrale Rolle bei der Verbreitung und Qualifizierung im Umgang mit dem Manchester Triage System (MTS).

Das IfN koordiniert die Ausbildung von Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz und setzt sich für eine einheitliche und qualitätsgesicherte Anwendung des Systems ein.

2011 – Qualität im Rettungsdienst

Seit 2011 ist das IfN Partner der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) und bringt seine Expertise in das Qualitätsmanagement im Rettungsdienst ein.

Das Institut war maßgeblich an der Erstellung des KTQ-Handbuchs für den Rettungsdienst beteiligt und bietet Einführungsseminare für Rettungsdienstbetreiber an.

2015 – Ein neuer Standort

Im Juli 2015 zog das Institut auf das Gelände des Asklepios Klinikum Harburg. Im November desselben Jahres endete die langjährige Leitung durch Prof. Dr. Heinzpeter Moecke. Prof. Dr. Stefan Oppermann übernahm bis Ende 2019 die stellvertretende Leitung des IfN.

2020 – Neue Leitung

Im Januar 2020 wurde die Leitung des Instituts neu aufgestellt: Dr. Christoph Jermann übernahm die kaufmännische Leitung, Dr. Jochen Thiele die ärztliche Leitung.

Seit Mai 2022 liegt die kaufmännische Leitung bei Melanie Gehrigk.

In dieser Zeit entwickelte sich das IfN konsequent weiter: Neben klassischen Fortbildungen gewannen Simulation, CRM, interprofessionelles Teamtraining und individuelle Inhouse-Konzepte zunehmend an Bedeutung.

2020–2025 – Simulation und Patientensicherheit im Mittelpunkt

Das IfN baut sein Simulationsangebot kontinuierlich aus und entwickelt realitätsnahe Trainings für besonders sensible und komplexe Versorgungsbereiche.

Ob Schockraum, Intensivstation, Anästhesie, OP, Kreißsaal oder Zentrale Notaufnahme: Interprofessionelle Teams können kritische Situationen in einer geschützten Umgebung trainieren und anschließend strukturiert reflektieren.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um medizinische Fertigkeiten. Kommunikation, Entscheidungsfindung, Führung, Teamarbeit und Crisis Resource Management (CRM) werden zu zentralen Bestandteilen moderner Patientensicherheit.

Parallel entwickelt sich das IfN zunehmend zu einer Denk- und Entwicklungsplattform für Qualität, Innovation und Sicherheitskultur innerhalb des Asklepios Konzerns.

2026 – Ein neues Zuhause für moderne Simulation

Im Juli 2026 beginnt ein neues Kapitel: Das IfN zieht an den Campus der Asklepios Klinik St. Georg. Im Herzen Hamburgs entsteht ein hochmodernes Simulationszentrum auf über 1.000 m² mit realitätsnahen Trainingsumgebungen für verschiedene Hochrisikobereiche. OP, Intensivstation, Kreißsaal und Zentrale Notaufnahme ermöglichen Simulationen, die sich eng an den realen klinischen Arbeitsbedingungen orientieren.

Der neue Standort schafft damit optimale Voraussetzungen für interprofessionelles Lernen, innovative Trainingskonzepte und eine nachhaltige Verbesserung der Patientensicherheit.

2026 – Neue akademische Perspektiven

Ebenfalls seit 2026 kooperiert das IfN mit der Medical School Hamburg (MSH). Die Verbindung von notfallmedizinischer Expertise und akademischer Ausbildung eröffnet neue Möglichkeiten für Lehre, Forschung und die Entwicklung zukunftsorientierter Trainingskonzepte.

Gemeinsam mit weiteren Partnern – darunter der Asklepios Campus Hamburg (ACH), Bildungszentren für Gesundheitsberufe sowie Fachbereichen aus Recht, Qualität und IT – entwickelt das IfN innovative Konzepte für Ausbildung, Versorgung und Sicherheitskultur.

Bis heute

Aus einer Idee im Jahr 1998 ist ein Institut mit fast drei Jahrzehnten Erfahrung geworden.

Heute verbindet das IfN: medizinische Expertise, moderne Simulation, internationale Standards, interprofessionelles Training und Sicherheitskultur.

Und der Weg geht weiter. Unser Ziel bleibt dasselbe wie am ersten Tag: Menschen und Teams bestmöglich auf den Moment vorzubereiten, in dem es darauf ankommt.

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