Asklepios Fachklinik Hohwald

Krankenhaushygiene

Krankenhaushygiene

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen, daher nehmen wir die Krankenhaushygiene und Infektionsprävention bei der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten sehr ernst. In allen Asklepios Kliniken orientieren wir uns an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie an den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes, der Landes-Hygieneverordnung sowie weiteren nationalen und internationalen Leitlinien.

Krankenhaushygiene spielt sich immer in Netzwerkstrukturen ab

In einem multiprofessionellen Expertenteam arbeiten alle tragenden Säulen der Krankenhaushygiene in den Asklepios Kliniken und MVZ eng zusammen. Auch im Konzernverbund findet der fachliche Austausch z. B. im Rahmen von Fachtagungen und Netzwerktreffen regelmäßig statt.

Unser Netzwerk umfasst:

  • Fachärztinnen und Fachärzte für Hygiene und Umweltmedizin sowie für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
  • Regionale Sprecherinnen und Sprecher
  • Krankenhaushygieniker:innen
  • Ärztliche Direktor:innen
  • Hygienefachkräfte
  • Hygienebeauftragte im ärztlichen und pflegerischen Bereich der einzelnen Fachabteilungen

Hinzukommen weitere Hygiene-Ansprechpersonen in allen Bereichen der Klinik sowie bei den Kontrollbehörden.

Hygienekommissionen

Unsere Hygienekommissionen, in der alle Bereiche einer Klinik vertreten sind, sorgen dabei nicht nur für die stringente Umsetzung und Weiterentwicklung unserer bestehenden Hygienerichtlinien und Hygienepläne, sondern setzen auch fortlaufend neue Projekte um.

Infektionsmanagement und Krankenhaushygiene in unserer Klinik

Die Entzündung (Infektion) einer Operationswunde ist eine schwerwiegende, glücklicherweise aber sehr seltene Komplikation nach einem operativen Eingriff.

Die Entzündungsrate liegt seit über 15 Jahren in unserer Klinik unter einem Prozent, was aber letztlich nur durch die konsequente Einhaltung der Hygienemaßnahmen in allen Bereichen erreicht werden kann.

Sicherheit durch ein umfangreiches Hygienemanagement

Dafür existiert eine den gesetzlichen Vorgaben (Infektionsschutzgesetz, Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen) entsprechende Personalstruktur (externer Krankenhaushygiene, zwei hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte, eine Hygienefachkraft, Hygienebeauftragte im Pflege- und Funktionsdienst) sowie klar strukturierte Hygienepläne, zweimal jährliche Sitzungen der Hygienekommission und es erfolgt eine kontinuierliche Weiterbildung des Personales in allen Funktionsbereichen.

Ein entscheidender Faktor in der Vermeidung einer solchen Komplikation ist das von Patientinnen und Patienten selbst ausgehende Risiko bereits vor der Operation zu minimieren.

Subjektives Wohlbefinden, intakte Hautverhältnisse, normale Laborwerte sowie gut eingestellte Begleiterkrankungen sind deshalb unabdingbare Vorraussetzungen für einen geplanten Eingriff, so dass wir um Verständnis bitten, das dies penibel kontrolliert und eine geplante Operation dann auch manchmal verschoben wird.

Ein zunehmendes Problem sind aber auch Infektionen von künstlichen Gelenken, die lange Zeit nach deren Implantation auftreten und für deren Entstehung viele Faktoren verantwortlich sein können, ohne das man in jedem Falle die Ursache eindeutig klären kann.

Ein infiziertes Kunstgelenk muss dann in nahezu allen Fällen komplett entfernt, kann aber in den meisten Fällen nach Ausheilung der Entzündung wieder eingesetzt werden. Dies bedeutet für die einzelne Patientin oder Patient jedoch immer einen langen Krankheitsverlauf mit Einschränkung seiner Mobilität und einem erhöhten Risiko für weitere Komplikationen.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass sich Patientinnen und Patienten mit einem künstlichen Gelenk sofort bei ihrem oder ihrer Orthopäden/Orthopädin oder auch bei uns in der Klinik vorstellen, wenn Schmerzen, Schwellung, Rötung im Gelenkbereich, Funktionseinschränkungen oder auch unklare Fieberzustände neu auftreten.

Sprechen Sie uns an