
Evelyn Herz
Chefarztsekretariat
An der Hohwaldklinik wurde die ambulante und stationäre Skoliosebehandlung etabliert.
An den Freitagen findet eine Skolioseambulanz gemeinsam mit einem Orthopädietechniker statt. Hier werden die Eltern und Patienten zur Skoliosebehandlung beraten. Korsette werden geprüft, Veränderungen veranlasst und die Grenze zur Operationsindikation abgesteckt.
Für die Behandlung von Kindern gewährleistet die Hohwaldklinik eine familienfreundliche Unterbringung. Eltern können während des stationären Aufenthalts nah bei ihren Kindern bleiben, um Sicherheit, Nähe und eine bestmögliche Betreuung zu ermöglichen.
An der Hohwaldklinik werden alle modernen Verfahren der Skoliosechirurgie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durchgeführt, darunter:
Dorsale Korrekturspondylodese
Ventrale Derotationsspondylodese (VDS)
Dafür wurden die notwendigen Voraussetzungen in den Bereichen stationäre Betreuung, Intensivmedizin, Anästhesie und kinderärztliche Zusammenarbeit geschaffen.
Schwerbehinderte Kinder – beispielsweise mit neuromuskulären Erkrankungen – sowie Kinder bis zum 10. Lebensjahr werden in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum der TU Dresden operiert.
Eine Wirbelsäulenverkrümmung tritt bei Kindern und Jugendlichen häufig in der Wachstumsphase auf. Dabei kann eine solche Skoliose leicht, aber auch schwerer ausgebildet sein. Besonders Mädchen zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr sind davon betroffen. Dr. Jens Seifert, Chefarzt am Wirbelsäulenzentrum erklärt, warum sich eine Skoliose im Jugendalter entwickeln kann, wie sie ich bemerkbar macht und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, um eine Wirbelsäulenkrümmung wieder zu korrigieren. Dabei spielen die Korsetttherapie, aber auch Operationen eine Rolle.

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