Auszeichnungen

Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ)

Bild: Logo KTQ

Worum gehts?

Kliniken, die nach KTQ zertifiziert sind, lassen ihre Strukturen und Abläufe regelmäßig von externen Gutachtern prüfen mit dem Ziel, die Qualität kontinuierlich zu verbessern.

Wer ist Träger des Verfahrens?

Träger sind KTQ-Verfahrens sind die Verbände der Kranken- und Pflegekassen auf Bundesebene, die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Deutsche Pflegerat.

Was haben Sie als Patient davon?

Wenn Sie sich in einem KTQ-zertifizierten Krankenhaus behandeln lassen, dürfen Sie sich sicher sein: Die Klinik wurde von neutralen, externen Experten auf Herz und Nieren geprüft. Alle Abläufe – von der Vorbereitung eines stationären Aufenthalts über die medizinische und pflegerische Behandlung sowie Serviceleistungen bis hin zur Entlassung – werden den anspruchsvollen Vorgaben von KTQ gerecht.

Babyfreundliche Geburtsklinik

Hier war ein Logo: Zertifizierte Babyfreundliche Geburtsklinik

Babyfreundlich steht für Qualität

Im Jahr 2007 erhielt die Abteilung für Geburtshilfe der Klinik Germersheim als eine der ersten Kliniken in Rheinland-Pfalz die begehrte Auszeichnung „Babyfreundlichen Krankenhaus“.
Seitdem haben wir in regelmäßigen Abständen unabhängigen UNICEF- Gutachtern die Aufrechterhaltung der geforderten Standards nachgewiesen. Die jüngste Rezertifizierung fand im April 2016 statt.

 

Was bedeutet Babyfreundlich?

Ein Babyfreundliches Krankenhaus gewährleistet eine ganzheitliche Betreuung von der Vorsorge für Schwangere bis zu Beratungsangeboten nach der Entlassung.
Kliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die B.E.St®-Kriterien, die auf den internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen.
Im Zentrum des B.E.St. -Konzeptes stehen der Schutz und die Förderung der Eltern-Kind-Bindung. Mit einem gelungenen Bindungsaufbau sind die Eltern in der Lage, die Bedürfnisse ihres Kindes zu erfüllen, seine körperliche, geistige und soziale Entwicklung optimal zu fördern. B.E.St® steht für „Bindung“, „Entwicklung“ und „Stillen“. Diese Kriterien sind wissenschaftlich fundiert und ermöglichen die effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, der kindlichen Entwicklung und des Stillens.
Als still- und familienfreundliches Krankenhaus ist unsere Klinik schon seit Jahren bemüht, Mütter und Neugeborenen genügend Zeit zum Aufbau einer stabilen Beziehung zu geben. Auch Väter und Geschwister werden in die Versorgung der Neugeborenen mit einbezogen.
Großes persönliches Engagement, regelmäßige Fortbildungen, und die langjährigen Erfahrungen unserer Mitarbeiterinnen sind der Schlüssel zum Erfolg einer babyfreundlichen und Eltern- Kind orientierten Geburtshilfe.

EndoProthetikZentrum Germersheim

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© Asklepios

Wer ist der Träger des Verfahrens?

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

Worum gehts?

Die Asklepios Klinik Germersheim ist seit September 2015 offiziell als EndoProthetikZentrum zertifiziert. Diese Zertifizierung ist ein Gütesiegel der der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (www.endozert.de) und wird nur an Kliniken übereicht, die über lange Zeit ein Höchstmaß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet der Endoprothetik nachweisen können.

Das Verfahren ist seit Oktober 2012 bundesweit freigegeben. Medizinische Einrichtungen können sich seither als EndoProthetikZentrum (EPZ) zertifizieren lassen, wenn die Erfüllung der aufgestellten Anforderungen in einem Audit nachgewiesen wird.

 

Die wichtigsten Qualitätskriterien sind:

  • Mindestzahl von Implantationen von Hüft-und Knieprothesen im Jahr
  • Mindestzahl von Implantationen von Hüft- und Knieprothesen pro Operateur/Jahr (mindestens zwei entsprechende Operateure pro Zentrum werden gefordert)
  • Spezielle Qualifikationen für Operateure und weitere an der Therapie beteiligten Personen
  • Einführung von standardisierten Behandlungspfaden mit kontinuierlicher Überprüfung
  • Erfassung der Patientenzufriedenheit
  • Erfüllung von speziellen Qualitätsindikatoren, die Aussagen über die operativen Ergebnisse ermitteln

Zertifiziertes Brustzentrum (DIN EN ISO)

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© Asklepios

Wer ist Träger?

BSI Group Deutschland GmbH

Worum geht’s?

Unser Brustzentrum Südpfalz ist auf die Behandlung von Brustkrebs spezialisiert und wurde im Juni 2007 erstmals nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im Juni 2015. Durch die Vernetzung von Kompetenz aus allen an Diagnose und Therapie beteiligten Fachrichtungen können wir  ein hohes Maß an Behandlungsqualität in der medizinischen Versorgung sicherstellen.

Die Hauptaufgabe im Brustzentrum Südpfalz ist es, Brustpatienten-/innen in jeder Phase der Erkrankung umfassend zu betreuen. Um das zu gewährleisten, arbeiten Ärzte, Therapeuten und Pflegepersonal fachübergreifend zusammen. Die Behandlung erfolgt nach den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und internationalen Standards.

In einer gemeinsamen Besprechung mit unserem interdisziplinären Behandlungsteam wird jeder Befund zusammengefasst und auf der Basis einer fachübergreifenden Fallbesprechung ein individuelles maßgeschneidertes Therapiekonzept erarbeitet um den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen.  Erst nach einem ausführlichen Gespräch und dem Einverständnis der Patientin wird der Therapieplan umgesetzt und unseren einweisenden Kollegen unverzüglich schriftlich mitgeteilt.

Ist die Behandlung abgeschlossen, erfolgt die Nachsorge in der Regel über mehrere Jahre. Hier sollen mögliche Rückfälle (Rezidive) oder Metastasen (Streukrebs) frühzeitig erkannt und behandelt werden. Diese Nachsorge wird gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt durchgeführt. Spezialuntersuchungen werden im Netzwerk des Brustzentrums durchgeführt.

Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Hier war ein Bild: Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie
© Asklepios

Wer ist der Träger des Verfahrens?

Das Prädikat „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ wird von der Deutschen Herniengesellschaft für besondere Fachkenntnisse in der Hernienchirurgie vergeben.

Worum gehts?

Unserem Kompetenzzentrum Hernienchirurgie wurde  im Februar 2014 von der

Deutschen Herniengesellschaft (DHG) und Deutschen Gesellschaft für Allgemein-und Viszeralchirurgie (DGAV) als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert.

Dieses Zertifikat erhalten Kliniken und Abteilungen mit dem Schwerpunkt Allgemein- und Viszeralchirurgie, die als Hernien-Experten große fachliche Erfahrungen in der Hernienchirurgie – das heißt z.B. bei einem Leistenbruch oder Zwerchfellbruch – nachweisen können, ihre Behandlungsergebnisse im Rahmen der Qualitätssicherungsstudie Herniamed offen legen und zusätzlich eine Reihe weiterer Zertifizierungskriterien erfüllen.

Auszug von Kriterien für eine Zertifizierung als Kompetenzzentrum Hernienchirurgie

  • Durchführung von mindestens 200 Hernien-OPs pro Jahr
  • Dokumentation aller durchgeführten Hernien-OPs in der  Qualitätssicherungsstudie  Herniamed
  • Angebot spezieller Sprechstunden für Patienten mit Eingeweidebrüchen wöchentlich
  • Nachweis standardisierte und leitliniengerechte  Behandlung
  • Abhalten von Morbiditätskonferenzen
  • Möglichkeit des ambulanten Operierens
  • Nachweis fachlicher Kompetenz für Ultraschalluntersuchung
  • Standardisierte Schmerzbehandlung postoperativ mit Erfassung der Schmerzintensität
  • Nachweis des Ein-Jahres-Follow-ups für mindestens 60 Prozent der Hernien-Patienten
  • Erfüllung bestimmter Ergebnisqualitätskriterien bis zu 30 Tage nach der Hernien-OP
  • Nachweis von Behandlungspfaden

Eingeweidebrüche wie der Leistenbruch oder der Bauchdeckenbruch zählen zu den weltweit am häufigsten operierten Erkrankungen. Die von Medizinern als Hernien bezeichneten Brüche gelten deshalb als Volkskrankheit.

Unser Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie versteht sich als  Ansprechpartner für Patienten und niedergelassene Ärzte in allen Fragen der operativen Versorgung von Hernien.

Zertifiziertes Lokales Traumazentrum

Bei der medizinischen Versorgung schwerstverletzter Personen kommt es nicht nur auf eine zeitnahe Erstversorgung am Unfallort an, entscheidend für die weitere Prognose und den Behandlungserfolg ist auch die klinische Versorgung des Patienten in einer kompetenten Trauma-Klinik. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat deshalb im Jahr 2006 ein bundesweites Netzwerk so genannter Traumazentren eingeführt, die sich regional in TraumaNetzwerken organisieren.

Die Asklepios Klinik Germersheim ist seit September 2009 als lokales Traumazentrum zertifiziert und gehört zum Traumanetztwerk „Pfalz“, in dem regional 9 Kliniken zusammengeschlossen sind. Ziel der regionalen Netzwerke ist es, die Prozesse und die Qualität der Schwerstverletztenversorgung bundesweit zum Wohle der Betroffenen so zu vereinheitlichen und zu optimieren um eine  bestmögliche Behandlung der verletzten Patienten zu erreichen. Dazu wurden  klare Richtlinien zur Patientenübernahme von den Rettungsdiensten, der Behandlung der Patienten im Schockraum, im Op und auf den Stationen verbindlich erstellt.

Ein zertifiziertes Traumazentrum muss bestimmte Ausstattungsmerkmale (z.B. einen eigenen Schockraum, einen Hubschrauberlandeplatz, eine Intensivstation, OP-Instrumente zur Notfallintervention und OP-Saalkapazitäten, verschiedene Blutprodukte und diverse diagnostische Geräte) vorhalten und diese mit entsprechend qualifiziertem Fachpersonal unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Disziplinen rund um die Uhr besetzen können. Die Teilnahme am Traumanetzwerk und dem dem Traumaregister der DGU beinhaltet regelmäßige qualitätssichernde Maßnahmen und Fremdevaluation über die stattgehabten Behandlungen

Diese Voraussetzungen werden im drei-Jahres- Rhythmus von einem unabhängigen Zertifizierungsunternehmen DIOcert geprüft.

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