Auszeichnungen

Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ)

Bild: Logo KTQ

Worum gehts?

Kliniken, die nach KTQ zertifiziert sind, lassen ihre Strukturen und Abläufe regelmäßig von externen Gutachtern prüfen mit dem Ziel, die Qualität kontinuierlich zu verbessern.

Wer ist Träger des Verfahrens?

Träger sind KTQ-Verfahrens sind die Verbände der Kranken- und Pflegekassen auf Bundesebene, die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Deutsche Pflegerat.

Was haben Sie als Patient davon?

Wenn Sie sich in einem KTQ-zertifizierten Krankenhaus behandeln lassen, dürfen Sie sich sicher sein: Die Klinik wurde von neutralen, externen Experten auf Herz und Nieren geprüft. Alle Abläufe – von der Vorbereitung eines stationären Aufenthalts über die medizinische und pflegerische Behandlung sowie Serviceleistungen bis hin zur Entlassung – werden den anspruchsvollen Vorgaben von KTQ gerecht.

EndoProthetikZentrum Germersheim

Hier war ein Logo
© Asklepios

Wer ist der Träger des Verfahrens?

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

Worum gehts?

Die Asklepios Klinik Germersheim ist seit September 2015 offiziell als EndoProthetikZentrum zertifiziert. Diese Zertifizierung ist ein Gütesiegel der der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (www.endozert.de) und wird nur an Kliniken übereicht, die über lange Zeit ein Höchstmaß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet der Endoprothetik nachweisen können.

Das Verfahren ist seit Oktober 2012 bundesweit freigegeben. Medizinische Einrichtungen können sich seither als EndoProthetikZentrum (EPZ) zertifizieren lassen, wenn die Erfüllung der aufgestellten Anforderungen in einem Audit nachgewiesen wird.

 

Die wichtigsten Qualitätskriterien sind:

  • Mindestzahl von Implantationen von Hüft-und Knieprothesen im Jahr
  • Mindestzahl von Implantationen von Hüft- und Knieprothesen pro Operateur/Jahr (mindestens zwei entsprechende Operateure pro Zentrum werden gefordert)
  • Spezielle Qualifikationen für Operateure und weitere an der Therapie beteiligten Personen
  • Einführung von standardisierten Behandlungspfaden mit kontinuierlicher Überprüfung
  • Erfassung der Patientenzufriedenheit
  • Erfüllung von speziellen Qualitätsindikatoren, die Aussagen über die operativen Ergebnisse ermitteln

Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Hier war ein Bild: Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie
© Asklepios

Wer ist der Träger des Verfahrens?

Das Prädikat „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ wird von der Deutschen Herniengesellschaft für besondere Fachkenntnisse in der Hernienchirurgie vergeben.

Worum gehts?

Unserem Kompetenzzentrum Hernienchirurgie wurde  im Juli 2017 von der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) und Deutschen Gesellschaft für Allgemein-und Viszeralchirurgie (DGAV) als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie rezertifiziert.

Dieses Zertifikat erhalten Kliniken und Abteilungen mit dem Schwerpunkt Allgemein- und Viszeralchirurgie, die als Hernien-Experten große fachliche Erfahrungen in der Hernienchirurgie – das heißt z.B. bei einem Leistenbruch oder Zwerchfellbruch – nachweisen können, ihre Behandlungsergebnisse im Rahmen der Qualitätssicherungsstudie Herniamed offen legen und zusätzlich eine Reihe weiterer Zertifizierungskriterien erfüllen.

Auszug von Kriterien für eine Zertifizierung als Kompetenzzentrum Hernienchirurgie

  • Durchführung von mindestens 200 Hernien-OPs pro Jahr
  • Dokumentation aller durchgeführten Hernien-OPs in der  Qualitätssicherungsstudie  Herniamed
  • Angebot spezieller Sprechstunden für Patienten mit Eingeweidebrüchen wöchentlich
  • Nachweis standardisierte und leitliniengerechte  Behandlung
  • Abhalten von Morbiditätskonferenzen
  • Möglichkeit des ambulanten Operierens
  • Nachweis fachlicher Kompetenz für Ultraschalluntersuchung
  • Standardisierte Schmerzbehandlung postoperativ mit Erfassung der Schmerzintensität
  • Nachweis des Ein-Jahres-Follow-ups für mindestens 60 Prozent der Hernien-Patienten
  • Erfüllung bestimmter Ergebnisqualitätskriterien bis zu 30 Tage nach der Hernien-OP
  • Nachweis von Behandlungspfaden

Eingeweidebrüche wie der Leistenbruch oder der Bauchdeckenbruch zählen zu den weltweit am häufigsten operierten Erkrankungen. Die von Medizinern als Hernien bezeichneten Brüche gelten deshalb als Volkskrankheit.

Unser Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie versteht sich als  Ansprechpartner für Patienten und niedergelassene Ärzte in allen Fragen der operativen Versorgung von Hernien.

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