
Dr. med. Lorenz Nowak
Chefarzt
Wir helfen heilen
Die moderne Intensivmedizin ermöglicht durch erhebliche wissenschaftliche und technische Fortschritte die bestmögliche Behandlung unserer Patientinnen und Patienten.
Das breite intensivmedizinische Behandlungsspektrum dient Patient:innen, die sich einem komplexen chirurgischen Eingriff unterzogen haben, im Rahmen von Erkrankungen lebensbedrohliche Organfunktionsausfälle entwickeln oder schwer verunfallt sind.
Gemeinsam mit den Vertretern des jeweiligen Fachs behandeln Intensivmediziner, Kardiologen und Pneumologen ihre Patienten nach den besten und aktuellsten Standards und nutzen dafür hochmoderne spezielle Verfahren zur erweiterten Überwachung, Diagnostik und Therapie.
Dazu gehören vielfältige und komplexe Methoden zur Organersatztherapie, die eine hohe Kompetenz und Routine durch den Anwender erfordern.
Die Intensivstation ist eng mit allen Bereichen des Krankenhauses verzahnt und in die innerklinische Notfall- und Schockraumversorgung involviert. Dies ermöglicht Akut- und Intensivmedizin aus einer Hand.
Die Versorgung der intensivmedizinisch behandelten Patienten erfolgt durch ein interprofessionelles, fachabteilungsübergreifendes und hochspezialisiertes Intensivteam aus Fachärztinnen und Ärzten verschiedener Fachabteilungen, Fachpflegekräften, Physiotherapeuten, Atmungstherapeuten, Logopäden und (Akut-)Schmerztherapeuten.
Wir orientieren unsere Behandlungsstrategie an den aktuellsten Empfehlungen und Leitlinien und messen unsere Behandlungsqualität anhand von Qualitätsindikatoren.
Die Implementierung von Maßnahmen des Qualitätsmanagements (z.B. externe Begutachtungen, Zertifizierungen, Fort- und Weiterbildung) führt zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Struktur- und Prozessqualität auf unseren Intensivstationen.
Auf einer Intensivstation steht mehr Personal und mehr schützende Technik zur Verfügung als auf einer Normalstation. Das dazugehörige Spektrum kann Folgendes umfassen:
Intensivmedizin unterscheidet sich deutlich von der Versorgung auf einer Normalstation. Das Ausmaß an technischer Ausstattung mag zunächst abschreckend wirken, dient aber der Sicherheit der uns anvertrauten Patient:innen.
Die technischen Geräte sind miteinander vernetzt; alle Monitore können vom Stützpunkt eingesehen werden; nicht jeder Alarm bedeutet eine Gefahr – Sie dürfen sich sicher sein, dass uns nichts entgeht. Wir stehen Ihnen gerne jederzeit beratend zur Verfügung.
Ihre Angehörigen brauchen in ihrer aktuellen Situation vertraute Menschen aus ihrem Umfeld. Auch wenn Ihre Lieben in den Ausdrucksmöglichkeiten eingeschränkt sind, sollten Sie davon ausgehen, dass Sie bemerkt und erkannt werden. Reden und vor allem Berührungen helfen und fördern die Genesung.
Üblicherweise hat jede Intensivstation Besuchszeiten definiert, die sich an den lokalen Behandlungs- und Visitenabläufen orientieren; erfragen Sie diese bitte. Bitte haben Sie außerdem Verständnis dafür, dass Besuche außerhalb dieser Besuchszeiten nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache möglich sind.
Dringende Maßnahmen können dazu führen, dass Sie im Eingangsbereich warten müssen oder ihr Besuch unterbrochen werden muss. Für den Fall solcher Einschränkungen bitten wir um Ihr Verständnis. Bitte treten Sie höchstens zu zweit an das Bett der Patient:innen. Grundsätzlich dürfen auch Kinder nach vorheriger Absprache eine Intensivstation betreten.
Nach Rücksprache dürfen Sie sehr gerne persönliche Dinge (Brille, Hörgeräte, Zahnprothesen) für Ihre Angehörigen mitbringen; Blumen sind aus hygienischer Sicht leider nicht erlaubt.
Gelegentlich sind Patient:innen mit Erregern besiedelt, die sich resistent gegenüber Antibiotika zeigen. Dann sind besondere hygienische Schutzmaßnahmen erforderlich, in die Sie unser Personal einweisen wird. In der Regel besteht für Besucher keine Gefährdung.
Ein kritisch kranker Angehöriger ist auch für Familie und Freunde eine belastende Situation. Bei Bedarf steht Ihnen unsere Klinikseelsorge zur Seite. Vielleicht sind im privaten oder beruflichen Umfeld auch Dinge zu regeln; hier hilft Ihnen gerne unser Sozialdienst, der auch für die Planung der weiteren Versorgung des erkrankten Patient:innen zur Verfügung steht.

Chefarzt