
Leitende Neuropsychologin
M.Sc. Psych. Lisa Morck
Neuropsychologie

Die Neuropsychologie ist ein wichtiger Bestandteil der neurologischen Rehabilitation. Nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma oder bei anderen neurologischen Erkrankungen können neben körperlichen Einschränkungen auch Veränderungen der geistigen Leistungsfähigkeit und des emotionalen Erlebens auftreten. Unsere klinische Neuropsychologie unterstützt Sie dabei, diese Beeinträchtigungen zu erkennen, gezielt zu behandeln und neue Perspektiven für Ihren Alltag zu entwickeln.
Mit einem ausführlichen Aufnahmegespräch sowie modernen computergestützten und standardisierten Testverfahren untersuchen wir Ihre kognitiven Fähigkeiten. Dabei erfassen wir sowohl mögliche Beeinträchtigungen als auch vorhandene Ressourcen. Auf dieser Grundlage erstellen wir einen individuellen Therapieplan, der sich an Ihren persönlichen Bedürfnissen und Zielen orientiert.
In der neuropsychologischen Therapie trainieren wir gezielt beeinträchtigte Hirnfunktionen wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Konzentration. Ergänzend vermitteln wir Strategien, um Einschränkungen im Alltag auszugleichen und alltägliche Aufgaben besser zu bewältigen.
In persönlichen Gesprächen unterstützen wir Sie dabei, die Erkrankung und ihre Folgen zu verarbeiten, mit veränderten Lebensumständen umzugehen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Auf Wunsch beziehen wir Ihre Angehörigen in die Beratung ein und informieren über geeignete Unterstützungsangebote. Zudem beraten wir Sie zu möglichen Hilfen für den Alltag zu Hause und am Arbeitsplatz. Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich auf die Rückkehr in Ihr gewohntes Umfeld vorzubereiten.
Bei Fragen zur neuropsychologischen Diagnostik und Therapie steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.
In Kooperation mit dem Hessischen Weiterbildungsverbund für Klinische Neuropsychologie (HWKN) sind wir als Weiterbildungsinstitution bei der Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP) anerkannt. Wir bilden Diplom- und Master-Psychologen nach den geltenden fachlichen Standards zu „Klinischen Neuropsychologen GNP“ weiter.
Neurologische Erkrankungen werden oftmals von hartnäckigen Schluckstörungen begleitet. Diese finden sich beispielsweise beim Schlaganfall oder auch beim Morbus Parkinson in etwa 50% aller Fälle. Schluckstörungen sind deshalb klinisch relevant, weil sie nicht nur zu einer Fehl- und Mangelernährung führen können, sondern auch Risiken von Komplikationen wie Pneumonien bergen. Diese könnten sich dann wiederum negativ auf die Prognose der zugrunde liegenden Erkrankung auswirken.
Neurologische Schluckstörungen bedürfen einer differenzierten klinischen sowie apparativen Diagnostik und anschließend einer spezifischen Therapie. Oftmals ist dann wieder eine normale Nahrungsaufnahme möglich.
Wir behandeln Patient:innen folgender Fachrichtungen in unserer Klinik.

Leitende Neuropsychologin