Onkologie

Rund 478.000 Menschen in Deutschland erhalten jährlich die Diagnose „Krebs“. Dies ist meist ein Schock für die Betroffenen und ihre Angehörigen, wird die Diagnose doch häufig mit Hoffnungslosigkeit und Leid verbunden. Wir können aber viele Krebsarten dank des medizinischen Fortschritts mittlerweile gut behandeln und auch heilen. Unser vorrangiges Ziel ist es, Sie medizinisch bestmöglich zu betreuen – von der Diagnose bis zur Nachbehandlung.

Wir helfen Ihnen bei

Unsere erfahrenen Experten behandeln nahezu alle Tumorerkrankungen (zum Beispiel Dickdarm-, Brust-, Lungen-, Prostata- und Lymphknotenkrebs).

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bild: Dr. Pronath im Patientengespräch

Um Sie bestmöglich zu behandeln, untersuchen wir Sie zunächst sehr genau. Dafür stehen in unserer Abteilung verschiedene diagnostische Methoden zur Verfügung. Spezielle Laboruntersuchungen (zum Teil in Kooperation mit externen Partnern), Punktionen von Knochenmark, Lymphknoten oder Liquor (Gehirn- oder Rückenmarksflüssigkeit) und endoskopische (mithilfe eines speziellen Sichtinstruments durchgeführte) Untersuchungen geben uns Aufschluss über Ihre Blutwerte und die Beschaffenheit Ihrer Tumorerkrankung. Außerdem wenden wir bildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT: computergestützte Röntgenuntersuchung), Ultraschall und Röntgen an, um eine sichere Diagnose zu stellen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Je nachdem welche Therapie Ihre Krebserkrankung erfordert und wie sich Ihr Gesundheitszustand entwickelt, behandeln wir Sie ambulant oder stationär. Mit unserem erfahrenen Onkologie-Team, bestehend aus Ärzten, Pflegepersonal und einer Hospizmitarbeiterin, sind wir in jeden Fall für Sie da. In unserer onkologischen Tagesklinik stehen neun Behandlungsplätze zur Verfügung. Viele Chemotherapien (medikamentöse Krebsbehandlung), Bestrahlungen oder Immuntherapien (hierbei sollen Krebszellen mithilfe des Immunsystems zerstört werden) erhalten Sie direkt hier und können danach wieder nach Hause. Ist ein stationärer Aufenthalt nötig, verfügen wir über unterschiedliche Therapiemöglichkeiten, die wir in Absprache mit Ihnen individuell auf Ihre Situation abstimmen.

Zu unseren Behandlungsmöglichkeiten zählen:

  • adjutive (ergänzende) und palliative (in weit fortgeschrittenen Erkrankungsstadien zum Einsatz kommende) Chemotherapien
  • Radiochemotherapie (Kombination von Strahlen- und Chemotherapie)
  • Hormontherapie
  • Immuntherapie (mithilfe des Immunsystems sollen Krebszellen zerstört werden)
  • Transfusionsbehandlungen (Gabe von Blutpräparaten)
  • Palliativtherapie (Linderung der Symptome bei weit fortgeschrittenen Erkrankungsstadien)

Um unseren Patienten in allen Fällen die bestmögliche Behandlung zu bieten, haben wir einen Kooperationsvertrag mit dem Universitätsklinikum Regensburg geschlossen.

Bestimmte Untersuchungsmethoden und Behandlungen kann zum Beispiel nur das Universitätsklinikum leisten. Nach der ersten Diagnose und gegebenenfalls ersten Therapieschritten in Regensburg können wir die Patienten – auch mit seltenen Krankheitsbildern - dann stationär und ambulant wieder heimatnah versorgen Dies ist ein nicht unerheblicher Faktor für den Heilungsprozess, denn gerade regelmäßige Besuche von Verwandten und Freunden sowie eine vertraute Umgebung sind bei der Behandlung von Krebserkrankungen sehr wichtig.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Nach Ihrer Behandlung im Krankenhaus lassen wir Sie nicht alleine. Wir stellen für Sie Kontakte zu Selbsthilfegruppen, Pflegediensten oder Hospizvereinen her. Unter anderem arbeiten wir mit folgenden Organisationen zusammen:

  • Örtliche Pflegedienste
  • Hospiz-Dienst der Caritas
  • Hospizverein Schwandorf
  • Palliativmedizinscher Pflegedienst Pallicura

Selbsthilfegruppe Krebs Burglengenfeld

Die Selbsthilfegruppe Krebs Burglengenfeld wird durch das Onkologie-Team unserer Klinik betreut und trifft sich jeden Mittwoch in der Tagesstätte des Pfarrheims St. Michael in Burglengenfeld.

 

 

 

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