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Ausbau minimalinvasiver Herzklappentherapien und interventioneller Notfallmedizin
Die Asklepios Klinik Barmbek baut ihre Herzmedizin aus: Prof. Dr. Edith Lubos hat zum 1. April die Leitung der Klinik für Kardiologie übernommen. Die ausgewiesene Spezialistin für interventionelle Kardiologie wechselt vom Katholischen Marienkrankenhaus Hamburg, in Barmbek folgt sie auf PD Dr. Gerian Grönefeld, der sich nach mehr als 20 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Die Herzspezialistin wird insbesondere moderne minimalinvasive Therapien bei Herzklappenerkrankungen ausbauen und zugleich die interventionelle kardiovaskuläre Notfallversorgung weiterentwickeln.
Herzklappenerkrankungen zählen zu den häufigsten strukturellen Herzerkrankungen im höheren Lebensalter. Studien zeigen, dass etwa sechs Prozent der 65- bis 74-Jährigen und bis zu 30 Prozent der über 85-Jährigen relevante strukturelle Veränderungen des Herzens aufweisen. Auf Hamburg übertragen könnten mehr als 50.000 Menschen von behandlungsbedürftigen strukturellen Herzerkrankungen betroffen sein. „Mit Prof. Lubos gewinnen wir eine ausgewiesene Expertin für moderne Herzmedizin. Sie wird neue Impulse setzen und das Leistungsspektrum unserer Klinik gezielt weiterentwickeln“, so Uwe List, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik Barmbek. „Gleichzeitig danken wir Herrn Dr. Grönefeld, der die Kardiologie über zwei Jahrzehnte mit großer fachlicher Kompetenz und starkem persönlichem Engagement geprägt hat.“
Fokus auf minimalinvasive Herzklappentherapien
Prof. Lubos studierte Medizin und promovierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ihre wissenschaftliche Laufbahn führte sie an die Harvard Medical School und zusätzlich zur klinischen Ausbildung an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dort absolvierte sie den Großteil ihrer wissenschaftlichen und klinischen Ausbildung und leitete als Oberärztin den Bereich für strukturelle Herzerkrankungen. Zuletzt war die 48-Jährige als Chefärztin der Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin am Hamburger Marienkrankenhaus tätig. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit in Barmbek wird der Ausbau kathetergestützter Verfahren zur Behandlung von Herzklappenerkrankungen sein – insbesondere minimalinvasive Rekonstruktion der Mitral- und Trikuspidalklappe. Bei diesen Verfahren können Herzklappen über Katheter repariert werden, die über die Leiste eingeführt werden.
Stärkung der kardiovaskulären Notfallversorgung
Darüber hinaus soll die bereits umfassende kardiologische Notfallversorgung der Klinik noch weiter ausgebaut werden. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei der sogenannte Radialiszugang – ein Herzkathetereingriff über das Handgelenk. Dieses moderne Verfahren gilt als besonders patientenschonend und ermöglicht häufig eine schnellere Mobilisierung nach dem Eingriff.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die interventionelle Behandlung schwerer Lungenembolien. Dabei können Blutgerinnsel in den Lungenarterien mithilfe spezieller Kathetertechniken gezielt entfernt oder aufgelöst werden – eine wichtige Therapieoption für Patient:innen mit hohem Risiko. „Akute Herz- und Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt oder Lungenembolie erfordern eine schnelle und hochspezialisierte Behandlung“, sagt Prof. Lubos. „Unser Ziel ist es, moderne interventionelle Verfahren weiter auszubauen und Patientinnen und Patienten im Notfall schnell und schonend versorgen zu können.“ Mit dem Ausbau der interventionellen Herz- und Gefäßmedizin stärkt die Asklepios Klinik Barmbek ihre Rolle in der regionalen Notfallversorgung. Für die Menschen im Hamburger Nordosten bedeutet dies kurze Wege und schnellen Zugang zu hochspezialisierter Behandlung bei lebensbedrohlichen Herz- und Gefäßerkrankungen.
Gut für Hamburg
Die Asklepios Klinik Barmbek gehört zu den sieben Kliniken, davon vier Krankenhäuser der Maximalversorgung, die Asklepios in Hamburg betreibt. Auch die Asklepios Kliniken Altona, Harburg, Nord, St. Georg, Wandsbek und das Westklinikum haben kardiologische Abteilungen, z. T. mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Bereits seit 20 Jahren ist Asklepios verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt. Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen die unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende Spitzenmedizin für alle.

Prof. Dr. Edith Lubos, Chefärztin Kardiologie, Asklepios Klinik Barmbek
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