Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen

Interdisziplinäre Intensivstation

Interdisziplinäre Intensivstation

Das Motiv zeigt einen Patienten auf der Intensivstation

© Adobe Stock

Auf unserer Intensivstation betreuen wir Menschen mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen. Aufgrund der Schwere und Komplexität der Krankheitsbilder sind hier rund um die Uhr speziell ausgebildete pflegerische und ärztliche Mitarbeiter:innen im Einsatz. Die Station verfügt über insgesamt 12 Betten inklusive Weaningeinheit.

Die Bedeutung der Intensivmedizin nimmt stetig zu – unter anderem aufgrund der wachsenden Zahl älterer und mehrfach erkrankter Patient:innen sowie durch zunehmend komplexe operative Eingriffe.

Ist nach einer Operation oder bei einer schweren Erkrankung eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich, übernehmen unsere Anästhesist:innen die Betreuung in enger Zusammenarbeit mit den Ärzt:innen der beteiligten Fachabteilungen.

Das Team besteht aus speziell ausgebildeten Fachärzt:innen, Gesundheits- und Krankenpfleger:innen, Fachkrankenpfleger:innen sowie Therapeut:innen (Atmungstherapie, Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie). Gemeinsam gewährleisten sie eine optimale intensivmedizinische Betreuung für schwerstkranke Patient:innen.

Räumliche und technische Ausstattung

Unsere Patient:innen werden in Ein- oder Zweibettzimmern mit modernsten Überwachungsanlagen behandelt und betreut. Hierzu zählen zahlreiche technische Geräte zur differenzierten Diagnostik und Organersatztherapie. Zur ständigen Überwachung sind die Patient:innen an Monitoren angeschlossen, die kontinuierlich den Herzschlag, Blutdruck, Temperatur und vieles mehr messen und anzeigen. Die Apparate geben bei kleinsten Veränderungen hörbare Signale im Zimmer und an unsere Monitorzentrale ab, so dass wir im Bedarfsfall schnell eingreifen können.

Nierenersatzverfahren

Wir bieten Patient:innen mit eingeschränkter Nierenfunktion sowohl kontinuierliche als auch intermittierende Nierenersatzverfahren an. Kontinuierliche Verfahren laufen über einen längeren Zeitraum und schonen den Kreislauf, da die Behandlung langsam und gleichmäßig erfolgt. Intermittierende Verfahren finden in kürzeren, geplanten Sitzungen statt und ermöglichen eine gezielte Therapie in bestimmten Zeitabschnitten.

Die Situation der Patient:innen

Die Patient:innen stehen bei all unseren Bemühungen im Mittelpunkt. Über einen bereits vor der OP gelegten Schmerzkatheter (PDA) oder über eine Schmerzpumpe (PCA) werden Schmerzen jederzeit mit geeigneten Medikamenten behandelt. Ist dieses nicht vorhanden, werden Schmerzen mit anderen geeigneten Schmerzmitteln behandelt. Durch die ungewohnte Atmosphäre kann es zu Unruhe und Angst bei den Patient:innen kommen. Die Anwesenheit vertrauter Personen kann Sicherheit vermitteln und Ängste reduzieren. Ergänzend helfen verständliche Informationen, Ablenkung und – wenn nötig – Medikamente, um Unruhe und Angst zu vermindern.

Wichtige Informationen für Besucher:innen

Bitte besuchen Sie die Patientin oder den Patienten möglichst nur gemeinsam mit ein bis zwei Angehörigen. Vor dem Betreten der Station klingeln Sie bitte. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls es zu kurzen Wartezeiten kommt. Wir bitten Sie, sich auf eine oder zwei Kontaktpersonen zu einigen, mit denen vorwiegend unsere Ärzt:innen Informationen austauschen. Diese Kontaktpersonen übernehmen dann bitte die Aufgabe selbst, weitere Angehörige zu informieren. Bitte beachten Sie, dass wir der Schweigepflicht unterliegen, so dass wir am Telefon nur bedingt Auskunft geben dürfen. Bitte rufen Sie erst nach der Morgenvisite gegen 9 Uhr an.

Unsere Besuchszeiten sind täglich von 14.30 bis 16.30 Uhr und nach Vereinbarung zu anderen Zeiten. Sollten Sie als Angehörige:r eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen, so sind Ihnen unsere Mitarbeiter:innen in der Zentralen Patientenaufnahme gern behilflich. Auf Wunsch setzen wir uns auch mit der Klinik-Seelsorge in unserem Krankenhaus in Verbindung.

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Haben Sie Anregungen oder Kritik scheuen Sie sich nicht, dies mit dem betreuenden Personal unserer Station zu besprechen. Sie können uns jederzeit unter der Telefon-Nummer: 05621/ 795-2120 erreichen.

Gerne vermitteln wir auch Gespräche mit anderen Fachabteilungen unseres Hauses.