Asklepios Stadtklinik Bad Tölz

Prostata-Adenomenukleation

Ihre Prostata in spezialisierten Händen

Moderne Operationsmethoden bei gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) – für einen besseren Harnstrahl und mehr Lebensqualität.

 

 

Sie müssen häufig zur Toilette, auch nachts? Ihr Harnstrahl wird schwächer, das Wasserlassen dauert länger oder Sie haben das Gefühl, dass Ihre Blase nicht vollständig leer wird?

 

Wenn Medikamente bei der BPH nicht mehr ausreichend helfen oder Komplikationen auftreten, kann eine Operation die Beschwerden deutlich und langfristig verbessern.

In der Klinik für Urologie der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz sind Sie mit Ihren Beschwerden in spezialisierten Händen. Zu unserem operativen Schwerpunkt gehören moderne, minimalinvasive Operationsverfahren der gutartigen Prostatavergrößerung wie ThulEP und lap. TVA.

Wann wird eine Operation bei BPH empfohlen?

  • Starken Beschwerden beim Wasserlassen: schwacher Harnstrahl, häufiges Wasserlassen oder nächtlicher Harndrang trotz medikamentöser Therapie
  • Harnverhalt: die Blase kann nicht mehr selbstständig entleert werden
  • Zunehmendem Restharn: die Harnblase entleert sich nicht mehr vollständig
  • Wiederkehrenden Harnwegsinfektionen infolge der gestörten Blasenentleerung
  • Blasensteinen oder wiederholten Blutungen, die durch die Prostatavergrößerung verursacht werden
  • Gefährdung der Nierenfunktion durch einen Rückstau des Urins
  • Wunsch nach einer langfristigen Beschwerdebesserung, wenn Medikamente nicht ausreichend wirken, nicht vertragen werden oder eine Operation bevorzugt wird

Ob eine Operation für Sie die richtige Behandlung ist, klären wir gemeinsam mit Ihnen nach einer sorgfältigen urologischen Untersuchung.

 

Sehr große Prostata? Unsere Spezialoperation für eine dauerhafte Beschwerdebesserung

Lap. TVA: Laparoskopische Prostataoperation – minimalinvasiv statt großer Bauchschnitt.

Bei einer besonders stark vergrößerten Prostata stoßen herkömmliche Operationsverfahren mitunter an ihre Grenzen. Für diese Patienten bieten wir in der Klinik für Urologie der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz ein spezialisiertes Operationsverfahren an: die laparoskopische transvesikale Adenomenukleation (lap. TVA).

Dieses minimalinvasive Verfahren wird nur in wenigen Kliniken angeboten. Mit über 500 durchgeführten Operationen verfügen wir über eine besonders große Erfahrung und hohe Spezialisierung auf diesem Gebiet.

Die lap. TVA setzen wir insbesondere bei sehr großen Prostatadrüsen ab einem Volumen von etwa 130 ml (bis unbegrenzt) ein.

Unser Ziel: Die Ursache Ihrer Beschwerden gezielt und schonend beseitigen – für einen besseren Harnstrahl, eine zuverlässigere Blasenentleerung und mehr Lebensqualität.

Wie funktioniert die lap. TVA?

Schonende Schlüssellochchirurgie mit modernster 3D-HD-Kameratechnik.

Die Operation erfolgt über wenige kleine Zugänge im Unterbauch – ohne großen Bauchschnitt.

Mit speziellen Instrumenten wird das stark vergrößerte innere Prostatagewebe, das die Harnröhre einengt und den Harnfluss behindert, über die Harnblase vollständig ausgeschält.

Eine hochauflösende 3D-HD-Kamera ermöglicht dabei eine präzise Darstellung der anatomischen Strukturen und unterstützt ein besonders gezieltes operatives Vorgehen.

Durch die minimalinvasive Operationstechnik werden die Gewebestrukturen geschont und der Blutverlust in der Regel sehr gering gehalten. Dies ermöglicht eine frühzeitige Mobilisation und einen vergleichsweise kurzen Krankenhausaufenthalt.

Das Ergebnis: das Prostataadenom ist schonend entfernt und der Urin kann ungehindert abfließen.

Ihre Vorteile – warum die laparoskopische TVA bei sehr großer Prostata?

Minimalinvasiv. Gewebeschonend. Auch bei außergewöhnlich großer Prostata.

Bei einer gutartigen Prostatavergrößerung stehen verschiedene bewährte Operationsverfahren zur Verfügung, beispielsweise die Laser-Enukleation (ThuLEP oder HoLEP) oder die klassische TUR-P.

Bei besonders großen Prostatadrüsen bietet die laparoskopische transvesikale Adenomenukleation (lap. TVA) eine spezialisierte Alternative zur offenen Prostataoperation und der Laserenukleation.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Auch bei sehr großer Prostata: Geeignet für ausgeprägte Prostatavergrößerungen ab etwa 130 ml, auch bei außergewöhnlich großen Prostatavolumina.
  • Kein großer Bauchschnitt: Minimalinvasive Schlüssellochoperation über kleine Zugänge im Unterbauch.
  • Geringerer Blutverlust: Im Vergleich zur klassischen offenen Operation ist der Blutverlust in der Regel deutlich reduziert.
  • Schnellere Erholung: Frühzeitige Mobilisation und meist kürzerer Krankenhausaufenthalt als nach einer offenen Operation.
  • Schonung der Harnröhre und Schließmuskelregion: Das vergrößerte Prostatagewebe wird über die Harnblase entfernt, ohne dass ein Endoskop durch die Harnröhre geführt werden müssen.
  • Geringes Risiko für Harnröhrenverengungen: Da die Harnröhre nicht als operativer Zugangsweg genutzt wird, werden instrumentenbedingte Traumatisierungen und spätere narbige Verengungen weitgehend vermieden.
  • Zusätzliche Eingriffe in einer Operation möglich: Große Blasensteine können gleichzeitig entfernt werden. Bei entsprechender Indikation können auch Leisten- oder Nabelbrüche mitversorgt werden.

Ihr stationärer Aufenthalt bei uns – professionell – gut organisiert – persönlich

Von der Vorbereitung bis zur Entlassung: Wir begleiten Sie durch jeden Behandlungsschritt.

Wir legen Wert auf eine sorgfältige Vorbereitung, verständliche Aufklärung und einen gut strukturierten stationären Aufenthalt.

Vor der Operation

Die notwendigen Voruntersuchungen und das ausführliche Aufklärungsgespräch erfolgen ambulant über unsere Zentrale Patientenaufnahme. Sie erhalten alle wichtigen Informationen zu Ihrer Operation und zum stationären Aufenthalt.

Am Operationstag

Sie kommen nüchtern zur stationären Aufnahme. Anschließend erfolgt die geplante Laseroperation.

Erster Tag nach der Operation

Bereits am Tag nach dem Eingriff können Sie mit Unterstützung wieder aufstehen und sich danach frei bewegen. Zuvor entfernen wir eine Wunddrainage und machen eine Wundkontrolle.

Dritter Tag nach der Operation

In der Regel wird der Blasenkatheter entfernt. Eine radiologische Dichtigkeitskontrolle der Blasennaht ist routinemäßig nicht notwendig. Anschließend kontrollieren wir, ob Sie Ihre Blase wieder selbstständig und mit gutem Harnstrahl entleeren können.

Vierter Tag nach der Operation

Bei unkompliziertem Verlauf erfolgt die Entlassung üblicherweise am Vormittag, gegen 10 Uhr.

Wieder besser Wasserlassen – wir beraten Sie persönlich

Wenn Sie unter einer gutartigen Prostatavergrößerung mit hohem Prostatavolumen leiden, Medikamente nicht mehr ausreichend helfen oder Ihnen bereits eine Prostataoperation empfohlen wurde, sind wir gerne für Sie da.

Jetzt Termin zur urologischen Beratung vereinbaren.