
Chefärztin
Julia Herrmann
Psychosomatik
Herzlich willkommen in der Abteilung Psychosomatik des RehaCentrums Hamburg.
Unser Standort am Berliner Tor ist aus dem gesamten Hamburger Stadtgebiet sowie dem Umland bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Moderne Therapie- und Bewegungsräume sowie ein Bewegungsbad bieten optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rehabilitation.
In unserer ganztägig ambulanten psychosomatischen Rehabilitation verbinden wir die Intensität einer vollstationären medizinischen Rehabilitation mit den Vorteilen Ihres vertrauten häuslichen Umfelds. Den Tag verbringen Sie bei uns im RehaCentrum, anschließend kehren Sie in Ihren gewohnten Alltag zurück. So können Sie neu erlernte Strategien unmittelbar im Alltag erproben, gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam reflektieren und nachhaltig in Ihr Leben integrieren.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir:
Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit, Stabilität und neuer Lebensqualität zu begleiten.

Chefärztin
Psychosomatik
Die psychosomatische Rehabilitation betrachtet den Menschen als Ganzes. Körperliche Beschwerden, seelische Belastungen und die persönlichen (sozialen wie beruflichen) Lebensumstände stehen in enger Wechselwirkung und beeinflussen sich gegenseitig. Deshalb beziehen wir all diese Bereiche in die Behandlung mit ein.
Im Mittelpunkt stehen nicht allein die Erkrankung oder einzelne Symptome, sondern die Frage: Was brauchen Sie, um Ihren Alltag, Ihr Berufsleben und Ihre persönlichen Ziele wieder selbstbestimmt gestalten zu können?
Die psychosomatische Rehabilitation unterstützt Sie dabei, Ihre psychische Gesundheit nachhaltig zu stärken, Ihre Belastbarkeit zu verbessern und insbesondere Ihre Teilhabe am privaten, sozialen und beruflichen Leben langfristig zu sichern. Dafür werden verhaltenstherapeutische Psychotherapie mit ärztlicher Betreuung, Sport- und Bewegungstherapie, physikalischen Maßnahmen, Achtsamkeits- und Entspannungsverfahren, Ernährungsberatung sowie sozialmedizinischer Beratung in einem ganzheitlichen Behandlungskonzept verbunden.
Unser interdisziplinäres Team aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Sozialarbeitern sowie Fachtherapeuten bietet eine moderne, ganzheitliche Rehabilitation. Dabei stehen Sie als Mensch mit Ihren individuellen Ressourcen, Herausforderungen und persönlichen Zielen im Mittelpunkt.

Räumlichkeiten Psychosomatik
Unser Behandlungsangebot richtet sich an Erwachsene mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Zu unseren Behandlungsschwerpunkten gehören insbesondere: • Depressive Erkrankungen • Burnout und Erschöpfungssyndrome • Belastungs- und Anpassungsstörungen • Psychosomatische und somatoforme Beschwerden
Depressionen sind weit mehr als vorübergehende Traurigkeit. Sie betreffen den ganzen Menschen und können das Denken, Fühlen, den Körper sowie den Alltag erheblich beeinträchtigen. Häufige Symptome sind anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessen- und Freudlosigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie ein vermindertes Selbstwertgefühl. Oft treten zusätzlich körperliche Beschwerden wie Schmerzen, Verspannungen, Schwindel oder Magen-Darm-Beschwerden auf.
Viele Betroffene ziehen sich zunehmend aus ihrem sozialen Umfeld zurück und erleben Schwierigkeiten im Berufs- und Privatleben. Ohne Behandlung können sich diese Belastungen gegenseitig verstärken und die Erkrankung aufrechterhalten.
Im Rahmen der psychosomatischen Rehabilitation unterstützen wir Sie dabei, diese belastenden Muster zu durchbrechen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien zur Krankheitsbewältigung, stärken Ihre persönlichen Ressourcen und fördern Schritt für Schritt die Rückkehr zu mehr Lebensqualität, Belastbarkeit und beruflicher Teilhabe. Unser ganzheitliches Behandlungskonzept verbindet Psychotherapie, Bewegung, Entspannung, medizinische Betreuung und sozialmedizinische Beratung, um eine nachhaltige Stabilisierung zu erreichen.
Belastungs- und Anpassungsstörungen können entstehen, wenn einschneidende Lebensereignisse oder anhaltende Belastungen die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten überfordern. Auslöser sind beispielsweise der Verlust eines nahestehenden Menschen, Trennungen, familiäre Konflikte, berufliche Überlastung, Burnout, Mobbing, schwere körperliche Erkrankungen oder existenzielle Sorgen.
Typische Beschwerden sind anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung, Ängste, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme sowie das Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein. Diese Reaktionen sind keine persönliche Schwäche, sondern eine verständliche Antwort auf außergewöhnliche Belastungen.
Im Rahmen der psychosomatischen Rehabilitation unterstützen wir Sie dabei, belastende Lebensereignisse zu verarbeiten, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln und Ihre persönlichen Ressourcen zu stärken. Ziel ist es, wieder Vertrauen in die eigene Belastbarkeit zu gewinnen, neue Perspektiven zu entwickeln und langfristig zu mehr Lebensqualität und Teilhabe im privaten und beruflichen Alltag zurückzufinden.
Körperliche Beschwerden wie Schmerzen, Schwindel, Erschöpfung, Magen-Darm-Beschwerden, Herzrasen oder Verspannungen können nicht nur körperliche, sondern auch seelische Ursachen oder Mitursachen haben. Häufig beeinflussen sich körperliche Erkrankungen, psychische Belastungen und Stress gegenseitig und können die Beschwerden verstärken oder aufrechterhalten.
Bei somatoformen bzw. somatischen Belastungsstörungen stehen körperliche Symptome im Vordergrund, obwohl sich diese durch medizinische Untersuchungen nicht oder nicht vollständig erklären lassen. Die Beschwerden sind für die Betroffenen dennoch real und können den Alltag erheblich einschränken.
Im Rahmen der psychosomatischen Rehabilitation betrachten wir Körper und Seele als Einheit. Gemeinsam entwickeln wir ein Behandlungskonzept, das psychotherapeutische, medizinische, bewegungs- und entspannungstherapeutische Maßnahmen miteinander verbindet. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, den Umgang mit Belastungen zu verbessern und die Lebensqualität langfristig zu steigern sowie die soziale und berufliche Teilhabe nachhaltig zu fördern.
Viele Menschen haben vor Beginn der Reha Fragen zum Ablauf oder sind unsicher, was sie erwartet. Diese FAQ beantwortet die häufigsten Fragen und soll Ihnen Orientierung geben. Sollten dennoch Fragen offenbleiben, sprechen Sie uns jederzeit an. Wir unterstützen Sie gerne!
Die ambulante psychosomatische Rehabilitation dauert in der Regel 5 Wochen.
Während dieser Zeit nehmen Sie an einem individuell zusammengestellten Therapieprogramm teil. Dazu gehören unter anderem:
Die verschiedenen Therapiebausteine ergänzen sich und unterstützen Sie dabei, psychische und körperliche Beschwerden zu lindern, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln und Ihre persönlichen Ressourcen zu stärken.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorbereitung auf eine nachhaltige Rückkehr in Alltag und Beruf. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Perspektiven für Ihre weitere gesundheitliche und berufliche Zukunft.
Die psychosomatische Rehabilitation dauert in der Regel 5 Wochen.
Die genaue Dauer richtet sich nach der Bewilligung Ihres Kostenträgers (z. B. Deutsche Rentenversicherung oder Krankenkasse). In Einzelfällen kann eine Verlängerung sinnvoll sein. Ob diese medizinisch erforderlich ist, besprechen Sie gemeinsam mit Ihrer Bezugstherapeutin oder Ihrem Bezugstherapeuten. Eine mögliche Verlängerung wird anschließend beim Kostenträger beantragt.
Bitte bringen Sie zu Ihrer psychologischen Aufnahme folgende Unterlagen mit:
Für die ärztliche Aufnahme benötigen wir außerdem:
Sollten Unterlagen erst später vorliegen, können Sie diese während Ihres Aufenthalts unkompliziert bei Ihrer behandelnden Ärztin nachreichen.
Je vollständiger Ihre Unterlagen sind, desto besser können wir Ihre Behandlung von Beginn an auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abstimmen.
Zu Beginn der Rehabilitation lernen wir Sie ausführlich kennen.
Dazu gehören:
Gemeinsam besprechen wir Ihre Beschwerden, Ihre Lebenssituation, Ihre bisherigen Behandlungen sowie Ihre persönlichen Ziele für die Rehabilitation. Auf dieser Grundlage erstellen wir Ihren individuellen Therapieplan.
Am Ende der Rehabilitation finden ein psychologisches Abschlussgespräch, eine ärztliche Abschlussvisite sowie eine erneute Diagnostik statt. Gemeinsam ziehen wir Bilanz und planen die weiteren Schritte für die Zeit nach der Reha.
Ihr persönlicher Therapieplan wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Deshalb können Beginn und Ende Ihres Rehatages von Tag zu Tag unterschiedlich sein.
Der früheste Therapiebeginn ist in der Regel 8:00 Uhr, das Therapieende spätestens gegen 17:00 Uhr.
Zwischen den einzelnen Therapien sind bewusst Pausen eingeplant. Diese dienen der Erholung und geben Ihnen Zeit, das Erlebte zu verarbeiten.
Ihre Rehabilitation folgt einem klaren Ablauf und begleitet Sie Schritt für Schritt durch die Behandlung.
Zu Beginn
In den ersten Tagen lernen wir Sie und Ihre persönliche Situation kennen. Dazu gehören:
Gemeinsam legen wir Ihre persönlichen Therapieziele fest.
Während der Rehabilitation
Im Mittelpunkt stehen Ihre individuellen Therapien. Diese können unter anderem umfassen:
Im Verlauf der Rehabilitation überprüfen wir regelmäßig gemeinsam mit Ihnen Ihre Fortschritte und passen die Therapie bei Bedarf an.
Zum Abschluss
Zum Ende der Rehabilitation finden ein psychologisches Abschlussgespräch, eine ärztliche Abschlussvisite sowie eine Abschlussdiagnostik statt.
Gemeinsam besprechen wir, welche Fortschritte Sie erreicht haben und welche nächsten Schritte für Ihre weitere gesundheitliche und berufliche Entwicklung sinnvoll sind.
Ihre Rehabilitation besteht aus verschiedenen Therapiebausteinen, die sich sinnvoll ergänzen.
Dazu gehören unter anderem:
Welche Therapien Sie erhalten, richtet sich nach Ihrem individuellen Behandlungsplan.
Einmal pro Woche findet ein Einzelgespräch mit Ihrer Bezugstherapeutin oder Ihrem Bezugstherapeuten statt.
Diese Gespräche dauern in der Regel 25 Minuten. Das erste Aufnahmegespräch nimmt etwa 60 Minuten in Anspruch. Am Ende Ihrer Rehabilitation findet ein ausführliches Abschlussgespräch statt.
Im Einzelgespräch können Sie alles ansprechen, was für Ihre Behandlung wichtig ist – zum Beispiel Ihre Beschwerden, persönliche Belastungen, berufliche Themen oder Fragen zum Therapieverlauf.
Zwischen den Therapien gibt es bewusst eingeplante Erholungszeiten.
Nutzen Sie diese Zeit zum Ausruhen, Lesen, Spazierengehen, Kaffee- oder Teetrinken, Austausch mit anderen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, Üben von Entspannungs- oder Achtsamkeitsübungen.
Außerdem stehen Ihnen Aufenthalts- und Ruheräume sowie das Bistro und die Kantine zur Verfügung.
Diese Pausen sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Rehabilitation und helfen dabei, die Inhalte der Therapien zu verarbeiten und neue Kraft zu sammeln.
Sollten Sie akut erkranken, informieren Sie bitte den Empfang möglichst frühzeitig, spätestens jedoch bis 8:00 Uhr.
Bitte lassen Sie sich ab dem ersten Krankheitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt ausstellen und reichen Sie diese bei uns ein.
Bei längerer Erkrankung besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, wie die Rehabilitation sinnvoll fortgesetzt werden kann.
Wichtig: Psychische Beschwerden sind der Grund Ihrer Rehabilitation und sollten deshalb grundsätzlich nicht zu einer Krankmeldung führen. Bitte sprechen Sie uns in diesem Fall direkt an, damit wir gemeinsam eine passende Lösung finden.
Grundsätzlich sollten Sie während Ihrer Rehabilitation an allen geplanten Therapien teilnehmen!
Wichtige Termine – beispielsweise notwendige Facharzttermine oder Bewerbungsgespräche – können selbstverständlich berücksichtigt werden.
Bitte informieren Sie Ihre Bezugstherapeutin oder Ihren Bezugstherapeuten möglichst frühzeitig, damit Ihr Therapieplan entsprechend angepasst werden kann.
In der wöchentlichen Einzeltherapie stehen Ihre persönlichen Anliegen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Ihrer Bezugstherapeutin oder Ihrem Bezugstherapeuten besprechen Sie aktuelle Belastungen, persönliche Ziele sowie Ihren Therapieverlauf.
Die Gespräche bieten Raum, individuelle Lösungswege zu entwickeln, neue Perspektiven zu gewinnen und den Transfer der Therapieinhalte in Ihren Alltag zu unterstützen.
Die Gesprächsgruppe bietet einen geschützten Rahmen, um persönliche Erfahrungen, aktuelle Herausforderungen und belastende Situationen gemeinsam zu besprechen.
Im Austausch mit anderen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden erleben viele Menschen, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind. Gemeinsam entwickeln Sie neue Sichtweisen, lernen hilfreiche Strategien kennen und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gruppe fördert Motivation, Selbstvertrauen und Zuversicht.
In dieser Gruppe lernen Sie, Depressionen besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Ihren Beschwerden zu entwickeln.
Gemeinsam beschäftigen wir uns unter anderem mit dem Einfluss von Gedanken, Gefühlen und Verhalten, dem Umgang mit Grübeln und negativen Denkmustern, dem schrittweisen Wiederaufbau eines aktiven Alltags, der Förderung positiver Aktivitäten, Strategien zur Emotionsregulation und Stressbewältigung.
Der Austausch mit anderen Betroffenen vermittelt vielen Teilnehmenden das Gefühl, verstanden zu werden und mit ihren Erfahrungen nicht allein zu sein.
Die Rückkehr in den Beruf ist für viele Menschen ein wichtiges Ziel der Rehabilitation.
In dieser Gruppe beschäftigen wir uns mit beruflichen Belastungen, Stress, Konflikten und Unsicherheiten im Arbeitsalltag. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um schwierige Situationen besser zu bewältigen und die eigene Belastbarkeit langfristig zu stärken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung einer nachhaltigen Rückkehr ins Berufsleben.
Im Alltag stellen viele Menschen die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen. In der Selbstfürsorgegruppe lernen Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse wieder bewusster wahrzunehmen und gut für sich selbst zu sorgen.
Gemeinsam entwickeln wir Strategien, wie Sie Erholung, Ausgleich und gesunde Grenzen langfristig in Ihren Alltag integrieren können.
Kreativität eröffnet neue Möglichkeiten, Gefühle auszudrücken und eigene Ressourcen zu entdecken.
In der Kreativtherapie arbeiten Sie mit unterschiedlichen Materialien und Techniken. Dabei stehen nicht künstlerische Fähigkeiten im Vordergrund, sondern Freude am Gestalten, Experimentieren und Ausprobieren.
Viele Rehabilitandinnen und Rehabilitanden erleben die kreative Arbeit als entspannend, stärkend und befreiend.
Die medizinische Trainingstherapie unterstützt Sie dabei, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu verbessern.
Das Training erfolgt individuell angepasst – an Geräten oder mit dem eigenen Körpergewicht – und orientiert sich an Ihrer persönlichen Belastbarkeit.
Ziele sind unter anderem: Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Förderung einer gesunden Körperhaltung, Linderung körperlicher Beschwerden, mehr Sicherheit und Belastbarkeit im Alltag
Bewegung wirkt sich positiv auf Körper und Psyche aus.
Mit Übungen zu Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung fördern wir Ihr körperliches Wohlbefinden. Ergänzend unterstützen Partner- und Gruppenübungen den Austausch, das Vertrauen und die Freude an gemeinsamer Bewegung.
Viele Teilnehmende gewinnen dadurch wieder mehr Vertrauen in ihren eigenen Körper.
Nordic Walking ist ein gelenkschonendes Ausdauertraining an der frischen Luft.
Sie bestimmen Ihr persönliches Tempo und werden schrittweise an die Belastung herangeführt. Neben der Verbesserung von Ausdauer und Kondition stehen vor allem Freude an Bewegung, Stressabbau und das bewusste Erleben der Natur im Vordergrund.
Das Training im Wasser ermöglicht gelenkschonende Bewegung und eignet sich besonders bei Schmerzen oder körperlichen Einschränkungen.
Die Auftriebskraft des Wassers erleichtert viele Bewegungen und unterstützt den Muskelaufbau, die Beweglichkeit und die Körperwahrnehmung.
Entspannung ist ein wichtiger Bestandteil der psychosomatischen Rehabilitation.
Sie lernen verschiedene Methoden kennen – insbesondere die Progressive Muskelentspannung –, mit denen Sie körperliche Anspannung reduzieren und innere Ruhe fördern können.
Viele Teilnehmende nutzen diese Techniken später auch erfolgreich im Alltag.
Unsere Seminare vermitteln verständliches Wissen rund um psychische Gesundheit.
Themen sind unter anderem:
Ziel ist es, Zusammenhänge besser zu verstehen und hilfreiche Strategien für ein gesundes Leben zu entwickeln.
Die Sozialberatung unterstützt Sie bei beruflichen, sozialen und sozialrechtlichen Fragestellungen.
Gemeinsam besprechen wir beispielsweise:
Unser Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, auch nach der Rehabilitation Ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg gut vorbereitet fortzusetzen.
Die Rehabilitation endet mit Ihrem letzten Behandlungstag – die nächsten Schritte für Ihre Gesundheit beginnen jedoch erst. Gemeinsam mit Ihnen planen wir, wie Sie die erzielten Fortschritte nachhaltig sichern und Ihren weiteren Weg gut gestalten können.
Zum Abschluss Ihrer Rehabilitation führen Sie ein psychologisches Abschlussgespräch sowie eine ärztliche Abschlussvisite. Gemeinsam besprechen wir Ihre Entwicklung während der Rehabilitation, den Grad Ihrer Zielerreichung und die Empfehlungen für die Zeit danach.
Sie erhalten einen ausführlichen Reha-Entlassungsbericht mit den wichtigsten Therapieergebnissen sowie einer sozialmedizinischen Einschätzung. Der Entlassungsbericht enthält auch Empfehlungen zu weiteren therapeutischen Maßnahmen sowie – wenn erforderlich – zu Ihrer beruflichen Wiedereingliederung. Dieser Bericht wird ebenso an den zuständigen Kostenträger übermittelt.
Unser Ziel ist es, einen möglichst reibungslosen Übergang in die weitere Behandlung und den Alltag zu ermöglichen.
Wenn Sie arbeitsunfähig entlassen werden, gilt diese Arbeitsunfähigkeit bis einschließlich Ihres letzten Rehabilitationstages!
Sollte darüber hinaus weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit bestehen, wenden Sie sich bitte am nächsten Werktag an Ihre Hausärztin, Ihren Hausarzt oder Ihre behandelnde Fachärztin bzw. Ihren Facharzt. Dort kann bei Bedarf eine weitere Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden.
Während Ihres Reha-Aufenthalts erhalten Sie auf Wunsch eine Aufenthaltsbestätigung, die Sie Ihrem Arbeitgeber oder anderen Stellen vorlegen können.
Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig um eine Anschluss-Krankschreibung, damit keine „Lücke“ in der Bescheinigung entsteht.
Viele Veränderungen brauchen Zeit. Deshalb endet die Unterstützung nicht zwangsläufig mit der Rehabilitation.
Psy-RENA® ist das Nachsorgeprogramm der Deutschen Rentenversicherung für Menschen nach einer psychosomatischen Rehabilitation. Ziel ist es, die während der Reha erarbeiteten Strategien weiter zu festigen und den Transfer in den Alltag zu unterstützen.
Das Angebot umfasst in der Regel:
Ob Psy-RENA® für Sie sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam während Ihrer Rehabilitation.
Die Rehabilitation ist häufig ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer langfristigen Stabilisierung. Je nach Ihrer persönlichen Situation empfehlen wir eine weiterführende Behandlung.
Dazu können beispielsweise gehören:
Gemeinsam mit Ihnen planen wir die nächsten Schritte, damit die während der Rehabilitation erreichten Fortschritte langfristig erhalten bleiben.
Sie sollen gestärkt, gut vorbereitet und mit einer klaren Perspektive in Ihren Alltag sowie – wenn möglich – in Ihr Berufsleben zurückkehren.
Ein wichtiges Ziel Ihrer Rehabilitation ist es, Sie dabei zu unterstützen, langfristig wieder aktiv am Berufsleben teilzunehmen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir realistische Perspektiven und planen die nächsten Schritte – individuell abgestimmt auf Ihre gesundheitliche Situation, Ihre beruflichen Anforderungen und Ihre persönlichen Ziele.
Unsere Sozialberatung unterstützt Sie bei allen beruflichen und sozialrechtlichen Fragen. Die Sozialberatung begleitet Sie dabei, passende Hilfen zu finden und die nächsten Schritte gut vorzubereiten.
Gemeinsam besprechen wir unter anderem:
Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zu Themen wie Schwerbehindertenrecht, beruflicher Rehabilitation und Nachsorgeangeboten.
Während Ihrer Rehabilitation gewinnen wir ein umfassendes Bild Ihrer körperlichen, psychischen und beruflichen Belastbarkeit.
Die Ergebnisse besprechen wir ausführlich mit Ihnen und halten sie im Reha-Entlassungsbericht fest.
Nach längerer Erkrankung kann die Rückkehr an den Arbeitsplatz schrittweise erfolgen.
Bei der stufenweisen Wiedereingliederung beginnen Sie zunächst mit einer reduzierten Arbeitszeit oder geringeren Belastung. Diese wird in Abstimmung mit Ihrem Arbeitgeber und Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten schrittweise gesteigert.
Während Ihrer Rehabilitation prüfen wir gemeinsam, ob diese Form der Rückkehr für Sie sinnvoll ist und beraten Sie zu den nächsten Schritten.
Wenn eine Rückkehr in den bisherigen Beruf dauerhaft erschwert ist, können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) eine wichtige Unterstützung sein.
Je nach individueller Situation kommen beispielsweise infrage:
Unsere Sozialberatung informiert Sie über die verschiedenen Möglichkeiten und unterstützt Sie bei der Planung weiterer Schritte.
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