RehaCentrum Hamburg

Orthopädie

Orthopädische Rehabilitation

Mehr Beweglichkeit, Sicherheit im Alltag und neue Lebensqualität

In der orthopädischen Rehabilitation des RehaCentrums Hamburg stehen Sie und Ihre persönlichen Ziele im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie mit einem individuell abgestimmten Rehabilitationskonzept auf dem Weg zurück zu mehr Beweglichkeit, Sicherheit im Alltag und neuer Lebensqualität.

Unser erfahrenes interdisziplinäres Team unterstützt Sie an unseren zwei Standorten mit modernen, evidenzbasierten Therapieverfahren und einer persönlichen Betreuung, die sich an Ihren Bedürfnissen orientiert.

 

Was bedeutet orthopädische Rehabilitation?

Eine orthopädische Reha (orthopädische Rehabilitation) ist eine medizinische Behandlung, die Menschen dabei unterstützt, nach Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen des Bewegungsapparats ihre Beweglichkeit, Kraft und Selbstständigkeit wiederzuerlangen oder zu verbessern.

Typische Gründe für eine orthopädische Reha sind:

  • Nach einer Gelenkoperation (z. B. Hüft- oder Knieprothese)
  • Nach Knochenbrüchen
  • Nach Rückenoperationen
  • Bei chronischen Rücken- oder Gelenkschmerzen
  • Bei Arthrose oder anderen Erkrankungen der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen

Das Therapieprogramm ist individuell und kann unter anderem folgene Einheiten umfassen:

  • Physiotherapie (Krankengymnastik)
  • Bewegungs- und Sporttherapie
  • Ergotherapie (Training für alltägliche Tätigkeiten)
  • Ausdauertraining
  • Schmerztherapie
  • Beratung zu gesunder Bewegung, Ernährung und dem Umgang mit der Erkrankung
  • Bei Bedarf auch psychologische Unterstützung, wenn Schmerzen oder die Erkrankung die Lebensqualität stark beeinträchtigen

Eine Reha kann stationär (mit Aufenthalt in einer Reha-Klinik) oder ambulant (tagsüber in einer Einrichtung, anschließend nach Hause) stattfinden. Die Reha Dauer beträgt 3 Wochen und kann bei Bedarf verlängert werden.

Das Ziel ist, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern, die Rückkehr in den Alltag oder Beruf zu erleichtern und langfristige Einschränkungen zu vermeiden.

Ambulante orthopädische Rehabilitation

Unsere ambulante orthopädische Rehabilitation unterstützt Menschen mit Erkrankungen oder Verletzungen des Bewegungsapparates dabei, ihre Beweglichkeit, Kraft und Selbstständigkeit zurückzugewinnen. Die Rehabilitation eignet sich unter anderem nach Operationen an Gelenken oder der Wirbelsäule, nach Knochenbrüchen sowie bei chronischen Beschwerden wie Arthrose oder Rückenschmerzen.

Die ambulante orthopädische Rehabilitation bieten wir an unseren zwei Standorten an:

  • RehaCentrum am Berliner Tor - Heidenkampsweg 41, 20097 Hamburg
  • RehaCentrum am UKE - Martinistraße 66, 20251 Hamburg

Während der Rehabilitationsmaßnahme werden Sie von einem erfahrenen interdisziplinären Team aus Fachärztinnen und Fachärzten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Sporttherapeutinnen und Sporttherapeuten sowie weiteren Fachkräften individuell betreut. Gemeinsam erstellen wir einen auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Therapieplan.

Ein besonderer Vorteil der ambulanten Rehabilitation besteht darin, dass Sie in Ihrem gewohnten häuslichen Umfeld bleiben. Dadurch können die erlernten Übungen und Verhaltensweisen direkt in den Alltag integriert werden. Die Therapien finden tagsüber in unserer Einrichtung statt; anschließend kehren Sie nach Hause zurück.

Unser Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern, Ihre Teilhabe am beruflichen und privaten Leben zu fördern und Ihnen langfristig mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Die Therapie orientiert sich dabei stets an Ihren individuellen Rehabilitationszielen und dem aktuellen Stand der medizinischen Leitlinien.

Stationäre orthopädische Rehabilitation

In der stationären orthopädischen Rehabilitation betreuen wir Sie rund um die Uhr in unserer Klinik am Standort am UKE. Diese Rehaform eignet sich insbesondere dann, wenn nach einer Operation, einer schweren Verletzung oder bei komplexen Erkrankungen eine intensive medizinische Begleitung erforderlich ist. Gemeinsam mit unserem interdisziplinären Team unterstützen wir Sie dabei, Ihre körperlichen Funktionen zu verbessern, Ihre Selbstständigkeit zu stärken und Sie optimal auf die Rückkehr in Ihren Alltag oder Beruf vorzubereiten.

 

Diese Rehaform bieten wir für Sie an folgendem Standort an: 

  • RehaCentrum am UKE, Martinistraße 66, 20251 Hamburg

Leitender Arzt

Dr. med. Benedikt Lorenz

Orthopädie (Standort am UKE)

Zum Profil

Oberärztin

Anya Regener

Orthopädie (Standort am Berliner Tor)

Zum Profil

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur orthopädischen Reha

Viele Menschen haben vor Beginn der Reha Fragen zum Ablauf oder sind unsicher, was sie erwartet. Diese FAQ beantwortet die häufigsten Fragen und soll Ihnen Orientierung geben. Sollten dennoch Fragen offenbleiben, sprechen Sie uns jederzeit an. Wir unterstützen Sie gerne!

Eine orthopädische Rehabilitation unterstützt Menschen nach Operationen, Verletzungen oder bei Erkrankungen des Bewegungsapparates dabei, ihre Beweglichkeit, Kraft und Selbstständigkeit wiederzuerlangen oder zu verbessern.

Eine Reha kann verordnet werden, wenn sie medizinisch notwendig ist – beispielsweise nach einer Gelenkoperation, einem Knochenbruch, einem Bandscheibenvorfall oder bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose.

In der Regel stellt Ihr behandelnder Arzt den Reha-Antrag gemeinsam mit Ihnen. Je nach Situation übernimmt die gesetzliche Rentenversicherung, die Krankenkasse oder die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten.

Eine ambulante oder stationäre Reha dauert drei Wochen. Bei medizinischer Notwendigkeit kann sie verlängert werden.

  • Stationäre Reha: Sie wohnen während der gesamten Behandlung in der Reha-Klinik
  • Ambulante Reha: Sie nehmen tagsüber an den Therapien teil und verbringen die Abende sowie die Nächte zu Hause

Je nach Krankheitsbild können folgende Maßnahmen Teil der Behandlung sein:

  • Physiotherapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Ausdauertraining
  • Bewegungsbad
  • Ergotherapie
  • Physikalische Therapie (z. B. Wärme-, Kälte- oder Elektrotherapie)
  • Schmerztherapie
  • Gesundheits- und Bewegungsschulungen
  • Ernährungsberatung
  • Psychologische Unterstützung 

In der stationären Reha beginnt der Tag meist mit dem Frühstück. Anschließend finden mehrere Therapieeinheiten statt. Dazwischen gibt es Pausen sowie Zeit für Erholung. Nachmittags werden häufig weitere Therapien oder Vorträge angeboten.

In der ambulanten Reha, werden  die Therapieeinheiten und Vorträge individuell angepasst und finden über den Tag verteilt statt. Dadurch wechseln die Anwesenheitszeiten täglich. Ihnen wird ein Mittagessen angeboten und es gibt Pausen zur Erholung. 

Empfohlen werden:

  • Krankenversichertenkarte
  • Personalausweis
  • Aktuelle Arztberichte und Befunde
  • Medikamentenplan und benötigte Medikamente
  • Bequeme Sport- und Freizeitkleidung
  • Badesachen, Handtücher
  • Feste Sportschuhe
  • Hygieneartikel
  • Hilfsmittel wie Gehstützen, Orthesen oder Einlagen (falls vorhanden)
  • Sporttasche

Bei stationären Aufenthalten sind Heimfahrten meist nur nach Absprache mit der Klinik möglich und sollten den Therapieerfolg nicht beeinträchtigen.

Je nach Kostenträger können gesetzliche Zuzahlungen anfallen. Ob und in welcher Höhe eine Zuzahlung erforderlich ist oder eine Befreiung möglich ist, erfahren Sie bei Ihrem Kostenträger.

Zum Abschluss erhalten Sie einen Reha-Bericht mit Empfehlungen für die weitere Behandlung. Häufig werden ambulante Physiotherapie, Rehasport, Funktionstraining oder ein individuelles Heimübungsprogramm empfohlen.

Während der Reha werden die Nachsorgeprogramme des Kostenträgers in einem Seminar vorgestellt. In einer persönlichen Beratung können Sie dann eine Auswahl treffen.

Während einer stationären Reha sind Sie in der Regel arbeitsunfähig. Nach Abschluss der Rehabilitation entscheidet Ihr behandelnder Arzt gemeinsam mit Ihnen über die Rückkehr in den Beruf.

Während der ambulanten Reha ist eine berufliche Tätigkeit nicht sinnvoll, die Reha dient in erster Linie der Erholung. Die meisten Kostenträger gestatten keine Arbeit parallel zu der Reha.

Sie können arbeitsfähig sein und eine Reha beginnen, ohne eine Krankschreibung zu brauchen. Sie werden für die Reha freigestellt.

Das Hauptziel ist es,

  • Schmerzen zu lindern,
  • Beweglichkeit und Muskelkraft zu verbessern,
  • die Selbstständigkeit im Alltag zu fördern,
  • die Rückkehr in Beruf und Freizeit zu unterstützen und
  • die Lebensqualität nachhaltig zu steigern.