Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
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COPD - Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung

Die Abkürzung COPD bedeutet „chronic obstructive pulmonary disease“, übersetzt heißt das: „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Sie ist durch eine fixierte, fortschreitende Verengung der Atemwege und eine gesteigerte Entzündungsreaktion der Bronchien auf Schadstoffe und Krankheitserreger gekennzeichnet. Die COPD kann zu einer Überblähung der Lunge (Emphysem) führen, bei dem mehrere Lungenbläschen zu größeren Blasen verschmelzen und so die Funktion der Lunge zusätzlich einschränken.

Wir helfen Ihnen bei:

Zuwendung am Patientenbett

Die Symptome der COPD treten in der Regel schleichend auf. Luftnot (Dyspnoe) ist besonders typisch. Während diese in Anfangsstadien nur bei körperlicher Belastung auftritt, plagt sie die Betroffenen in fortgeschrittenen Stadien auch in Ruhe. Außerdem sind Husten, Auswurf, Brustschmerzen, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust und ein Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit Begleiterscheinungen dieser Krankheit. Die Mobilität und damit auch die Lebensqualität der Betroffenen sind  zunehmend eingeschränkt. Phasen völliger Beschwerdefreiheit wie etwa beim Asthma bronchiale treten bei der COPD nicht auf.  Verstärken sich Luftnot, Husten und Auswurf binnen kurzer Zeit, spricht man von einer akuten Verschlechterung, sogenannter Exazerbation der COPD. Exazerbationen sind wichtige Ereignisse im Verlauf der COPD, da sie die Lungenschädigung jedes Mal weiter vorantreiben

Die Hauptursache der COPD sind das Rauchen und das Passivrauchen. Der Tabakrauch beschädigt zum einen die Flimmerhärchen, die für den Abtransport von Schleim und Schadstoffen aus der Lunge zuständig sind. Gleichzeitig begünstigt das Rauchen Entzündungsprozesse.

Deutlich seltener lässt sich die COPD auf Feinstaubbelastungen am Arbeitsplatz, Luftverschmutzung oder genetische Ursachen zurückführen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Wenn der Verdacht auf eine COPD besteht, leiten wir unverzüglich die Diagnostik ein. Dazu gehören das Gespräch mit dem Patienten, die körperliche Untersuchung, ein Lungenfunktionstest mit Blutgasanalyse (BGA), falls erforderlich kommen auch Belastungstests (6-Minuten Gehtest, Spiroergometrie), Laboruntersuchungen, eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs oder eine Bronchoskopie (Spiegelung der Lunge). Bei spezielleren Fragestellungen veranlassen wir eine Computertomografie (computergestütztes Röntgenverfahren in mm-Schichten).

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

 Das Ergebnis der Untersuchungen  und die mögliche Therapie erläutern wir ausführlich  dem Patienten. Eine individuell angepasste Therapie wird unverzüglich eingeleitet. Diese streckt sich u.a. von der medikamentösen Therapie, Sauerstoff-Langzeittherapie, nichtinvasive Beatmung (nicht in den Körper eingreifende Maßnahme)  bis hin Lungenvolumenreduktion, sog. Verkleinerung der  Luftgeschwulste (Emphyseme).

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung

Bei Ihrer Entlassung erhalten Sie einen Arztbrief und natürlich alle notwendigen Informationen bzgl. der weiteren Nachsorge, die in der Regel dann Ihr niedergelassener Gastroenterologe durchführen kann.

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