Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren

Erkrankungen des Ohrs

Schwerhörigkeit, Hörsturz und Tinnitus (Ohrklingeln) können die Betroffenen in ihrer Arbeitsfähigkeit einschränken und sie sozial isolieren. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von angeborenen Fehlern über Durchblutungsstörungen, Nervenerkrankungen und Muskelverspannungen bis zur Altersschwerhörigkeit. Die Probleme können daher in jeder Altersgruppe auftreten.

Wir helfen Ihnen bei

Das Ohr leitet nicht nur Schallwellen an das Hörzentrum im Gehirn weiter und wandelt diese in Nervenimpulse um, die wir dann als Laute wahrnehmen können, sondern im Ohr sitzt auch das Gleichgewichtsorgen. Anatomisch besteht das Ohr aus: Außen-, Mittel- und Innenohr. Das Außenohr nimmt den Schall über die Ohrmuschel auf und leitet ihn über den Gehörgang zum Mittelohr weiter. Der Schall versetzt das im Mittelohr befindliche Trommelfell in Schwingungen. Diese Schwingungen versetzen wiederum die drei hintereinanderliegenden  Gehörknöchelchen in Bewegung und verstärken die Schallwellen, die nun zum Innenohr vordringen. Hier befindet sich das Gleichgewichtsorgan und die Hörschnecke (Cochlea), ein schneckenförmiger mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum, der von Knochen umgeben ist.  Durch die Schwingungen gerät die Flüssigkeit der Cochlea in Bewegung. Diese mechanischen Schwingungen nehmen die dortigen Sinneszellen auf und wandeln sie in Nervenimpulse um und leiten sie über den Hörnerv in das Gehirn weiter. Eine Schwerhörigkeit, kann durch einen Defekt in jedem der o. g. Bereiche entstehen.

Wir helfen Ihnen bei:

  • Entzündlichen Erkrankungen
  • Schwerhörigkeit
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Wucherungen

 

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Eine genaue Diagnose erfordert zunächst vor allem eine gründliche Untersuchung. Zunächst untersucht Ihr behandelnder HNO Facharzt Ihr Außenohr, Kopf und Hals durch geschultes Abtasten. In der Regel folgt dann die Untersuchung des Gehörgangs und Trommelfells mit Hilfe eines Ohrmikroskops. Ggf. setzen wir Hörtests und Hirnstrommessungen ein.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Konservative Behandlung


Viele Erkrankungen können wir erfolgreich konservativ mit Medikamenten behandeln, entzündungshemmend, abschwellend und desinfizierend wirken. Dazu gehören z.B.: Nasentropfen, Antibiotika, auch zur lokalen Behandlung als Tropfen oder Kortisontherapien in Tablettenform und als Infusion.

Operativ müssen wir vorgehen wenn:

  • Eiterherde entfernt
  • Flüssigkeiten im Ohr abgeleitet
  • Wucherungen abgetragen
  • Schäden am Trommelfell behoben werden müssen

Bei einer chronischen Mittelohrentzündung z. B., die medikamentös nicht mehr zu behandeln ist,  entfernen wir die Herde operativ. Notwendig wird dieser Eingriff vor allem, wenn die Erkrankung droht, auf benachbartes Gewebe wie Innenohr, Hirnhäute oder Gesichtsnerven überzugreifen. Hierbei kann auch z.B. ein Trommelschnitt und das Einlegen von Paukenröhrchen indiziert sein.

Schwerhörigkeit


Bei einer Schwerhörigkeit, die keine erkennbare Ursache hat oder sich nicht ausreichend behandeln lässt, wird der HNO-Arzt ein Hörgerät anpassen. Mit speziellen Hörtests kann eine Schwerhörigkeit schon bei Säuglingen diagnostiziert werden. Wenn rechtzeitig eine Behandlung erfolgt bzw. ein Hörgerät angepasst wird, werden weitere Probleme wie eine Störung der Sprachentwicklung vermieden.

Gleichgewicht


Störungen des Gleichgewichtssinns können akut oder bei bestimmten Erkrankungen auftreten. Sie führen zu Schwindel, Übelkeit und Bewegungsstörungen, die Stürze verursachen können. Auch hier muss je nach Ursache ein individueller Behandlungsplan erstellt werden, der so verschiedene Therapien wie Medikamente, Krankengymnastik, Psychotherapie und Operationen umfassen kann.

Seite teilen: