Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.

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Ihr Asklepios-Team

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Klinik für Gefäßmedizin



Ziele

intradiologeo

Die moderne Gefäßchirurgie bietet sehr viel Potenzial, um minimal-invasive Techniken (Schlüsselloch-Chirurgie) ergänzend zu den klassischen, offenen gefäßchirurgischen Eingriffen anzuwenden. Unser Ziel ist es dabei immer, so gründlich wie notwendig und so schonend wie möglich vorzugehen.

Die enge Zusammenarbeit mit den interdisziplinären Experten aller Fachabteilungen des Krankenhauses erlaubt hierbei eine fundierte Diagnose und dann eine zügige Behandlung, bei der  Mehrfachuntersuchungen so gut wie ausgeschlossen werden können.

Im Fokus steht hierbei insbesondere die Kooperation mit der Abteilung für Kardiologie und Angiologie. Diese ermöglicht durch die Anwendung innovativer Therapien die Anzahl von Amputationen zu minimieren.

Innovative Therapieangebote

Durchblutungsstörungen können in bestimmten Fällen durch minimal invasive Verfahren entfernt und der reguläre Blutfluss wieder hergestellt werden. Minimal invasive Verfahren eigenen sich z. B. bei Patienten, die unter einer Wundheilungsstörung leiden. Durch die extrem kleine Operationswunde werden die OP-Risiken enorm minimiert und auch die Genesung des Patienten in der Regel beschleunigt.

CO2 statt Kontrastmittel bei Patienten mit Kontrastmittelallergie oder schlechter Nierenfunktion

Die intraarterielle Verwendung von CO2 ist eine mögliche Alternative, da die herkömmlichen, jodhaltigen Kotrastmittel eine signifikante Beeinträchtigung der Nierenfunktion mit sich bringen können. Galt die Bildgebung bei diesen Verfahren lange Zeit als technisch wenig ausgereift, entspricht die Bildqualität aufgrund der Verwendung eines neu entwickelten automatischen CO2 Injektors inkl. optimierter Bildgebungskontrolle nun dem Niveau der herkömmlichen Verfahren. Die Abteilung für Gefäßchirurgie wendet dieses schonende Verfahren insbesondere bei Patienten mit Niereninsuffizienz an und und hat bereits komplexe Aneurysmen minimal invasiv - und komplett kontrastmittelfrei - behandelt.

 

Stoßwellentherapie

Bei der Behandlung einer Durchblutungsstörung unter Anwendung von  Stoßwellentherapie führen unsere Experten einen Ballonkatheter mit mehreren Elektroden in die verkalkte Stelle des Gefäßes ein. Die von den Elektroden erzeugten Stoßwellen sind in der Lage, den abgelagerten Kalk in der Gefäßwand zu zertrümmern. Dabei wirkt die maximale Energie auf die verkalkten Gefäßstellen, während noch nicht verkalkte Gefäßabschnitte und das angrenzende Gewebe vollkommen unbeeinträchtigt bleiben.

 

 

Orbitale Atherektomie

Wird die Engstelle in einem Gefaäß am Unterschenkel, durch sehr harte verkalkte Verkrustungen (Plaque) verursacht, kann die sog. Orbitale Atherektomie das Mittel der Wahl sein. Bei dieser minimla.invasiven technik wird ein Katheter in das Gefaäß eingeführt, an dessen Kopf sich eine diamantbeschichtete Krone befindet, mit der die Verkrustungen abgeschliffen werden können, wobei das gesunde gewebe erhalten bleibt. Die Literatur zeigt, dass die herkömmlichen minimal-invasiven Techniken insbesondere bei der Behandlung harter, verkalkter Läsionen erhebliche Mängel aufweisen können. 

 

Minimal invasive Therapie von Krampfadern

Bei diesem Eingriff führen unsere Spezialisten einen Katheter unter Ultraschallkontrolle ausschließlich durch eine kleine Hautöffnung (Punktion) in die Vene ein. Der Katheter, der mit Hochfrequenzenergie betrieben wird, gibt Wärme an die Venenwand ab. Nach Kontrolle der korrekten Lage des Katheters wird diese Wärmeenergie eingesetzt, wodurch die Venenwand schrumpft und so dicht verschlossen wird. Nach dem Verschluss der kranken Vene findet das Blut von selbst den Weg in andere, gesunde Venen die es zum Herzen transportieren.

 


 

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