Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.

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Ihr Asklepios-Team

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Bauchspeicheldrüsenkrebs

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist für den gesamten Organismus sehr wichtig, denn sie produziert etwa 30 verschiedene Verdauungsfermente (Enzyme), die die Nahrung nach Erreichen des Zwölffingerdarms in kleinste Teile zerlegen. Zudem entsteht das Hormon Insulin in der Bauchspeicheldrüse, das entscheidend für die Blutzuckersteuerung des Körpers ist.

Wir helfen Ihnen bei:

Die Ursachen für die Entstehung von Pankreastumoren sind noch nicht aufgeklärt.

Leider erkranken in Deutschland jedes Jahr ins. ca. 14.000 Menschen an Pankreaskrebs, wobei die Erkrankung in verschiedenen Formen auftreten kann. Meist gehen die Tumore jedoch von dem Anteil der Bauchspeicheldrüse aus, der den Verdauungssaft produziert und über den Ausführungsgang in den Zwölffingerdarm abgibt. Pankreaskarzinome sind aufgrund der unspezifischen Symptome häufig sehr schwer zu diagnostizieren. Bauch- und Rückenschmerzen, ungewollter Gewichtsverlust sowie die gelbliche Verfärbung der Haut zählen zu den typischen Beschwerden. Diese treten jedoch meist auch erst dann zutage, wenn der Tumor sich schon weit verbreitet hat. Wird ein Pankreaskarzinom vermutet, sollte möglichst schnell eine gesicherte Diagnose erstellt werden, da eine frühe Therapie die Heilungs- und Überlebenschancen erhöht.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Unser zentrales Anliegen ist es, die optimale Versorgung eines jeden unserer Patienten zu gewährleisten. Die Diagnostik beginnt jeweils mit einem ausführlichen Arzt-Patientengespräch, in dem wir uns viel Zeit für eine gründliche Anamneseerhebung und erste körperliche Untersuchung nehmen. Darüber hinaus nutzen wir:

  • Ultraschall (Sonographie)
  • Endosonographie     
  • MRT
  • ERCP
  • Bauchspiegelung (Laparaskopie)

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Generell besteht bei vielen Pankreaskarzinomen nur dann eine Heilungschance, wenn der Tumor ganz entfernt werden kann. Dazu müssen oft auch benachbarte Organe (Zwölffingerdarm, Magen, Gallengang) mit entfernt werden. Darüber hinaus ist die Unterscheidung zwischen einer bösartigen Tumorbildung und einer chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse oft so schwierig, dass sie erst bei der Operation selbst getroffen werden kann.

Jede Behandlung jedoch orientiert sich selbstverständlich an der individuellen Konstitution des Patienten sowie der Art, Beschaffenheit und Lage des Tumors. Unsere Spezialisten der Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie führen diese komplexen Operationen mit großer Erfahrung und nach den modernsten Standards durch. Ist eine weitere chemotherapeutische Behandlung angezeigt, erfolgt diese in Absprache mit unseren Kooperationspartnern der Onkologischen Praxis im FÄZ Langen. Natürlich ist auch die Schmerztherapie ein wichtiger Bestandteil unserer Behandlung, insbesondere, da es aufgrund der erschwerten Diagnosemöglichkeit immer wieder Patienten gibt, bei denen keine Heilungschancen mehr bestehen. In diesen Fällen ist es umso wichtiger, den Patienten die größte mögliche Schmerzfreiheit zu verschaffen und das Wachstum des Karzinoms zu verlangsamen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Nachsorge

Ihr behandelnder Arzt informiert Sie bei Beendigung der Behandlung oder Entlassung noch einmal ausführlich über die durchgeführten Maßnahmen und darüber welche Therapien ggf. weiterhin angezeigt sind. Gleichzeitig erhalten Sie einen Arztbrief mit allen behandlungsrelevanten Informationen. Die weiteren Termine zu Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen können Sie natürlich auch mit Ihrem niedergelassenen, wohnortnahen Gastroenterologen vereinbaren.

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