Dr. Karim Kabir folgt Dr. Jörg-Heiner Möller als Chefarzt Kardiologie nach

Co-Chefarztmodell bis Ende 2024/ Besondere Expertise in der Therapie von Herzrhythmusstörungen

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Foto: v. l. n. r. Dr. Josef Zäch, Dr. Jörg-Heiner Möller, Dr. Karim Kabir, Kathrin Hofstetter (Foto S. Hasenbank)

BURGLENGENFELD. Die Asklepios Klinik im Städtedreieck hat ab April zwei Chefärzte Kardiologie – und zwar genau neun Monate lang. „Und darüber sind wir froh“, so Klinik-Geschäftsführerin Kathrin Hofstetter, „denn mit dem Co-Chefarztmodell stellen wir einerseits die erstklassische, lückenlose kardiologische Versorgung unserer Region sicher. Andererseits bietet die zeitlich begrenzte Doppelspitze ausreichend Gelegenheit für eine umfassende Übergabe und einen reibungslosen Wechsel auf dieser so wichtigen und verantwortungsvollen Position.“

 

Zum Hintergrund: Ende diesen Jahres geht Dr. Jörg-Heiner Möller in den verdienten Ruhestand. Der über die Grenzen der Region hinaus renommierte Chefarzt Kardiologie am Burglengenfelder Krankenhaus machte sich in den vergangenen Jahren u.a. einen Namen als einer der wenigen Mediziner in Deutschland, der die sehr genaue Infrarot-Diagnostik (OCT) im fließenden Diagnoseablauf anwendet.

 

Kathrin Hofstetter und Dr. Josef Zäch, Ärztlicher Direktor der Klinik: „Natürlich ist es nicht einfach, hier einen adäquaten Nachfolger zu finden. Umso mehr freut es uns, dass wir mit Dr. Karim Kabir einen sehr erfahrenen Kardiologen gewinnen konnten.“

 

Der berufliche Weg führte den 56jährigen Familienvater mit Wurzeln in Afghanistan über die Slowakei in die Tschechische Republik, wo er einer Klinik als Chefarzt der Inneren Medizin vorstand. Weiterhin ging es nach Hoyerswerda, Hof, Plauen und Greiz im thüringischen Vogtland. Vor Burglengenfeld war Dr. Karim Kabir schließlich am Klinikum Hof als Leitender Oberarzt zuerst des Herzkatheterlabors und anschließend zusätzlich der Kardiologie und Elektrophysiologie tätig.

 

Der künftige bzw. neue Chefarzt verfügt über die Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin, Interventionelle Kardiologie mit Schwerpunkt Invasive Elektrophysiologie – gerade letzte Qualifikation (Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen) sorge laut Dr. Josef Zäch dafür, dass „wir künftig ein noch breiteres kardiologisches Spektrum anbieten können“.

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