Tumor-Austrocknung („Embolisationen“)

Eine Tumorembolisation wird üblicherweise in enger Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie als präoperative Maßnahme geplant, also vor einer Operation, um die Durchblutung des Tumors zu vermindern. Dadurch kann der Tumor besser erreicht und sicherer operiert werden. Unter Umständen kann der Blutverlust deutlich gesenkt und damit eine sonst notwendige Blutübertragung vermieden werden.

Präoperative Tumorembolisationen können bei stark durchbluteten Tumoren der Schädelbasis, in der Nähe von Halsgefäßen, in der hinteren Schädelgrube und der Wirbelsäule sinnvoll sein. Diese Eingriffe können häufig in örtlicher Betäubung vorgenommen werden und sind für Patientinnen und Patienten meist wenig belastend. In seltenen Fällen können auf diesem Wege auch Medikamente verabreicht werden. Eine solche Prozedur nennt sich dann Chemoembolisation.

Welche Methode im individuellen Fall die beste Behandlungsart darstellt, wird interdisziplinär und gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten geklärt.

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