Kernspintomographie

Mit der Kernspintomographie können ohne Strahlenbelastung Schnittbilder des menschlichen Körpers in jeder gewünschten Ebene angefertigt werden.

Die Kernspintomographie oder auch Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine der modernsten Untersuchungsmethoden in der diagnostischen Radiologie, mit der ohne Strahlenbelastung Schnittbilder des menschlichen Körpers in jeder gewünschten Ebene angefertigt werden können.

Durch eine hohe Auflösung und einen großen Gewebekontrast gelingt eine wesentlich bessere Darstellung der anatomischen Strukturen als mit den meisten anderen bildgebenden Verfahren. Insbesondere können unterschiedliche Weichteilstrukturen besser differenziert werden. Bisher sind keine Schädigungen durch die bei der MRT auftretende hohe Magnetflussdichte und die elektromagnetischen Hochfrequenzfelder bekannt.

Verschiedene Körperfunktionen und –zustände können mit der Magnetresonanz gemessen werden, wie die Durchblutung des Gewebes, die Sauerstoffkonzentration und die Diffusion, ja sogar die Aktivität des Gehirns. Zur genaueren Unterscheidung der verschiedenen Erkrankungen werden oftmals Kontrastmittel benötigt. Diese sind in der Regel sehr gut verträglich und können auch bei einer Allergie gegen Röntgenkontrastmittel verwendet werden.

Fragebogen für wichtige Informationen

Um individuelle Kontraindikation oder spezielle Risiken zu vermeiden, bitten wir Sie zunächst den Aufklärungsbogen "Magnetresonanztomographie" auszufüllen. Diesen erhalten Sie an unserem Empfang oder hier indem Sie im Feld auf "Magnetresonanztomographie" klicken.

Vor der Untersuchung werden Sie von einem unserer Mitarbeiter über den Ablauf informiert und Sie können Fragen besprechen. Für eine MR-Untersuchung sollten Sie 15-45 Minuten Untersuchungszeit einplanen. Solange dauert es, bis die Messungen durchgeführt und der Computer die Bilder berechnet hat. Vor der Untersuchung müssen alle magnetischen Gegenstände wie Schmuck, Geldbörse, Scheckkarten, Schlüssel, Uhr, etc. abgelegt werden. Patienten mit einem Herzschrittmacher oder einer Innenohrprothese (Cochleaimplant) können nur nach Rücksprache untersucht werden.

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