Schnelle Hilfe per Heli: DRF Luftrettung informierte Patient:innen und Mitarbeitende in der Klinik
Ein Heli der DRF Luftrettung ist im Sinkflug. Rotoren schneiden durch die klare Luft, langsam nähert er sich dem Landeplatz der Asklepios Klinik Schildautal. An Bord: ein verletzter Patient. Unten stehen Notaufnahme- und Pflegeteam bereit. Jeder Handgriff sitzt. Übergabe, kurze Abstimmung – hochkonzentriert, eingespielt, lebenswichtig. Klinikalltag! Im Foyer der Klinik informierte jetzt ein Team der DRF Luftrettung an einem Stand Patient:innen und Mitarbeitende über ihre Arbeit.
Die DRF Luftrettung gehört zu den größten Luftrettungsorganisationen Europas, fliegt auch immer wieder die Asklepios Kliniken in der Region Harz an. Im Foyer der Klinik informierte jetzt ein Team der DRF Luftrettung über ihre Arbeit.
Was sonst oft nur aus der Ferne zu sehen ist – der Hubschrauber am Himmel – wird hier greifbar. Fragen werden beantwortet, Technik erklärt, Einsätze geschildert. Eine der Infos, die man erfährt: Ein Heli, eine kleine Intensivstation, kostet zwischen sieben und zehn Millionen Euro.
Die DRF Luftrettung gehört zu den größten Luftrettungsorganisationen Europas. Seit über 50 Jahren ist sie im Einsatz – mit hochmodernen Rettungshubschraubern und Ambulanzflugzeugen. Rund 50 Stationen in Deutschland sichern die schnelle Hilfe aus der Luft. Jährlich fliegt die Organisation über 46.000 Einsätze, mit insgesamt 55 Hubschraubern bundesweit. Und immer wieder fliegen die Helis auch Seesen an. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Familie, ein Schicksal.
An Bord eines Rettungshubschraubers arbeiten Pilotin oder Pilot, Notärztin oder Notarzt sowie eine Notfallsanitäterin oder ein Notfallsanitäter als eingespieltes Team. Sie übernehmen Primäreinsätze – also die schnelle Hilfe am Unfallort – ebenso wie Sekundärtransporte zwischen Kliniken, wenn spezialisierte Behandlungen erforderlich sind. Auf der DRF-Webseite heißt es: "Unsere rund 240 Piloten, 530 Ärzte, 200 Notfallsanitäter und 180 Techniker sorgen für allerhöchste Standards in den drei Kernbereichen der Luftrettung: Medizin, Fliegerei und Technik. Dazu zählen auch Einsätze unter speziellen Voraussetzungen mit dem Hubschrauber, wie die Windenrettung oder der Nachtflug." Und weiter: "Die DRF Luftrettung besteht aus einem gemeinnützigen Förderverein, einer Stiftung des bürgerlichen Rechts und einer gemeinnützigen GmbH. Zur Finanzierung tragen die über 400.000 Fördermitgliedschaften im DRF e.V. entscheidend bei."
Die Bedeutung dieser Arbeit zeigt sich genau in Momenten wie dem eingangs beschriebenen: Wenn Minuten entscheiden. Wenn Expertise und Technik zusammenkommen. Wenn die Versorgungskette lückenlos funktioniert.
Dabei ist Luftrettung immer Teamarbeit – weit über den Hubschrauber hinaus. Die enge Zusammenarbeit mit Kliniken wie der Asklepios Klinik Schildautal, mit Leitstellen, Rettungsdiensten und Pflegekräften ist entscheidend für eine optimale Patientenversorgung. Vom Notruf bis zur Weiterbehandlung in der Klinik greifen alle Zahnräder ineinander.
Der Informationsstand im Foyer hat genau das sichtbar gemacht: Hinter jedem Einsatz stehen Menschen mit hoher fachlicher Kompetenz, großer Verantwortung – und beeindruckender Leidenschaft für ihren Beruf. Krankenhausalltag und Luftrettung gehören zusammen. Am Himmel und am Boden. Für ein Ziel: das schnelle Retten von Leben.