Ein fulminantes Fest zum 75. Geburtstag
„Volles Haus“ mit begeisterten Gästen beim Tag der offenen Tür der Asklepios Klinik Lindenlohe
LINDENLOHE. Wenn nicht nur ein Höhepunkt den anderen jagt, sondern man häufig nicht weiß, wohin man zuerst soll – dann war man Gast beim „Tag der offenen Tür“, zu dem die Asklepios Klinik Lindenlohe anlässlich ihres 75. Geburtstag eingeladen hatte.
„Wir wollten mit unserem Klinik-Team und der Bevölkerung dieses besondere Jubiläum gemeinsam feiern und dabei auch unser vielfältiges Leistungsspektrum auf anschauliche und spannende Weise zeigen“, verriet Klinik-Geschäftsführer Felix Sasse die Absicht hinter der bunten und von Anfang bis Ende sehr gut besuchten Veranstaltung.
Gemeinsam mit Pflegedirektor Alexander Ebert und dem neuen Chefarzt der Orthopädie, Professor Dr. Guido Heers, freute er sich über den außerordentlich großen Zuspruch am „Tag der offenen Tür“ – letzterer nutzte die Gelegenheit, sich erstmals offiziell vorzustellen und einen viel beachteten Vortrag zu „Minimalinvasive Chirurgie beim Hüftgelenkersatz: Fakten und Mythen“ zu halten.
Das Programm hatte es in sich und Langeweile war beim „Tag der offenen Tür“ ein Fremdwort, denn: Die Besucher und Besucherinnen erwartete eine Vielzahl von Gelegenheiten, bei denen sie sich informieren und auch selbst aktiv werden konnten.
Nach dem Gottesdienst um 10 Uhr gab es dann viele interessante Vorträge der Ärzte um Leitenden Oberarzt Dr. Marco Strauch, interaktive Informationsstände aus sämtlichen Fachabteilungen die Möglichkeit, hinter die Kulissen der fünf hochmodernen Operationssäle zu blicken. Von den verschiedenen Narkoseverfahren über die OP-Vorbereitung der Patienten bis hin zu den Eingriffen selbst und der Patientenüberwachung im Aufwachraum – der Strom der Interessierten riss den ganzen Tag nicht ab.
Damit aber nicht genug. Fleißig angenommen wurden u.a. das Reanimationstraining und die Video-Brille , der Hygiene-Checkpoint zum Mitmachen und ein Altersanzug, mit dem man sich in die Lage eines Seniors versetzen konnte. Auch eine schwere Bleischürze, wie sie beim Röntgen getragen wird, durfte getestet werden.
Und für die Kleinen? Für die gab es eine eigene „Teddyklinik“, in der ihre Stofftiere versorgt wurden und wo sie, kundig angeleitet, medizinische Abläufe kennenlernten. Im Außenbereich gab es zudem eine Hüpfburg zum Austoben – einige Meter weiter präsentierten Hilfsorganisationen wie THW, Feuerwehr und Rettungsdienst des BRK ihre Arbeit, kurzweilige Aktionen inklusive. Schließlich war auch ein Infostand der Pflege eingerichtet worden – mit dem Austausch rund um das Thema Ausbildung und Arbeiten in Pflegeberufen im Fokus.
Abgerundet wurde das umfangreiche Programm und der „Tag der offenen Tür“ mit weiteren Attraktionen und Aktionen, selbstverständlich Live-Musik mit der Band „Bockl-Blech“ sowie eine große Tombola mit exklusiven Preisen. Und wer sich zwischendurch ausruhen und wieder zu Kräften kommen wollte, fand im kleinen Park bei der Klinik oder in der Cafeteria im Klinikgebäude den perfekten Ort. Auch weil es dort jede Menge zu essen (Würste und Fleisch vom Grill, Kuchen, Eis etc.) und trinken gab. Hungrig und durstig musste keiner nach Hause gehen.