Zwangserkrankungen

Eine Zwangserkrankung zeichnet sich durch wiederkehrende unerwünschte Gedanken und/oder Handlungen aus. Häufige Zwangserkrankungen sind Wasch-, Kontroll- oder Ordnungszwänge.

Ursachen

Bild: pexels

Häufig fängt es mit einem einzelnen Zwang oder Gedanken an, der sich aufdrängt und als äußerst unangenehm erlebt wird. Versuche, diese Gedanken zu unterdrücken scheitern und es kommt zu einer erhöhten und unangenehmen Anspannung bzw. Angst. Um diese unangenehmen Empfindungen zu reduzieren, werden verschiedene Handlungen (Hände waschen, Duschen, Kontrollen) durchgeführt, was letztendlich zu einer kurzfristigen Reduktion der unangenehmen Empfindungen führt. Langfristig entsteht jedoch ein „Teufelskreis".

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Die Diagnose wird in einem diagnostischen Gespräch gestellt. Zusätzlich werden körperliche Ursachen parallel untersucht. Je nach Ausmaß der Erkrankung wird gemeinsam entschieden, ob ein ambulanter Behandlungsrahmen ausreicht, oder eine tagesklinische oder stationäre Behandlungsalternative gewählt werden sollte.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Aufgrund der großen Vielfalt der Symptomatik sowie dem Schweregrad und der Funktionalität der jeweiligen Zwänge setzt die Therapie auch an verschiedenen Stellen an. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Behandlung, neben der medikamentösen Therapie, stellt die bewusste Konfrontation mit den symptomauslösenden Reizen mit Verhinderung der neutralisierenden Handlungen dar. Für die Behandlung der Zwangsstörung ist ein multimodaler Therapieansatz notwendig.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Nach der Behandlung ist es wichtig auch weiterhin die psychologische und oder psychiatrische Behandlung fortzuführen und an sich zu arbeiten, um das Erlernte nicht zu vergessen. Der Besuch einer Selbsthilfegruppe ist in der Regel sehr hilfreich.

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