Abhängigkeitserkrankungen

Alkoholsucht, Medikamenten-, Drogen- oder Nikotinsucht, Spielsucht, Internetsucht, Arbeitssucht, Kaufsucht oder Sexsucht: Abhängigkeitserkrankungen werden von zahlreichen Faktoren begünstigt.

Wenn der Drang nach einer Substanz oder Aktivität so ausgeprägt ist, dass es schwer fällt, den Konsum einzuschränken oder zu beenden, sollten Betroffene sich dringend medizinische Hilfe holen.

Unbefriedigende Lebenssituationen oder auch traumatische Erlebnisse können manchmal dank des jeweiligen Suchtmittels vermeintlich leichter ertragen werden. Man fühlt sich gestärkt, aber eben immer nur so lange, bis die Wirkung des Suchtmittels nachlässt und das Verlangen nach „Nachschub“ einsetzt. Dies führt zu einem Teufelskreis, denn der Rauschzustand ist zum Lebensinhalt geworden.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Für die Aufnahme entscheidend ist der Wunsch, ein abstinentes Leben zu beginnen. Unsere diagnostischen Maßnahmen beginnen mit einem ersten Gespräch, in dem wir versuchen, die Situation zu bewerten. Darauf folgen eine gründliche körperliche Untersuchung sowie Laboruntersuchungen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Es ist niemals zu spät, sich offen und ehrlich seinem Suchtproblem zu stellen und aktiv dagegen anzugehen – denn „es gibt immer einen Weg zurück in ein normales Leben“.

In unserer Psychiatrischen Abteilung führen wir die sogenannte qualifizierte Entgiftung und Motivationsbehandlung durch. Diese umfasst eine Reihe an Therapiebausteinen, die unsere Patientinnen und Patienten in Anspruch nehmen müssen. Zur Therapie gehören die psychotherapeutische Gruppe und Psychoedukation. Zudem werden Bewegungstherapien, Ergotherapie und ganzheitliche Behandlungsansätze angeboten.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Eine ambulante Weiterbetreuung ist unverzichtbar. Im Anschluss an die Entgiftung ist eine suchtspezifische Entwöhnungstherapie wichtig. Wir unterstützen Sie bei der Antragsstellung und Vorbereitung der Therapie.  Selbstverständlich können Sie auch die Hilfe einer Selbsthilfegruppen in Anspruch nehmen.

Seite teilen: