Magen-Darm-Erkrankungen

Zu den Symptome von Darmerkrankungen gehören unter anderem Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Blut im Stuhl. Die Ursachen reichen von Reizdarm über Magen-Darm-Infektionen und chronisch-entzündliche Darmkrankheiten (zum Beispiel Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa) bis hin zu Darmkrebs.

Früh erkannt ist Darmkrebs gut heilbar. Darmspiegelungen helfen, das Krebsrisiko zu minimieren.

Die sogenannte Divertikel-Bildung ist ebenfalls ein häufiger Grund für eine Darm-Operation. Dabei handelt es sich um gutartige Ausstülpungen der Darmwand, die zu Entzündungen des Darms führen können. Die Krankheit verläuft schubweise und kann wiederholt auftreten. Um dies rechtzeitig zu erkennen, ist auch hier eine Magen- oder Darmspiegelung sinnvoll und diagnosegebend.

Wir unterstützen Sie kompetent mit vielseitigem Fachwissen und umfassenden Erfahrungswerten.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Wir bieten Ihnen in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Gastroenterologie und der Onkologie moderne Therapiestrategien an.

Bei optimaler Vorbehandlung können wir häufig kontinenzerhaltende Operationen vornehmen, bei denen also der Schließmuskel erhalten bleibt – selbst bei tief sitzenden Rektumkarzinomen (Mastdarmkrebs). Oftmals wenden wir minimalinvasive Operationstechniken an, etwa mit laparoskopischer 3-D-HDTV-Technik. Dieser Eingriff erfolgt über sehr kleine Einschnitte mithilfe eines Kamerasystems und spezieller Instrumente, und die Organe werden auf einem Monitor dreidimensional dargestellt. Das Verfahren ist besonders nervenschonend, wodurch wir Komplikationen nach der Operation verringern können.

Sollte die Anlage eines künstlichen Darmausganges nötig sein, wird die entsprechende Versorgung durch unsere speziell geschulten Mitarbeiter angeleitet und gegebenenfalls durch einen Pflegedienst unterstützt.

Insbesondere bei der chirurgischen Behandlung von Divertikel-Erkrankungen des Dickdarms ermöglicht die minimalinvasive Chirurgie unseren Patienten einen deutlich kürzen Krankenhausaufenthalt.

Bei größeren Eingriffen am Magen-Darm-Trakt werden Sie nach der Operation zunächst auf unserer Intensivstation betreut.

Die häufigste Magenerkrankung, die Gastritits (Magenschleimhautentzündung), behandeln wir medikamentös. Das gilt auch für unkomplizierte Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre. Bei einem durchgebrochenen Geschwür sowie bei einer nicht stillbaren oder wiederholt einsetzenden Geschwürblutung müssen wir notfallmäßig oder kurzfristig operieren. Häufig nehmen wir in diesem Fall auch eine Magenteilentfernung vor. Auch ein nicht heilendes Geschwür operieren wir in der Regel.

Kleinere Tumore des Magens können wir meist in minimalinvasiver Technik (Eingriff erfolgt über sehr kleine Einschnitte) mit einer sogenannten Wandresektion entfernen.

Beim Magenkrebs muss je nach Lokalisation, Größe und Gewebetyp eine Teil- oder Komplettentfernung des Magens vorgenommen werden. Ob eine zusätzliche Chemotherapie (medikamentöse Krebstherapie) vor oder nach der Operation notwendig ist, wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz entschieden, bei der Experten unterschiedlicher Fachbereiche vertreten sind.

Alle genannten Eingriffe am Magen werden in unserer Abteilung von Chirurgen durchgeführt, die über eine große Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen. Somit sind Sie bei uns in guten Händen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Wir besprechen die weitere Behandlung nach Ihrem Aufenthalt bei uns im Krankenhaus persönlich mit Ihnen. Je nach Erkrankung legen wir das weitere Therapiekonzept bei der Entlassung individuell fest.

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