Erkrankungen der Gallenblase

Häufig verursachen Steine Beschwerden an der Gallenblase. Sofern die Gallenblasensteine keine Symptome hervorrufen, benötigen sie keine Therapie. Bestehen allerdings Krankheitszeichen, zum Beispiel Völlegefühl, Übelkeit und Schmerzen im Oberbauch, sollten Sie sich einer Behandlung unterziehen. Besonders schmerzhaft ist eine Gallenkolik. Hier kann der Schmerz in die rechte Schulter oder in den Rücken ausstrahlen, er tritt meist plötzlich und heftig auf. Dies ist ein Indiz dafür, dass ein Stein von der Gallenblase in den Gallengang gerutscht ist und ihn nun verstopft.

In jedem Fall sind unsere Experten mit Fachwissen und jahrelangen Erfahrungswerten für Sie da.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnose

Die Bestätigung der Diagnose erfolgt in den meisten Fällen mittels einer Ultraschalluntersuchung. Steine oder eine akute Entzündung sind auf diese Weise sicher zu sehen. Zusätzlich ist auch eine Untersuchung des Blutes notwendig. Ergänzend können eine Magenspiegelung, eine Magnetresonanz- oder Computertomografie sowie ein Schluck-Ultraschall (Endosonografie) bei speziellen Fragestellungen eingesetzt werden.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Das Ziel ist die Entfernung der Gallenblasensteine. Diese erfolgt in der Regel mithilfe der Schlüssellochmethode (laparoskopisch), also mit sehr kleinen Schnitten, über die wir eine Kamera mit Lichtquelle sowie weitere Instrumente in den Bauchraum führen.

Für die Operation ist ein kurzzeitiger stationärer Aufenthalt erforderlich. Wir können für unsere Patienten eine größtmögliche Sicherheit gewährleisten, da wir in dem anatomisch sehr variantenreichen Gebiet der Gallenblasen über eine große Erfahrung verfügen.

Die endoskopische Steinentfernung an den Gallenwegen ist ein an unserer Klinik etabliertes Verfahren, das wir in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Gastroenterologie durchführen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Wir besprechen die weitere Behandlung nach Ihrem Aufenthalt bei uns im Krankenhaus persönlich mit Ihnen. Eine spezielle Nachsorge ist nur bei neuen Beschwerden notwendig.

Seite teilen: