Magnetresonanztomografie (MRT)

Die Magnetresonanztomografie (MRT), auch als „Kernspintomografie“ bekannt, arbeitet ohne Röntgenstrahlen. Dieses Untersuchungsverfahren lässt sich daher wiederholt anwenden und ist auch bei jungen Menschen bedenkenlos einsetzbar.

Unser MRT-Gerät zeichnet sich insbesondere durch seinen hohen Patientenkomfort aus. Für Patienten mit Platzangst oder Übergewicht bietet die kompakte Bauart des Apparates optimale Voraussetzungen. Seine Öffnung beträgt 70 Zentimeter bei einer Gerätetiefe von nur 1,25 Metern.

Im Gegensatz zur Computertomographie, die nur Dichteunterschiede darstellen kann, wird die MRT immer dann eingesetzt, wenn man unterschiedliche Gewebetypen / Organe genauer beurteilen möchte. Hervorzuheben sind hier die Untersuchungen des Gehirns, der Wirbelsäule / der Bandscheiben / des Rückenmarks, der Muskeln und Gelenke sowie spezialisierte und fokussierte Darstellungen von Gallenwegen, Arterien, Venen, der Leber, des Dünndarms, des Endarms, etc..

Die MRT stellt dabei weniger ein Mittel der Schrotschussdiagnostik "mal Bilder machen und schauen was alles zu sehen ist" als vielmehr das Skalpell im Portfolio des Radiologen dar. Wenn es darum geht, sich auf einzelne Organe zu konzentrieren und gezielte Fragen zu beantworten, dann ist die MRT oft unschlagbar. 

Mit Ausnahme der MRT Diagnostik des Herzens und der Prostata können wir Ihnen bei allen anderen Fragestellungen mit unserem Skalpell, also MRT, zur Verfügung stehen. 

Eine der wenigen Einschränkungen ist natürlich dem Wirkprinzip geschuldet. Sollten sich in Ihrem Körper Implantate oder andere magnetisierbare / magnetische Fremdkörper oder Schrittmacher befinden, ist eine vorherige Absprache notwendig ob und wie die Untersuchung erfolgen kann.

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