Computertomografie (CT)

Die Computertomographie ist wie eine Röntgenkamera, nur, dass sich diese pro Sekunde mehrmals um den Körper des Patienten dreht. Da man dadurch aus allen Richtungen gleichzeitig "durchleuchtet" wird, entsteht ein vollständiges Abbild des untersuchten Körperteils. Daraus resultiert die Möglichkeit, die Bilder für die Befunderstellung aus jedem Blickwinkel zu betrachten bzw. daraus 3D Modelle zu erstellen

Betrachtet man das Arsenal eines Radiologen besteht der größte Zwiespalt in der  "Nutzen gegen Schaden" Abwägung bei der Computertomographie.

Da der Computertomograph (CT) auf der Nutzung von Röntgenstrahlen basiert, kann er einerseits grandiose Bilder erstellen, wenn es um Organe mit unterschiedlicher Dichte geht. Die Lunge und die Knochen sind hier gute Beispiele. Auch glänzt das CT, wenn es um Organe geht, die sich bewegen, da das CT pro Untersuchung deutlich weniger als eine Minute, häufig weniger als 20 Sekunden, dauert. Die Untersuchung des Bauchraums gelingt im CT daher teils besser als im MRT. Auch wenn es um die Darstellung von Blut, beispielsweise bei Kopfverletzungen, oder die schnelle Untersuchung von Schwerverletzten geht, schlägt die Stunde des CTs. 

All dies wird aber mit einer Strahlenbelastung der untersuchten Person erkauft. Getreu einer der wichtigsten Regeln der Medizin "Primum nihil nocere" - "Erstens nicht schaden", kümmern wir uns vor jeder Untersuchung darum, dass sichergestellt ist, dass der Nutzen einer CT Untersuchung in Ihrem speziellen Fall den möglichen Schaden überwiegt.

Um den möglichen Schaden so gering wie möglich zu halten, führen wir daher wann immer möglich die Untersuchungen als sogenannte Niedrig-Dosis-CTs durch.

Und sollte einmal etwas gefunden werden was da nicht hingehört, können wir in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt in einer örtlichen Betäubung im CT eine Probe davon nehmen.

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