Liebe Patienten & Angehörige,

bitte beachten Sie die Empfehlung der Behörden:

 

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus suchen Sie bitte nicht direkt Ihren Hausarzt oder die Klinik auf.

 

Rufen Sie bitte zunächst Ihren Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung an:

 

► Telefonnummer: 116 117

 

Im Übrigen sind wir wie gewohnt für unsere Patienten und Besucher da.

Ihr Asklepios-Team

Asklepios-Informationen zum neuen Coronavirus

Gefäßchirurgie

Gefäß- und Wundmedizin

Wir sehen unsere Aufgabe darin, Ihre Gefäßerkrankung zu diagnostizieren um Ihnen anschließend einen individuellen Behandlungsvorschlag machen zu können.

Gemeinsam mit unseren radiologischen Expert:innen bieten wir das gesamte Spektrum zeitgemäßer Gefäßbehandlungen an. Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen gewährleisten wir eine ganzheitliche Diagnostik und Therapie auf höchstem medizinischem Niveau.

Leistungsangebot

Arterielle Verschlusskrankheit („Schaufensterkrankheit“, Verengungen der Halsschlagadern)

Durchblutungsstörungen der Beine sind bei Menschen, die älter als 60 Jahre sind, sehr häufig. Betroffene haben in der Regel ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, z. B. durch ein bekanntes Bluthochdruckleiden, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes. Nicht jede/r Patient:in mit einer Gefäßerkrankung verspürt Symptome. Das ist insofern ein Problem, als dass die Erkrankung grundsätzlich das gesamte Gefäßsystem betrifft, also auch die Herzkranzgefäße oder die Hirnschlagadern. Somit kann bei Gefäßpatient:innen nicht nur die Durchblutung der Beine eingeschränkt sein, sondern sie haben auch ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wir können die arterielle Verschlusskrankheit durch eine schmerzlose Untersuchung nachweisen oder ausschließen, und können ggf. die weitere Diagnostik und Therapie veranlassen.

Aneurysma („Aussackung der Gefäße“)

Als Aneurysma bezeichnen wir die krankhafte Erweiterung einer Schlagader („Arterie“). Aneurysmen können grundsätzlich jede Arterie betreffen, die weitaus meisten finden wir aber in der Bauchhauptschlagader („Bauchaortenaneurysma“) und in den Arterien im Bereich der Kniekehlen („Poplitealaneurysma“). Grundsätzlich verursachen diese Erweiterungen keine Beschwerden, auch wenn Sie wachsen. Es handelt sich aber um „tickende Zeitbomben“, da Aneurysmen ab einer kritischen Größe platzen können. Aneurysmen der Kniekehle können aber auch akut verstopfen. Beides hat für die Patient:innen unter Umständen verheerende und möglicherweise sogar tödliche Konsequenzen. Es ist also wichtig, Aneurysmen zu entdecken, bevor diese Komplikationen überhaupt auftreten. Für die erfahrene Untersucherin/den erfahrenen Untersuche ist dies mittels einer gründlichen Ultraschalluntersuchung leicht möglich. Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren (erhöhtes Risiko!) haben deshalb Anspruch auf ein einmalig durchgeführtes Ultraschall-Screening zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen.

Chronische Wunden

Nicht heilende Wunden im Bereich der Beine sind fast immer mit einer Gefäßerkrankung verbunden. Aus diesem Grunde ist eine Gefäßuntersuchung bei Betroffenen obligatorisch, da ohne Behandlung der Gefäßerkrankung auch die Wunden nicht abheilen werden. Bei Wundpatient:innen klären wir das arterielle oder venöse Gefäßsystem ab. Außerdem können wir in unserer Praxis eine gründliche Wundreinigung durchführen und der Hausärztin/dem Hausarzt Empfehlungen zur weiteren Behandlung geben. Bestimmte Wunden profitieren von einer Unterdruckbehandlung, bei der die Wunde einem permanenten Sog ausgesetzt wird. Diese sogenannte „Vakuumtherapie“ bieten wir in unserem Zentrum auch als ambulante Leistung an.

 

Diabetisches Fußsyndrom

Fast 10 % aller Diabetiker:innen entwickeln Geschwüre und Gewebsveränderungen im Bereich der Füße. Es handelt sich um ein tückisches Krankheitsbild: beim Diabetiker treten die Geschwüre häufig durch zu enges Schuhwerk auf, da das Schmerzempfinden durch eine Nervenschädigung („diabetische Polyneuropathie“) herabgesetzt und die Durchblutung durch Verkalkungen der großen und/oder kleinen Gefäße gestört ist. Zu spät erkannt und behandelt sind häufig Amputationen am Fuß erforderlich, bei fortgeschrittenen Befunden droht sogar der Verlust des Unter-/Oberschenkels. Aus diesem Grunde bedarf dieses Patientenkollektiv einer ganz besonderen Abklärung, die wir im Rahmen der Gefäßsprechstunde Diabetikern anbieten können.

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