Psychotherapie

Unser Ziel ist die Lebenszufriedenheit zurück zu gewinnen

In unserer Psychotherapeutischen Abteilung haben wir uns auf die Behandlung aller psychosomatischen Krankheitsbilder (Depressionen, Erschöpfungs- und Schmerzsyndrome, Angst-, Anpassungs- und Posttraumatische Belastungsstörungen etc.) spezialisiert.

Leistungsangebot

Verhaltenstherapie

In der Verhaltenstherapie wird dem Patienten Methoden vermitteln, mit denen er seelische Probleme und psychische Erkrankungen besser bewältigen kann.

Die Verhaltenstherapie besteht aus vielen unterschiedlichen Methoden. Sie zielen darauf ab, den Patienten letztlich zur Selbsthilfe anzuleiten.

Burn-out-Syndrom

Unter Burn-out wird häufig ein „leerer Akku“ verstanden. Hohe persönliche Ansprüche an die Arbeit und andere Lebensbereiche haben neben belastenden Situationen selbst einen Einfluss auf die Entwicklung eines Burn-out-Syndroms. Die Betroffenen erkennen typischerweise erst sehr spät, in welchem Teufelskreis aus Überidealismus und Resignation sie sich selbst befinden. Erst wenn Körper oder Psyche „streiken“, werden Gegenmaßnahmen ergriffen.

Typische Symptome für ein Burn-out-Syndrom sind Erschöpfung, Kraftlosigkeit, depressive Verstimmungen, körperliche Beschwerden, erhöhte Reizbarkeit bis hin zum Zynismus sowie eine zunehmende Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung.

In der Therapie werden den Betroffenen Wege aus diesem Teufelskreis aufgezeigt. Ziel ist hierbei wieder eine Zunahme an Lebensqualität und Lebensfreude sowie ein gesunder Umgang mit der Arbeit und den eigenen Leistungsansprüchen, was wiederum zu mehr Zeit und Energie, für Dinge die Kraft geben, führt.

Depressionen

Wenn die Stimmung über eine längere Zeit (mindestens zwei Wochen) niedergeschlagen, traurig, gedrückt oder hoffnungslos ist, spricht man von einer Depression. Darüber hinaus ist das Interesse an Dingen, die einem früher viel bedeutet oder Freude bereitet haben, verloren gegangen. In der Ambulanz basiert die Behandlung der Depression auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Verfahren, die zu den Methoden der ersten Wahl in der psychotherapeutischen Behandlung der Depression zählen. Der Aufbau angenehmer Aktivitäten sowie sozialer Kontakte führt wieder zu Bestätigung und Zuwendung. Depressionsfördernde Gedanken, Grübeln, Verlust-, Versagens- und Existenzängste sowie Schuldgefühle werden im Rahmen der Therapie korrigiert und durch realistische und Selbstwert stabilisierende Denkmuster ersetzt. Hierdurch kommt es zu einer Steigerung der Lebensfreude und des Selbstvertrauens, in Folge dessen die Stimmung wieder aufhellt.

Folgen von Tinnitus

Bei „Tinnitus“ handelt es sich um eine Störung der Hörwahrnehmung, die meistens mit Hörverlust einhergeht. Dabei wird die Störung nicht immer subjektiv empfunden. Oftmals wird sie sozusagen überhört oder nicht wahrgenommen. Ist sie allerdings fortgeschritten und bis zur Hörwahrnehmung durchgedrungen, kann daraus ein Tinnitusleiden entstehen – mit typischen psychosomatischen Begleiterscheinungen wie Konzentrations- und Schlafstörungen oder Depressionen. Durch die Zusammenarbeit von Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und klinischer Psychologie konnten in den letzten Jahren moderne Therapiekonzepte erarbeitet werden, die die Symptome der Patienten deutlich bessern. Zwar lassen sich die lästigen Ohrgeräusche nach wie vor nicht ganz „abschalten“, dafür aber mehr in den Hintergrund drängen, sodass es dem Patienten leichter fällt, sich an sie zu gewöhnen (Habituation).

Generalisierte Angststörung

Bei der generalisierten Angststörung erleben die Betroffenen eine permanente und latente Angst, die nicht auf bestimmte Situationen und Umgebungsbedingungen beschränkt ist. Hierbei verliert die Angst ihre Zweckmäßigkeit und Relation. Die Angst manifestiert sich in körperlichen Beschwerden wie Schulter-Nacken-Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzklopfen und Übelkeit, die meist Folge von negativen Gedanken, Befürchtungen und Grübeleien sind.

Bei der Behandlung der generalisierten Angststörung werden mehrere Behandlungsmethoden eingesetzt, die auch bei anderen Angststörungen zur Anwendung kommen. Ziel der Behandlung ist die Korrektur angstauslösender und –aufrechterhaltender Gedanken.

Hyperakusis und Phonophobie

Hyperakusis

Geräuschüberempfindlichkeit entsteht, wenn die Hörfilter nicht mehr richtig funktionieren und somit alle Geräusche als zu laut wahrgenommen werden. Häufig geht das auch mit der Angst einher, dass Geräusche von außen zu Irritationen in der Hörbahn führen. Folglich entwickelt der Patient ein Vermeidungsverhalten, das bis hin zur sozialen Isolation führen kann. Eine Sonderform ist hierbei die sogenannte Phonophobie, bei der nur bestimmte Geräusche gemieden werden, zum Beispiel Kinderlärm oder Computergeräusche.

Phonophobie

Phonophobie lässt sich mit „Angst vor Geräuschen“ übersetzen. Es handelt sich um eine Abneigung gegenüber bestimmten Geräuschen.

Eine Phonophobie entwickelt sich bei einem bestimmten Geräusch mit negativen Erfahrungen. Beispielsweise die Beanspruchung einer Erzieherin durch die Kindergartenkinder oder die Belastung einer Sekretärin durch zahlreiche Anrufe und die begleitende Computerarbeit.

Die Behandlung der Phonophobie ist entsprechend an die Therapie der Hyperakusis angelehnt.

Panikstörung und Agoraphobie

Unter Panikanfällen versteht man plötzliche und unerwartet auftretende, intensive Angstzustände, die mit unangenehmen körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder Benommenheit verbunden sind. Diese können ohne erkennbaren Grund oder in einer bestimmten Situation (z.B. Fahrstuhl, Menschenansammlung, Flugzeug) auftreten und sind von Befürchtungen begleitet, während dieser Angstanfälle zu sterben, ohnmächtig zu werden oder die Kontrolle über sich zu verlieren. Im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung hat sich die so genannte Reizkonfrontation als Mittel der ersten Wahl erwiesen, um langfristige Therapieerfolge zu erwirken. Somit ist eine Expositionsbehandlung indiziert, die mit anderen verhaltenstherapeutischen Verfahren kombiniert wird und einen aktiven und gesunden Umfang mit der Angst ermöglicht.

Posttraumatische Belastungsstörungen

Jeder Mensch hat seine eigenen persönlichen, körperlichen, psychischen und sozialen Umgangsformen mit Belastungsfaktoren und lebenseinschneidenden Situationen (z.B. Tod eines Angehörigen, Scheidung, Arbeitsplatzverlust). Viele Menschen bewältigen Trauer, Ängste, Ärger oder belastenden Situationen, indem sie diese in ihr Leben integrieren und somit kompensieren. Die Art der Bewältigung von Belastungssituationen hängt folglich von der Persönlichkeit, den eigenen Erfahrungen und sozialen Fähigkeiten ab. Im Rahmen der Therapie erfolgt in der Phase der Selbstkonfrontation mit den belastenden Situationen und der Neustrukturierung eine Integration der Belastungssituation in das eigene Leben. Ziel der Behandlung ist es, dass die erlebte Belastungssituation weniger oder keinen Einfluss mehr auf die Gegenwart hat.

Somatoforme Störungen

Unter „somatoformen Störungen“ ist eine Gruppe von Erkrankungen zu verstehen, deren körperliche Beschwerden nicht oder nur unzureichend auf organische Ursachen zurückzuführen sind. Gleichwohl stellen die physischen Leiden eine Belastung für den Patienten dar und schränken ihn im Beruf und im Alltag massiv ein. Eine deutsche Studie in Praxen von Allgemeinmedizinern belegt, dass bis zu 30 Prozent der Patienten ihren Arzt wegen unklarer körperlicher Beschwerden konsultieren, was den Ernst der Lage deutlich macht. Typischerweise nehmen die Betroffenen sehr häufig medizinische Leistungen in Anspruch.

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen äußern sich in Zwangshandlungen und/oder -gedanken und können den gesamten Lebensalltag der Betroffenen massiv beeinträchtigen. Zwangsgedanken drängen sich selbst auf und werden als unsinnig und unkontrollierbar erlebt. Häufig geht es hierbei um die Themen Ordnung, Sauberkeit, Sexualität oder Religion. Zwangshandlungen wie Kontrollieren, Ordnen oder Waschen sind der verzweifelte Versuch des Betroffenen, unangenehme Gefühle wie Angst, Wut, Ärger, Ekel oder Unbehagen auszuhalten beziehungsweise zu vermeiden.

Bei unserer Behandlung steht der Abbau von Zwangshandlungen und -gedanken durch Reizkonfrontation im Zentrum. Hierbei konfrontieren wir den Patienten mit dem entsprechenden Zwang und hindern ihn im Anschluss an der Ausführung der Zwangshandlung. Kurzfristig muss er sich also den für ihn damit verbundenen unangenehmen Emotionen und körperlichen Reaktionen stellen. Langfristig führt dies allerdings dazu, dass die Zwangsstörung nachlässt und unser Patient seine Lebensqualität zurückgewinnt.

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