Wirbelbrüche

Ein Bruch eines oder mehrerer Wirbel (Wirbelfraktur) kann Folge von Verkehrsunfällen oder Stürzen sein, bei denen sozusagen Gewalt auf die Wirbel wirkt. Ferner treten Brüche bei verminderter Knochenqualität (Osteoporose) auf.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Diagnostik in der APK

Das Zusammentragen relevanter Befunde, um für die Symptome eines Patienten die Ursache festzustellen, heißt medizinisch ausgedrückt Diagnostik.

Die Grundlage der Diagnostik bildet bei uns das persönliche Gespräch mit Ihnen, in dem unsere Fachärzte Ihre Symptome und Ihre Krankheitsgeschichte aufnehmen. Es folgt Ihre gründliche körperliche Untersuchung, die auch Aufschluss über notwendige apparative Untersuchungen gibt.

Wir bieten folgende Diagnosemöglichkeiten an:

Computertomografie

Die Computertomografie (CT) wurde aus dem klassischen Röntgenverfahren entwickelt. Einzelne Körperschichten können wir überlagerungsfrei darstellen.

Magnetresonanztomografie

Eine Magnetresonanztomografie (MRT, auch Kernspintomografie) ist ein bildgebendes Verfahren, dass es ermöglicht, Gewebe und Organe sehr fein abgestuft darzustellen. Die Untersuchungsmethode nutzt keine Röntgenstrahlen. Eingesetzt werden Magnetfelder und hochfrequente elektromagnetische Wellen.

Röntgendiagnostik

Röntgenaufnahmen erlauben uns einen Blick in das Innere Ihres Körpers.

Knochendichtemessung (Dual-Röntgen-Absorptiometrie, DEXA)

Mithilfe der Knochendichtemessung können unsere Experten die Dichte beziehungsweise den Kalksalzgehalt Ihres Knochens feststellen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Ihre Behandlung stimmen unsere Experten individuell auf Sie ab. Grundsätzlich bieten wir folgende Verfahren an:

  • konservative Therapie/Korsettversorgung (Anpassung eines therapeutischen Korsetts)

  • minimalinvasive/perkutane (durch die Haut) Stabilisierungen

  • Kyphoplastie

  • Wirbelkörperersatz bei schweren strukturellen Schäden

  • Elastoplastie 

Die Bezeichnung Elastoplastie ist von der ausgeprägten Elastizität des bei dem Verfahren eingesetzten silikonbasierten Füllstoffs abgeleitet. Die Elastoplastie ist eine Weiterentwicklung der Kyphoplastie (ein minimalinvasives, stabilisierendes Verfahren mit Wirbelaufrichtung zur Wirbelbruchbehandlung) und der Vertebroplastie (ein minimalinvasives, stabilisierendes Verfahren zur Wirbelbruchbehandlung). Beide Operationsverfahren verlaufen meist erfolgreich und gewähren die Schmerzfreiheit des Patienten. Alle gängigen Kyphoplastie-Systeme und alle herkömmlichen Vertebroplastie-Systeme lassen sich mit der Elastoplastie kombinieren. Der neue silikonbasierte Füllstoff VK100™ wird statt des herkömmlichen PMMA (Polymethylmethacrylat, vielseitig verwendbarer Kunststoff, sogenanntes Knochenzement) injiziert. VK100™ bietet entscheidende Vorteile, denn die Füllsubstanz ist sehr gut verträglich für den Körper und verbindet sich kreislaufschonend mit dem umgebenden Knochen und nicht toxisch (giftig).

Der PMMA-Füllstoff hingegen benötigt ein bestimmtes Molekül, einen kleinmolekularen Monomer, für die zur Bindung notwendige exotherme Reaktion (Energie freisetzende Reaktion). Bei VK100™ wird der Kreislauf geschont, da aufgrund der Molekülgröße des Silikons nicht zu erwarten ist, dass Partikel in das Gefäßsystem übertreten. Zudem verbindet sich das VK100™ mit dem Knochen. Bei der PMMA hingegen besteht zwischen dem Konchenzement und dem Knochen eine Aufnahmezone (Resorptionszone), in der aufgrund von Riesenzellen (Osteoklasten) Teile der Füllsubstanz vom Körpergewebe aufgenommen werden. Außerdem bietet dieVK100™-Füllsubstanz dank ihrer großen Elastizität ein verbessertes Load-Sharing (Lastenverteilung) des augmentierten (verstärkten) Wirbelkörpers. Das Risiko von Anschlussbrüchen wird so verringert. Die Firma Bonwrx Inc (gesprochen Boneworks) hat die Elastoplastie zusammen mit Ärzten und Wissenschaftlern der renommierten Mayo Clinic in Rochester (Minnesota, USA) und New York (New York, USA) entwickelt.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Nackenmaschine zum Muskelaufbau
Trainingsgerät für den Nacken

Die Nachsorge kann vor Ort durch unsere Spezialisten verordnet werden. Die Überweisungen können Krankengymnastik sowie medizinische Kräftigungstherapie umfassen. Stationäre Rehabilitationsmaßnahmen können wir einleiten.

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