Bandscheibenvorfälle an der Lendenwirbelsäule und Spinalkanalstenosen

Ein Bandscheibenvorfall ist eine schmerzhafte Erkrankung, zumeist der Lendenwirbelsäule. Ein Bandscheibenvorfall kann beispielsweise durch Überlastung einer bereits vorgeschädigten Wirbelsäule hervorgerufen werden oder ohne äußere Einwirkungen auftreten. Bandscheibenvorfälle an der Lendenwirbelsäule treten am häufigsten zwischen dem 5. Lendenwirbel und dem Kreuzbein sowie zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel auf.

Wir helfen Ihnen bei

  • Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule
  • Spinalkanalstenose

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Diagnostik in der APK

Bei uns ist die Grundlage der Diagnostik das persönliche Gespräch mit Ihnen. Sie schildern unseren Spezialisten umfassend Ihre Symptome und Ihre Krankheitsgeschichte. Außerdem grundlegend ist die körperliche Untersuchung, die weitere Erkenntnisse über die notwendigen apparativen Untersuchungen bringt. Weitere Untersuchungen sind:

  • Laboruntersuchung
  • Röntgenaufnahmen
  • Computertomografie
  • Magnetresonanztomografie

Ein großer Vorteil für unsere Patienten ist das angegliederte Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), in dem wir sowohl die ambulante als auch die stationäre Behandlung durchführen können. Das bedeutet für Sie: kurze Wege, besserer Überblick und hohe Patientensicherheit.

Zur weiteren Abklärung ziehen wir unseren direkt in der Klinik niedergelassenen Neurologen (Facharzt für Erkrankungen des Nervensystems) hinzu.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Bandscheibenvorfall

Bei den wenigsten Bandscheibenvorfällen ist heute noch eine Operation nötig. Meist bekämpft eine Mischung aus Schmerztherapie, Medikamenten, Bewegungstraining, Rückenschule und Physiotherapie die Beschwerden langfristig erfolgreich.

Liegen massive Beschwerden und eine Schwäche der Muskulatur vor oder ergeben sich langfristig keine oder kaum Verbesserungen, kann die Operation helfen. Unsere erfahrenen Operateure entfernen dann das überschüssige, schmerzauslösende Gewebe. Sie achten selbstverständlich darauf, nur das Notwendigste der Bandscheibe zu entfernen und die Bandscheibe weitestgehend intakt zu lassen.

Endoskopische Bandscheibenoperation

Die Endoskopie (Schlüsselloch-Technik) nach der TESSYS®-Methode (Transforaminale endoskopische Wirbelsäulen-Chirurgie) ist ein modernes Operationsverfahren, das klassische, offene Eingriffe zunehmend ablöst. Unsere Operateure nutzen die endoskopische Technik, um die schonendste Methode der Bandscheibenoperationen durchzuführen. Dabei arbeiten sie durch eine Art Schlüsselloch. Statt des üblichen 5 cm langen Schnitts am Rücken ist nur noch ein rund 1 cm kleiner Schnitt nötig.

Die Vorteile dieser neuen endoskopischen Operationstechnik:

  • kaum sichtbare, kleinere Narbe
  • geringere Gewebsverletzung auf dem Zugangsweg zur knöchernen Verengung sowie geringeres Risiko einer Nervenverletzung
  • sehr kurzer stationärer Aufenthalt
  • raschere Genesung, das bedeutet auch: schnelles Wiedererlangen der Arbeitsfähigkeit
  • geringerer Rehabilitationsbedarf und hohe Lebensqualität aufgrund geringerer Schmerzmedikation

Mikroskopische Bandscheibenoperation

Vorteilhaft an der mikroskopischen Bandscheibenoperation ist, dass störendes Gewebe schonend, aber zugleich effektiv und direkt über einen kleinen Hautschnitt entfernt wird. Seit Jahren ist diese Operationstechnik der Goldstandard bei Bandscheiben- beziehungsweise bei Wirbelsäulenoperationen.

Implantation von Bandscheibenprothesen

Der Einsatz einer Bandscheibenprothese bei Verschleiß kann die Bewegungsfähigkeit der Wirbelsäule erhalten und Schmerzen lindern.

Spinalkanalstenose

Bei einer Spinalkanalstenose führen wir ein minimalinvasives dekomprimierendes Verfahren, die „undercutting decompression“, durch. Wir entfernen die einengenden Strukturen und schleifen den Wirbelbogen unter Erhaltung der Bandverbindungen ab.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Muskulatur für den Rücken trainieren
Kräftigungsübung für die Rückenmuskulatur

Eine starke Muskulatur stützt und schützt die Gelenke

Gezieltes Krafttraining der Muskulatur am gesamten Körper schützt die Gelenke und gewährleistet den Erhalt der Mobilität einzelner Bewegungssegmente. Aufgrund der muskulären Straffung werden alle Bewegungen besser geführt und so die Gelenke geschützt. Das heißt, dass die Bänder entlastet sind. Außerdem wird so der Osteoporose (Knochenschwund) vorgebeugt. Den Knochenstoffwechsel steuern Zug- und Druckkräfte. Je mehr Muskelzug erfolgt, desto besser wird die Knochensubstanz.

Vorteile der medizinischen Kräftigungstherapie

  • Stärkung der Knochen zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose (Knochenschwund)
  • Verbesserung der Haltung
  • Vorbeugung und aktive Therapie von Gelenkschmerzen
  • Steigerung des Kalorienverbrauchs, Straffung der Figur und Verbesserung Ihres Körpergefühls

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