Divertikulitis

Divertikel sind Schleimhautausstülpungen im Dickdarm, die meist im linken Unterbauch auftauchen. Selten führen sie zu Entzündungen oder Blutungen. Eine Erkrankung äußert sich durch Beschwerden wie linksseitige Unterbauchschmerzen, Fieber, Verstopfung und Blähungen. Mit moderner Technik, fundiertem Fachwissen und umfassenden Erfahrungswerten widmen wir uns Ihrer Diagnose und Behandlung.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Mittels zuverlässiger Diagnostik stellen wir die Ursachen für Ihre Beschwerden fest. Dafür ist ein umfassendes Gespräch mit Ihnen besonders wichtig. Unser untersuchender Arzt wird Sie ausführlich zu Ihrer Krankheitsgeschichte und zu Ihren Symptomen befragen.

Anschließend werden Sie untersucht. Hierauf basierend können wir Erkenntnisse über möglicherweise angeratene weitere Untersuchungen erlangen.

Unsere Diagnostikmöglichkeiten:

Klinische Untersuchung

Laboruntersuchung

Die Untersuchungen finden generell in unserem eigenen Labor statt. Bei Bedarf senden wir spezialisierte Blutuntersuchungen an externe Labore.

Ultraschall des Bauchraums

Die medizinische Bezeichnung für eine bildgebende Ultraschalluntersuchung ist Sonografie. Bei dieser werden keine Röntgenstrahlen eingesetzt. Diese Methode wird sehr häufig genutzt, sie ist schmerzfrei und risikoarm. Durch Kontrastmittel- oder Doppleruntersuchungen können wir mit ihr Besonderheiten der Durchblutung darstellen.

Computertomografie

Um Bilder zu erzeugen, arbeitet die Computertomografie (CT) mit Röntgenstrahlen. Mittels CT können unsere Mediziner den Darm und die benachbarten Körperregionen ohne Überlagerung darstellen.

Dickdarmspiegelung (nach Abklingen des Entzündungsprozesses)

Die Dickdarmspiegelung (Koloskopie) ermöglicht es uns, die Schleimhaut des Enddarms, des Dickdarms und des Endteils des Dünndarms nach Auffälligkeiten zu durchsuchen. Während der Untersuchung liegen Sie auf der linken Seite. Das Koloskop ist ein circa 12 mm dünner und flexibler Schlauch mit einer integrierten Lichtquelle und einer winzigen Spezialkamera. Sie erhalten eine Betäubungs- oder eine Beruhigungsspritze – für eine beschwerdefreie Untersuchung.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Unsere Experten behandeln Ihre Symptome und suchen in enger Abstimmung mit Ihnen die für Sie bestmögliche Therapie. Meist ist zunächst eine Ernährungsumstellung angeraten. Ballaststoffarme Kost hilft dabei, die Darmpassage zu sichern, sogar wenn der Darm durch den Entzündungsprozess eng und geschwollen ist. Sofern es angezeigt ist, führen wir eine intravenöse Ernährung durch. Die intravenöse Gabe von Antibiotika ist die standardmäßige Therapie.

Zur Vorsorge eines erneuten Entzündungsschubes sollten Sie für eine geschmeidige Stuhlkonsistenz sorgen, indem Sie ballaststoffreiche Kost, Flohsamen-Präparate (aus der gleichnamigen Heilpflanze gewonnene Arzneiprodukte) und ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Ihre Fragen hierzu beantworten Ihnen unsere Spezialisten gerne.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Am Tag Ihrer Entlassung, nach einer stationären Behandlung bei uns, führen wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch. Alles, was für Ihre Weiterbehandlung wichtig ist, besprechen wir. Damit auch Ihr weiterbehandelnder Arzt informiert ist, geben wir Ihnen ein Schreiben, das sowohl die medizinischen Ratschläge als auch die Entlassungsmedikation schriftlich festhält. Sollten noch Fragen offen sein, so stellen Sie uns diese bitte – wir möchten alle etwaigen Unklarheiten gemeinsam mit Ihnen klären.

Sie erreichen uns

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