Liebe Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

 

Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen

Zum Schutz unserer Patienten & Mitarbeiter können wir Angehörigen & Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.

Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit wir unsere Patienten weiterhin bestmöglich versorgen können.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Behandlung trotz Corona-Krise?

Informationen für Patienten zur stationären Aufnahme im Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn während der Corona-Krise.

Liebe Patientin, lieber Patient,

Bild: Asklepios Illustration des Coronavirus
© Asklepios Kliniken

wenn Ihnen eine stationäre psychiatrisch-psychotherapeutische oder psychosomatische Krankenhausbehandlung empfohlen worden ist, werden Sie sich vielleicht fragen, ob dies unter den gegenwärtigen Bedingungen möglich ist. 

Wir führen auch weiterhin stationäre Therapien in gewohnter Qualität durch. Dies mit guten Gründen: Bewirken doch die aktuellen Einschränkungen und Umstellungen in vielen Menschen Unsicherheiten, Sorgen und Ängste bis hin zu Verzweiflung, Ausweglosigkeit und lähmender Ungewissheit. Und die langfristigen Folgen längerer sozialer Isolation und sozialen Abstands sind noch nicht abschätzbar. Bestand schon vorher eine psychische Erkrankung oder Verletzlichkeit, können sich die Symptome jetzt noch einmal verstärken, so dass eine ambulante Therapie nicht mehr ausreichend ist.

Die Gründe, sich gerade jetzt intensivere Hilfe zu suchen, können also dringlicher werden – es mögen jedoch Ängste, sich gegenwärtig auf ein neues Umfeld mit unbekannten Menschen unter neuen, ungewohnten Bedingungen einzulassen, dem Entschluss im Wege stehen, sich in eine dringend benötigte Therapie zu begeben. 

Um Ihnen im Vorfeld einer Therapie diesbezüglich mehr Sicherheit zu bieten, möchten wir Sie über einige geänderte Abläufe und Regeln in unserer Klinik informieren, die alle darauf ausgerichtet sind, das Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu verringern.

Hygienemaßnahmen im Vorfeld der stationären Therapie

Einige Tage vor der geplanten Aufnahme wird Sie eine Mitarbeiterin des Belegungsmanagements anrufen, um gemeinsam mit Ihnen eine Aufnahmecheckliste zur Einschätzung Ihres Infektionsrisikos durchzugehen. Es ist wichtig, dass Sie diese Fragen wahrheitsgemäß beantworten und dass Sie sich bereits zuhause an die aktuellen Kontakt- und Hygieneregeln halten. 

Voruntersuchung am Aufnahmetag

Nach Ankunft in der Klinik betreten Sie bitte noch kein Gebäude, sondern melden sich per Mobiltelefon oder Klingel beim Belegungsmanagement (Tel. (0551) 5005-237 oder -248) und warten am Aufnahmepavillon (Zelt vor dem Eingang zum Aufnahmesekretariat). Dort wird eine Pflegekraft eine kurze Voruntersuchung durchführen (Fragebogen, Temperaturmessung) und einen Rachenabstrich nehmen. Sofern die Voruntersuchung unauffällig ist, können Sie stationär aufgenommen werden. Diese Maßnahme ist erforderlich, um einen unkontrollierten Eintrag des SARS-CoV-2-Erregers in die Klinik zu verhindern und dient somit Ihrer, sowie der Sicherheit aller Patienten und Mitarbeiter der Klinik. 

Regeln und Abläufe in der Klinik

Die allgemein üblichen Abstands- und Hygieneregeln (Mindestabstand 1,50 m zu anderen Personen, kein Händeschütteln, Händewaschen mit Seife) gelten auch in der Klinik. Zurzeit gilt eine Pflicht, Masken bzw. einfachen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, nur für unsere Mitarbeiter; wir empfehlen Ihnen jedoch eigenen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und zu tragen, wenn Sie mit anderen in Kontakt treten – aus Gründen der Rücksichtnahme, aber auch falls sich die amtlichen Verfügungen verändern sollten.

Um ein Zusammentreffen größerer Menschengruppen zu vermeiden, werden sämtliche Mahlzeiten nicht mehr im Speisesaal, sondern auf den Stationen eingenommen.

Damit ein sicherer Abstand in Gruppen- und Komplementärtherapien gewährleistet ist, werden viele Gruppen mit reduzierter Teilnehmerzahl durchgeführt; stationsübergreifende Gruppen und Zusammenkünfte (z. B. Freizeitsport, Patientenforum) können leider gegenwärtig nicht stattfinden. Therapeuten arbeiten in der Regel nur mit Patienten einer Station. 

Besuche von Angehörigen auf den Stationen sind aktuell nicht möglich. Außerhalb der Klinik dürfen Sie sich jedoch mit einzelnen Angehörigen treffen, sofern Sie sich an die Abstandsregeln halten und die Beteiligten Mund-Nasen-Schutz tragen; wir empfehlen ausdrücklich die Begrenzung auf wenige Besuche. Bei dringlicher Indikation können therapeutische Paar- und Familiengespräche in der Klinik stattfinden.

Belastungsabwesenheiten und Arbeitsversuche finden derzeit nicht statt. 

Atemwegsinfekt während der stationären Therapie

Falls Sie während Ihrer stationären Therapie Symptome eines Atemwegsinfekts bei sich bemerken, melden Sie sich bitte umgehend beim Pflegeteam. Stellen Sie sich bitte darauf ein, dass die Therapie in diesem Fall unterbrochen werden muss und Sie sich entweder zuhause auskurieren oder – falls Ihnen das nicht möglich sein sollte – eine vorübergehende Verlegung zur weiteren Behandlung auf einer spezialisierten Isolierstation des benachbarten Asklepios Fachklinikums Göttingen ermöglicht werden kann.

Zum Schluss

Insgesamt können wir Ihnen versichern, dass eine stationäre Psychotherapie auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt für Sie möglich und erfolgversprechend ist. Alles therapeutisch und medizinisch Notwendige findet in gewohnter Qualität statt und die Mitarbeiter sind motiviert, Sie bei Ihrem therapeutischen Entwicklungsprozess zu unterstützen!

 

Dr. Christian Fricke-Neef    Jörn Heinecke            Manfred Huppertz
Ärztlicher Direktor              Pflegedirektor            Geschäftsführer

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