Lehrergesundheit

Sie sind Lehrerin oder Lehrer und fühlen sich erschöpft, überfordert und wissen nicht mehr weiter?

Wir helfen Ihnen

Bild: Nachdenklicher Lehrer
© Gerd Altmann auf Pixabay

Lehrerinnen und Lehrer sind wie keine andere Berufsgruppe besonders gefährdet, in Burnout, chronische Überforderung und Überlastung zu geraten und in der Folge psychische und psychosomatische Symptome zu entwickeln. Obwohl nach einer aktuellen Umfrage über 90% der Lehrkräfte in Deutschland gern zur Arbeit gehen, gibt es eine hohe Rate an Frühberentungen; diese liegt bei ca. 20% aller verbeamteten Lehrer.

Eigener Idealismus und hohe eigene Leistungserwartungen treffen nicht selten auf ein starres Schulsystem mit begrenzten eigenen Gestaltungsmöglichkeiten, schwer motivierbaren Schülern und fordernden Eltern, die eigene Erziehungsaufgaben gern an die Institution Schule delegieren möchten.

Hinzu kommt, dass der Erfolg der eigenen Arbeit nicht nur in den eigenen Händen liegt, sondern maßgeblich von der Mitarbeit der Schüler abhängt; mangelnder Lernerfolg kann dann bei engagierten Lehrkräften zu übermäßigen Leistungsanstrengungen und Selbstüberforderung führen. Trotz hoher Anforderungen an hohe emotionale und soziale Kompetenz (Stichwort „Inklusion“), fehlen Unterstützungsmöglichkeiten durch z. B. Supervisionen ebenso wie Gratifikationen in Form von Anerkennung und Wertschätzung der geleisteten Arbeit.

Die aktuelle Pandemie-Lage führt bei vielen nun zu einer weiteren Überforderung; kommen neben den ohnehin bestehenden Anforderungen und knappen Personal- und Zeitressourcen jetzt noch hygienische Vorgaben und die Umstellung auf Online-Unterricht hinzu, was angesichts der schlechten Ausstattung vieler Schulen zu einer kaum lösbaren Aufgabe werden kann. Die Betreffenden erleben sich allein gelassen und zugleich ohnmächtig, etwas an der Mangelsituation zu verändern, während die Arbeitsanforderungen an qualitativ hochwertigen Unterricht unverändert bleiben.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Wir wissen um Ihre spezifische Situation und die damit verbundenen Belastungen. Bei uns sind Sie mit Ihrem Wunsch nach Linderung Ihrer Beschwerden und Symptome gut aufgehoben: Wir arbeiten mit Ihnen ziel- und lösungsorientiert daran, mit Erschöpfung, Frustration und Stress konstruktiv umzugehen, sich realistische Ziele zu setzen oder sich neu zu orientieren.

Wir beraten und unterstützen Sie, wenn Sie nicht mehr weiter wissen und arbeiten mit Ihnen daran, wieder neue Kraft und Energie für Ihr Leben und Ihre Berufsausübung zu entwickeln. 

Bei Ihrem Aufenthalt auf der Privita-Komfortstation stellen wir nach einer gründlichen Diagnostik ein Therapieprogramm zusammen, das genau auf Sie und Ihre Problemlage zugeschnitten ist. Jeder Teil dieses multimodalen Gesamtkonzepts entfaltet so seine eigene Wirkung und hat zugleich einen positiven Effekt auf die übrigen Elemente des Therapieangebots. In der Gruppentherapie treffen Sie auf Menschen mit ähnlichen  Problemfeldern, aber unterschiedlichen beruflichen Hintergründen. Ihre Einzeltherapeutin oder ihr Einzeltherapeut koordiniert mit dem Expertenteam der Privita alle Maßnahmen für einen maximalen Therapieerfolg.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Die Behandlung der meisten psychosomatischen Krankheitsbilder erfordert Zeit. Daher legen wir schon während Ihres stationären Aufenthalts gemeinsam mit Ihnen fest, in welchem Umfang eine Weiterbehandlung erfolgen soll. Wir helfen Ihnen,

  • eine geeignete Anschlusstherapie zu finden
  • Ihre berufliche Perspektive zu klären
  • (sofern Sie aus der Region kommen:) eine Übergangsbehandlung sicherzustellen, wenn die ambulante Weiterbehandlung noch nicht geklärt ist (zum Beispiel ambulante Gruppenpsychotherapie und Körpertherapie im Rahmen unserer Institutsambulanz)

So finden Sie auch nach der Behandlung in unserer Klinik Unterstützung.

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