Ambulanter Psychiatrischer Pflegedienst

Kompetente Unterstützung im eigenen Zuhause

Mit unserem Ambulanten Psychiatrischen Pflegedienst (APP) schließen wir die Versorgungslücke zwischen stationärem oder tagesklinischem Aufenthalt und anschließender Nachsorge. Unsere Mitarbeiter kommen dafür direkt zu Ihnen nach Hause. Unser Ziel ist, Sie nach einer psychiatrischen Behandlung auf Ihrem Weg in ein eigenständiges Leben zu unterstützen. Wir helfen Ihnen dabei, Krisensituationen frühzeitig zu erkennen und zu meistern, bevor eine erneute stationäre Behandlung notwendig wird.

Der Ambulante Psychiatrische Pflegedienst bietet den Vorteil, dass Sie weiterhin aktiv am sozialen Leben teilhaben – Freunde und Familie werden bei diesem Behandlungsansatz verstärkt eingebunden. Feste Tagesabläufe und Gespräche mit Ihrem jeweiligen Bezugspfleger des APP nehmen einen hohen Stellenwert ein. Dadurch können Sie sich aktiv mit der Krise auseinandersetzen, an Ihrer Eigenständigkeit arbeiten und selbstständig Ihren Weg zurück in den Alltag finden.

Die Leistungen des APP werden in der Regel von einem Krankenhaus, einer psychiatrischen Einrichtung oder einem niedergelassenen Nervenarzt verordnet und richten sich an Menschen ab dem 18. Lebensjahr. Möglich sind bis zu 14 Einheiten pro Woche (eine Einheit entspricht mindestens 30 Minuten) innerhalb eines Zeitraums von vier Monaten.

Unser Versorgungsgebiet erstreckt sich im Radius von 25 bis 80 Kilometern über weite Teile Ostthüringens bis nach Eisenberg und Gera. In südlicher Richtung zählen Neustadt an der Orla, Triptis und Pößneck zu unserem Einzugsgebiet, das mehr als 300.000 Menschen umfasst.

Unser Leistungsspektrum umfasst:

  • Hilfe bei der Beantragung der Verordnung und Kostenübernahme
  • Gemeinsame Pflegeplanung
  • Gemeinsame Erarbeitung von Lösungen zur Krisenbewältigung und Sicht- und Verhaltensweisen
  • Angstexpositionstraining (Training angstbesetzter Alltagssituationen und -tätigkeiten)
  • Hilfe bei der Tages- und Wochenstrukturierung
  • Psychische Entlastung im Alltag (bei Gefühlen von Angst, Trauer und Freude)
  • Lebenspraktisches Training
  • Förderung sinnvoller Beschäftigungs- und Freizeitmöglichkeiten
  • Kognitives Training (Gedächtnistraining)
  • Zusammenarbeit mit Familienangehörigen und Bezugspersonen (z.B. Anleitung)
  • Kontaktaufnahme und Kooperation mit anderen an der Behandlung Beteiligten, Diensten und Institutionen
  • Begleitung zu notwendigen Arztbesuchen
  • Anleitung zum eigenverantwortlichen Umgang mit Medikamenten, Hilfe bei der Einnahme und Kontrolle medikamentenbedingter Wirkung und Nebenwirkungen

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