Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie

Im Mai 2013 wurde die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Asklepios Klinik Seligenstadt erstmalig von der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Endokrinologie (CAEK) der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) als „Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie“ zertifiziert.
In Deutschland gibt es etwa 30 derartige Einrichtungen, in denen Sie von hochspezialisierten (endokrinen) Chirurgen bei allen Erkrankungen dieser zwar kleinen, aber für den Organismus lebenswichtigen hormonbildenden Organe im Falle einer notwendigen Operation behandelt werden. Voraussetzung für eine solche Zertifizierung sind kontinuierlich hohe Operationszahlen auf diesem Gebiet mit qualitativ hochwertigen Behandlungsergebnissen. Diese werden von der Fachgesellschaft fortlaufend überprüft und alle drei Jahre im Rahmen einer Re-Zertifizierung neu bewertet. Die Behandlung erfolgt dabei stets in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Hausärzten, Internisten (Endokrinologen) und Nuklearmedizinen gemäß der aktuell gültigen Leitlinien der Fachgesellschaft.

Wir helfen Ihnen bei

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Wir beraten und behandeln Sie in unserem Kompetenzzentrum bei allen Erkrankungen von Schilddrüse und Nebenschilddrüsen, die nach vorausgegangener endokrinologisch-nuklearmedizinischer Diagnostik eine operative Therapie sinnvoll und mitunter unumgänglich erscheinen lassen. Hierzu zählen Funktionsstörungen und morphologische Veränderungen dieser Organe ebenso wie gutartige und bösartige Veränderungen.

Funktionsstörungen

  • Immunogene Hyperthyreose (Morbus Basedow)
  • Autonomien (fokal, multifokal, disseminiert)
  • Chronisch-autoimmune Thyreoiditis (Hashimoto)
  • Nebenschilddrüsenüberfunktion (Hyperparathyreoidismus)

Morphologische Veränderungen

  • Knoten in der Schilddrüse
  • Mechanische Beeinträchtigung bei ausgeprägter Strumabildung oder Zysten
  • Schilddrüsenkrebs

Beratung

Vor einer geplanten Operation werden Sie grundsätzlich von einem spezialisierten Chirurgen beraten, wobei Ihnen Ihre Erkrankung noch einmal individuell erläutert wird. Dabei kommen immer auch die Möglichkeiten alternativer, nicht-operativer Behandlungsverfahren (medikamentös, Radiojodtherapie) zur Sprache.

In unserer Spezialsprechstunde bieten wir Ihnen die Gelegenheit, all Ihre Fragen in ruhiger Atmosphäre und ohne Zeitdruck zu beantworten.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Die Operateure

Die operative Behandlung in unserem Kompetenzzentrum erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Viszeralchirurgen mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der endokrinen Chirurgie:

  • Chefarzt Dr. med. Heimo Weih
  • Leitender Oberarzt Martin Adelmann
  • Oberarzt Dr. med. Ashkabous Emadi

Da Sie als Patient stets im Mittelpunkt stehen, werden Sie Ihren Operateur immer im persönlichen Gespräch kennenlernen.

Der operative Eingriff

Nach ausführlicher Erörterung Ihrer individuellen Erkrankung wird stets eine „operative Strategie“ festgelegt, die Art und Ziel des Eingriffs beinhaltet.

Die anschließende Operation erfolgt immer unter Einsatz modernster technisch-instrumenteller Verfahren zum Zwecke einer größtmöglichen Risikominimierung. Hierzu zählen:

  • Lupenbrille
  • Intraoperatives Neuromonitoring
  • Mikrochirurgische Technik mit modernen Verfahren der Gefäßversiegelung
  • Intraoperative histologische Gewebeuntersuchung („Schnellschnitt“)
  • Intraoperativer Parathormon-Schnelltest (bei Nebenschilddrüsenüberfunktion)

Die Behandlung nach der Operation

Die stationäre Behandlungsdauer nach Ihrer Operation beträgt in Abhängigkeit von Grund und Art des Eingriffs durchschnittlich 2-3 Tage. Anschließend erfolgt die Überleitung in die ambulante Weiterbetreuung mit Sicherstellung einer optimalen medikamentösen Einstellung. Diese erfolgt stets in enger Abstimmung mit Hausarzt, Endokrinologen und Nuklearmedizinern.

Bei Fragen und Problemen ist eine Wiedervorstellung in unserem Kompetenzzentrum natürlich jederzeit möglich.

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