Informationen für Angehörige stationärer Patienten

Informationsstützpunkt

Kontakt- und Anlaufpunkt für Angehörige ist der Informationsstützpunkt der Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin. Die direkte Durchwahl lautet (0 53 81) 74-4666. In der Zeit von 9:30 bis 12:30 Uhr und 13:00 bis 16:30 Uhr sind dort Roswitha Streicher oder Angelika Horn Ihre Ansprechpartnerinnen. Sie finden den Stützpunkt auf der Ebene 3 vor der Intensivstation 31. Frau Streicher und Frau Horn vermitteln Ihnen gern Kontakt zu Pflegekräften, Ärzten oder Sozialarbeitern und sind für allgemeine nichtmedizinische Fragen ansprechbar.

Angehörigengespräch mit dem Arzt

Wir wissen, wie wichtig Familiengespräche über Prognose und Therapieplan sein können. Bitte erlauben Sie uns, Ihr persönliches Gespräch in den Tagesablauf des Arztes einzuplanen. Wir möchten sichergehen, dass unser Arzt Sie in einer ungestörten Atmosphäre ausführlich informieren kann. Da Ärzte einen relativ strukturierten und konzentrierten Arbeitsablauf haben, um sich optimal ihren Patienten widmen zu können, ist es sinnvoll, als Angehöriger einen Gesprächstermin werktags vor 16:00 Uhr über den Informationsstützpunkt der Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin zu vereinbaren.

Nach Absprache können auch telefonische Kontakte vermittelt werden – immer unter der Voraussetzung, dass der Patient dies vor dem Hintergrund der Vertraulichkeit persönlicher Informationen zwischen Arzt und Patient auch erlaubt.

Pflegepersonal

Die Pflegekräfte der Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin arbeiten konsequent nach dem Prinzip der Bereichspflege. Das heißt, dass nicht jede Pflegekraft einer Station über die Situation jedes Patienten informiert ist. Um herauszufinden, welche Pflegekraft für Sie der richtige Ansprechpartner ist, können Sie sich tagsüber an den Informationsstützpunkt wenden. Alternativ fragen Sie bitte auf der betreffenden Station nach.

Sozialarbeiter

Bei Fragen bezüglich der weiteren Versorgung Ihrer Angehörigen nach der Entlassung aus der Klinik sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes gerne für Sie da. Einen Termin mit dem in erster Linie für unsere Klinik tätigen Herrn Wolfgang Schiller können Sie ebenfalls über den Informationsstützpunkt der Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin vereinbaren.

Besuch mit Kindern

Der Besuch von Säuglingen und Kleinkindern im Krankenhaus ist zum Schutz der Kinder nicht empfehlenswert. Wir raten allen Eltern und Patienten davon ab. Dies gilt bis zum Alter der Adoleszenz (in der Regel 14. bis 16. Lebensjahr) auch für einen Besuch auf der Intensivstation.

Hintergrund ist der, dass sich im Krankenhaus stark beeinträchtigte Patienten mit zum Teil bekannten und noch nicht bekannten schweren Infektionen befinden. Eine Ansteckung von Kindern ist leichter möglich, da der Körperkontakt zwischen Patient und Kind in der Regel intensiv ist. Im Falle einer Ansteckung ist die Behandlung des Kindes komplizierter. Die Medikamentenauswahl ist geringer, da viele bei Erwachsenen verordnete Medikamente nicht für Kinder getestet sind.

Der psychische und körperliche Zustand schwerst kranker Menschen in einer Klinik kann Kinder mitunter stark verunsichern. Es sollte vorab eine eingehende Abwägung von Nutzen und Risiken sowie eine Vorbereitung durch die betreuenden Personen erfolgen. Die medizinischen Maßnahmen der Intensivtherapie sind selbst für erwachsene Besucher oft erst dann nachvollziehbar, wenn nach einem Gespräch mit den Pflegekräften und Ärzten die Geräte und vor allem der Sinn der Technik erläutert wurde. Kinder bis zur Adoleszenz sind mit dieser Herausforderung in der Regel überfordert und können dadurch traumatisiert werden. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

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